
Fichtenwälder rauschen, Murmeltiere pfeifen, Gletscher glänzen. In den sieben Pärken Graubündens – im Südosten der Schweiz, nahe Italien und Österreich – wartet hinter jedem Gipfel ein neues Staunen und der perfekte Kurztrip für Naturhungrige.
Graubünden überrascht. Nicht nur mit seiner Weite, Ursprünglichkeit und Schönheit – sondern auch mit einem besonderen Schatz: sieben Pärke, die ein Viertel der gesamten Kantonsfläche einnehmen. Der neue Reiseführer mit Natur-Erlebnissen in Graubünden zeigt, wie eindrucksvoll eine kurze Auszeit in der Natur sein kann – von wilden Wasserwegen über Fossilienfelder bis hin zu jahrhundertealten Kulturlandschaften.
Jeder Bündner Park hat seine eigene Geschichte. Und jede dieser Geschichten beginnt mit einem Schritt hinaus ins Freie. Ob stille Wälder, donnernde Wasserfälle oder sehenswerte Bergpanoramen – hier sind die sieben Pärke Graubündens in kurzen Porträts:
Im abgeschiedenen Calancatal zeigt sich der Wald in all seiner Kraft: Kastanienhaine, stille Hochmoore und Dörfer mit gerade mal 50 Einwohnern prägen das Bild. Wer Entschleunigung sucht, wird sie hier finden.
Wissenswertes:
Im Calancatal sind 91 Prozent der Fläche unterhalb der Baumgrenze bewaldet.
Einige Dörfer sind über kleine, selbstbediente Luftseilbahnen erreichbar.
Mit dem „Festa del Árbol“ wird jedes Jahr die Kastanie mit Musik und Genuss gefeiert.

In der UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona zeigt sich, wie die Alpen entstanden sind: Jahrmillionen alte Gesteinsschichten, fossile Meeresbewohner und das berühmte Martinsloch machen diese Landschaft so besonders.
Wissenswertes:
250 Millionen Jahre alt ist das Verrucano-Gestein.
20 Strudeltöpfe, geformt durch Wasserwirbel, laden im Sommer zum Baden ein.
7 Brücken überquert man entlang des Trutg dil Flem Wasserwegs.

Über 20 Seen, wilde Bergbäche und Moore prägen das Biosphärenreservat. Hier verschmelzen Natur, Kultur und nachhaltige Entwicklung zu einer Modellregion, wie sie nur selten zu finden ist.
Wissenswertes:
Es gibt 759 Biosphärenreservate weltweit – eines davon liegt hier in Graubünden.
Auf dem Bärenerlebnisweg lässt sich die Wildnis mit allen Sinnen entdecken.
Die Macun-Seenplatte umfasst 23 Seen auf über 2600 Höhenmeter.

Der Naturpark erzählt vom Umgang mit Wasser: Der Rombach, ungezähmt und frei, formt nicht nur die Landschaft – er treibt auch alte Mühlen an und sichert die Wasserversorgung für Menschen, Tiere und Pflanzen.
Wissenswertes:
84 Prozent der heimischen Tier- und Pflanzenarten kommen hier in den Auen vor.
Der Rombach ist der einzige Haupttalfluss der Schweiz ohne Kraftwerksnutzung.
Die 350-jährige Mühle „Muglin Mall“ dient heute als Lern- und Begegnungsort.

Seit über 100 Jahren bleibt hier die Natur sich selbst überlassen – das älteste Wildnisgebiet der Alpen ist ein echtes Freiluftlabor. Murmeltiere, Blockgletscher und Murgänge zeigen, wie lebendig unberührte Landschaften sein können.
Wissenswertes:
1914 gegründet – der älteste Nationalpark der Alpen.
Blockgletscher und Permafrostzonen verändern seit Jahrtausenden die Landschaft.
60 km/h: So schnell rasen Murgänge bei Regen durchs Gelände.

Rund 350 Steinböcke leben hier – dazu kommen Gämse, Adler, Feldlerchen, ja sogar Kamele. Auf der viaCapricorn erleben Wandernde die Tierwelt der Alpen hautnah – vorausgesetzt, man bleibt leise.
Wissenswertes:
200 Feldlerchen-Reviere – so viele wie nirgendwo sonst in der Schweiz.
2 Kamele auf dem Biohof Bandli sorgen für überraschende Begegnungen.
Schwarze Alpenschweine galten fast 100 Jahre als verschwunden – seit 2021 leben sie wieder im Park.

Im Parc Ela treffen alpine Natur, gelebte Kultur und herzliche Gastfreundschaft aufeinander. Der 17-Etappen-Trek führt über Alpenpässe, zu romanischen Kirchen und zur dreifachen Wasserscheide – ein Park voller Geschichten.
Wissenswertes:
5726 Menschen leben im Parc Ela – verteilt auf sechs Gemeinden.
Drei Flusssysteme entspringen am Lunghinsee– Richtung Nordsee, Schwarzes Meer und Mittelmeer
51 Kilometer Trockenmauern erzählen von jahrhundertealter Kulturlandschaft.

Der neue Reiseführer mit Natur-Erlebnissen in Graubünden ist viel mehr als eine Sammlung von Tourentipps: Er ist eine Einladung, Natur neu zu erleben. Zwei Tage reichen oft, um zu entschleunigen, zu staunen und neue Kraft zu schöpfen.
Hinweis: Der Reiseführer wird nur innerhalb der Schweiz versendet – solange der Vorrat reicht.

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