
Eiger-Nordwand: 4 Fakten zur Heckmair-Route
Foto: Alpinschule Tauernwind
1. Die Nordwand heute

2. Absicherung Eiger-Nordwand

3. Verhältnisse und beste Jahreszeit
- Schneefall und anschließende Erwärmung in großer Höhe (in den letzten Jahren oft nach einem Wettersturz im September oder Ende Jänner nach einer Föhnwetterlage), danach Rückgang der Temperatur und einpendeln der Nullgrad-Grenze um die 3.000 m (weniger Steinschlag).
- Viel, gesetzter Schnee im unteren Teil bis zum Schwierigen Riss (vereinfacht die ersten 600 Höhenmeter ungemein).
- Durchgehende Verbindung zwischen dem ersten und zweiten Eisfeld, das ist der sogenannte „Eisschlauch“. Das Vorhandensein dieser Verbindung ist ein wesentliches Kriterium! Ansonsten zeigt sich diese Stelle als brüchig, glatt und äußerst unangenehm zu klettern.
- Trittschnee auf den Eisfeldern
- Eis im Wasserfallkamin
- Schnee im Götterquergang
- Eis in den Ausstiegsrissen
- Trittschnee im Gipfeleisfeld und am Gipfelgrat
- Schnee in der Westflanke, um leicht und ohne Steinschlag in den Bereich des ehemaligen Hängegletschers in der Westwand zu kommen (Winterabstieg).

4. Ausrüstung

- 60 m Seil (kann auch Einfachseil sein)
- 4 Eisschrauben
- 2 Eisgeräte
- Steigeisen für Mixed-Gelände (fast alles wird mittlerweile mit Steigeisen geklettert!)
- 3 bis 4 Friends mittlerer Größe
- 2 Haken
- 3 bis 4 Bandschlingen
- diverse Karabiner und 6 Expressschlingen
- Helm
- 30 L Rucksack
- entsprechende Bekleidung
- bei Bedarf Biwakausrüstung mit leichtem Schlafsack und einem kleinen Kocher
- Energieriegel
- Stirnlampe, Kleines Erste-Hilfe-Set, Notrufmöglichkeit und diverse andere Kleinigkeiten...

Die Tour im Detail


Berg- und Hochtouren · Bern


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