Tiefrastenhütte

2.312 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

April bis November

Mitte April bis Mitte November.

Mobil

+39 347 856 27 42

Telefon

+39 334 989 63 70

Homepage

http://www.tiefrastenhuette.it

Betreiber/In

Stefan Oberhollenzer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
12 Zimmerbetten 38 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten

Lage der Hütte

Am Pfunderer Höhenweg im Winnebachtal, einem Seitental des Pustertals, liegt die Tiefrastenhütte (2.312 m) am malerischen Tiefrastensee. Sie ist Ausgangspunkt für Wander- und Skitouren auf Gipfel wie die Eidechsspitze (2.738 m) oder die Kemtspitze (2.704 m), die jeweils in weniger als 1:30 h Gehzeit zu erreichen sind.

Von der Eidechsspitze reicht der Blick bei entsprechendem Wetter zu den Zillertaler Alpen und zur Rieserfernergruppe. Rund sechs Stunden marschiert man zur Edelrauthütte, im Rahmen einer Zweitagestour erreicht man auch die Brixner Hütte, die Hochfeilerhütte und die Chemnitzerhütte.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Brixen fährt man durch das Pustertal nach Niedervintl und weiter nach Terenten Richtung Bruneck. Kurz nach dem Ortsende von Niedervintl folgte man der Beschilderung Tiefrastenhütte in das Winnebachtal bis zum Parkplatz (1.420 m). Von hier aus marschiert man entlang des Fahrweges zur Astenbergalm und weiter bis zur Talstation der Materialseilbahn. Über den Weg Nr. 23 geht es nun zum Ziel.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 892 m

Alternative Routen
Von Pfunders (4 h); von Lappach über die Passeralm (4 h); von Mühlwald (4 h).

Leben auf der Hütte

Die Hütte mit ihrer traumhaft schönen Terrasse gilt als Paradies für Feinschmecker. Auch Kinder mögen sie – besonders wegen der unmittelbaren Nähe zum See. Jedes Jahr im Spätsommer findet an dessen Ufer ein großes Fest mit einem Live-Konzert auf der Seebühne statt.

Gut zu wissen

Waschräume und Duschen mit Warmwasser sind vorhanden, dazu getrennte WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden sind im Vorfeld abzumachen. Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung, Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Edelrauthütte in 2.545 m, die in 6 h Gehzeit zu erreichen ist.

Gipfelbesteigungen von der Tiefrastenhütte aus: Hochgrubach (2.809 m, 1:30 h); Eidechspitze (2.738 m, 1:30 h); Kemptspitze (2.704 m, 1 h); Gamsburg (2.694 m, 1:30 h); Mutenock (2.484 m, 2 h).

Anfahrt

Durch das Pustertal nach Terenten, zwischen Mühlbach und Bruneck. Am östlichen Ortsende Richtung Norden ins Winnebachtal zum Parkplatz fahren.

Parkplatz

Im Winnebachtal

Hütte • Trentino-Südtirol

Chemnitzer Hütte (2.419 m)

Die Chemnitzer Hütte (2.419 m) in Südtirol, bekannt auch als Nevesjochhütte, liegt in den südlichen Zillertaler Alpen oberhalb des Nevesstausees (1.860 m). Talort ist Lappach (1.436 m) am Talschluß des Mühlwalder Tales, das von Sand in Taufers in Richtung Westen ansteigt. Die Region bietet sich für Wander-, Ski- und Gletschertouren wie auf den Großen Möseler (3.479 m) oder den Turnerkamp (3.418 m) an. Außerdem ist die Hütte beliebter Zielpunkt für Mountainbiker. Der Höhenweg Kellerbauerweg führt in 5 h Gehzeit zum Speikboden Sonnklar. Der Stabelerweg zur Schwarzensteinhütte (7 h) und der Neveser Höhenweg zur Edelrauthhütte (3:30 h).
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Pfitscher-Joch-Haus (2.276 m)

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen. Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut. Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

G. Messner-Hochferner Biwak (2.510 m)

Im hintersten Pfitschertal steht am Wandfuß der Hochferner-Nordwand das 1972 errichtete Biwak (2.510 m). Es ist nach dem am 29. Juni 1970 am Nanga Parbat verunglückten Günther Messner, dem Bruder von Reinhold Messner, benannt. Das Biwak ist der Ausgangspunkt für Steileis-Touren am Hochferner, Griesferner und Hochfeiler, die höchsten Gipfel der Zillertaler Alpen.  Unmittelbar hinter der Notunterkunft beginnt die Hochferner-Nordwestwand, die als klassische Eistour des Alpinismus gilt. Das Gebiet hinter und oberhalb des Biwaks sollten erfahrenen Bergsteigern, Hochtourengehern und Kletterern vorbehalten bleiben. Die gelbe Biwak-Schachtel dient der Bergrettung Sterzing als Stützpunkt bei Rettungseinsätzen und hat oberhalb einen Hubschrauber-Landeplatz eingerichtet. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden. 
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
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