
Eiszapfen sind einfach schön anzuschauen. Doch wer sie richtig betrachtet, dem können sie auch etwas erzählen.
Tröpfchenweise wachsen Eiszapfen über Stunden und Tage der Erde entgegen, bis ihnen die Schwerkraft ein jähes Ende setzt – besonders jetzt. Denn die Sonne hat schon deutlich mehr Kraft als noch im Dezember und bringt so auch an sehr kalten Tagen den Schnee am Dach zum Schmelzen.
Wenn dann das Schmelzwasser die Dachkante – und damit meist die kalte Schattenzone – erreicht, gefriert es wieder. So kann man aus der Form der Eiszapfen auch etwas lernen: Sind sie lang und dünn, lief das Schmelzwasser schnell. Es war ein warmer Tag. Sind die Eiszapfen eher dick und rundlich, dann gefror das Schmelzwasser schon auf dem Weg nach unten: Der Tag war trotz Sonne kalt.
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