Jachenau – Benediktenwand

Eine Tour von
Beschreibung
Der Westweg herauf aus dem Tal der Großen Laine: Von den Aufstiegen auf die Benediktenwand (1.800 m) ist jener besonders reizvoll, der seinen Ausgangspunkt im Ort Jachenau in Bayern hat. Er folgt dem Graben der Großen Laine bis hinauf zu ihrer Quelle unter der Glaswandscharte, wo man nach Osten umbiegt und erst im Wald, dann durch ausgedehnte Latschenfelder den Gipfel anpeilt.
Wasserspiele prägen den Zugangsweg; die kleinen und großen Kaskaden, die Gumpen und Rinnsale lassen ihn nie langweilig werden. Im Frühling/Frühsommer blühen hier im Tölzer Land u. a. Frauenschuh, Waldvögelein und Akelei; auf der Petereralm stehen die Enziane.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit

Erschienen in
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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Buch „Isarwinkel: Bad Tölz – Lenggries – Kochel“ von Eugen E. Hüsler, erschienen im Bergverlag Rother.
Einkehren kann man im Sommer auf der Lainlalm.
Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Am Wanderparkplatz in Jachenau über die Kleine Laine, dann auf schönem Weg mit der Großen Laine taleinwärts. Bei den Brunnenmooswiesen mündet er in eine Schotterstraße. An der Ascherwiese geht’s erst in den Wald und leicht abwärts zum Bach, dann auf solider Konstruktion über das Geröllbett der Großen Laine und hinauf zur breiten Forststraße. Auf ihr spaziert man, vorbei an der Mündung der Rappinklamm, bis zur Lainlalm, 907 m. Da ist das Rauschen des Wasserfalls fast schon zu hören; ein paar Minuten später kommt er auch ins Bild.
Der Weg zickzackt rechts des feuchten Spektakels steil bergan, führt dann hoch über dem Glasbach flach zur Peterer Alm, 1.086 m, deren Hütte rechts oberhalb liegt. Dahinter geht’s über den Klausbach; wenig höher bildet der Glasbach eine Folge von hübschen Treppenkaskaden. Den roten Punkten folgend steigt man auf schlechter Wegspur ziemlich direkt an zur Glaswandscharte, 1.324 m, dabei erst den Endpunkt einer Forstpiste tangierend, dann eine zweite Straße bzw. den Höhenweg kreuzend, der die Staffelalm mit der Tanneralm verbindet.
In der bewaldeten Senke biegt der Weg nach rechts um; in kurzen Kehren gewinnt man rasch an Höhe. An der Abzweigung zur Tutzinger Hütte, ca. 1.560 m, bleibt der Wald zurück, taucht der Weg ein in die Latschenfelder. Die versperren zunächst noch den Blick zum Gipfel; erst an einem kleinen Grateinschnitt wird das große Kreuz der Benediktenwand, 1.800 m, sichtbar.
Eine Viertelstunde später ist man dann oben, genießt die herrliche Rundschau, riskiert einen Blick über die Nordwand auf das Dach der Tutzinger Hütte.
Variante
Abstieg über die Bichleralm, Rückweg via Tanneralm zum Anstiegsweg; Gesamtgehzeit knapp 8 Std.
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Sicherheitshinweis
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