Über den Plasseggenpass nach Graubünden
Partnun-StafelFoto: Herbert Mayr, Bergverlag Rother GmbH
Am Partnunsee im Schweizer Rätikon.Foto: Herbert Mayr, Bergverlag Rother GmbH
Auf einem Alpweg, später auf einem Pfad, spaziert man, zur Linken die gewaltigen Sulzfluhabstürze, am Schanielabach durch das beweidete Hochtal hinauf zum Partnunsee, 1869 m.Foto: Herbert Mayr, Bergverlag Rother GmbH
Tilisunafürkele - Schrattenkalkverwitterung am Weg.Foto: Herbert Mayr, Bergverlag Rother GmbH

Eine Tour von
Beschreibung
Spannende Zweiländertour im Vorarlberger Montafon und dem schweizerischen Graubünden rund um die beiden monströsen Kalkfestungen Weißplatte und Scheienfluh in der Silvretta. Die Dreitagestour folgt sowohl einem Abschnitt des Rätikon-Höhenwegs Nord als auch des Rätikon-Höhenwegs Süd. Ausgangspunkt ist Tschagguns im Montafon, genächtigt werden kann auf der Tilisunahütte und dem Berghaus Sulzfluh.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Rundtour
Aussichtsreich
Bergsee am Weg
Mit Öffis erreichbar

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Bergwelten Tipp
Diese Tour stammt aus dem Guide Montafon – der komplette Guide ist erhältlich in der Rother Touren App für Androidund für iPhone.
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Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Aufstieg zur Tilisunahütte. Der Wegweiser „Grubenpass“ lenkt an der Tilisunahütte auf den Rätikon-Höhenweg Nord, einen gemütlichen Pfad, der durch eine Mulde zu einem Seelein leitet. Bald nach der dortigen Gabelung überschreiten wir den Grubenpass, 2.232 m.
Über Alpweiden geht’s zwischen dem kristallinen Platinakopf und der karstigen Weißplatte in leichtem Auf und Ab an weiteren winzigen Seen vorbei durchs Tilisunatäli zum Plasseggenpass, 2.354 m, an der Grenze nach Graubünden. Abermals stehen sich zwei Gesichter gegenüber, die unterschiedlichen geologischen Formationen angehören: die Sarotlaspitze und die Scheienfluh.
Eine Verbindung zum Rätikon-Höhenweg-Süd führt über die Weiden von Plasseggen, Bachrinnen querend, sanft talwärts. Wenige Steigkehren bringen uns durch die Engi, einen steilen Graben. Schließlich begleitet uns der Tällibach zum Maisäß-Dörfchen Partnun-Stafel, 1.763 m, im hintersten St.-Antönier-Tal.
Dort stößt die Route auf den Großen Walserweg von Klosters zur Garschinahütte. Wie ein gigantischer Schutzwall bauen sich die leuchtenden Kalkwände der Weißplatte und Scheienfluh über der typischen Walser Streusiedlung auf.
Auf einem Alpweg, später auf einem Pfad, spaziert man, zur Linken die gewaltigen Sulzfluhabstürze, am Schanielabach durch das beweidete Hochtal hinauf zum Partnunsee, 1.869 m. Für den wenig anstrengenden Weiterweg übers Tilisunafürkele, 2.230 m, an der Vorarlberger Grenze wählt man an der Kreuzung namens Tritt in Richtung Lindauer Hütte vorzugsweise den abkürzenden Steig mit ein paar steilen Aufschwüngen zur Tilisunahütte. Dieser begeistert mit der eigenwilligen, blumen- und dolinengeschmückten Karstlandschaft der Gruben, über uns die Sulzfluhhöhlen. Für den Abstieg gehen wir zunächst den schon bekannten Pfad Richtung Grubenpaß und folgen dann dem bereits bekannten Anstiegsweg zur Tilisunahütte abwärts.
Anforderungen
Gut bezeichnete Pfade und Steige, kurzer Alpweg. Mäßige Steigungen mit steilen Aufschwüngen. Achtsamkeit bei Nebel! Grenzübertritt.
Einkehr/Unterkunft
Tilisunahütte, Tel. +43/664 1472896
Partnun-Stafel (Berghaus Sulzfluh, Tel. +41 (0)81 3321213, www.sulzfluh.ch)
Tilisunaalpe, Tel. +43/664 6533080 (nur Einkehr)
Anfahrt und Parken
Anfahrt und Parken
Sicherheitshinweis
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