Entdecke auf Bergwelten die schönsten Hütten in den Ennstaler Alpen
Top 5 Hütten
Hütte · Steiermark
Hess-Hütte
Die Hess-Hütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach und von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker, oder sagen wir Normalweg zur Hütte, ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.
In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hess-Hütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hess-Hütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt, die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.






Hütte · Steiermark
Mödlinger Hütte
Die bewirtschaftete Mödlinger Hütte befindet sich in den Ennstaler Alpen am Rande des Nationalparks Gesäuse in der Steiermark auf 1.523 m. Zu erreichen ist die Mödlinger Hütte vom Bergsteigerdorf Johnsbach in rund 2 h oder in nur 30 min vom Ende der Mautstraße Gaishorn, die im Winter als Naturrodelbahn genutzt wird. Geöffnet hat die Mödlinger Hütte von Mitte Mai bis ende Oktober.
Der Aufstieg zum Admonter Reichenstein (2.251 m) über den klassischen Normalweg ist eine anspruchsvolle Bergtour, die Bergerfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Die sanfte Umgebung der Hütte lädt aber vor allem Kinder auf die familienfreundliche Genießerhütte ein, die zudem großen Wert auf regionale Produkte legt.
Hütte · Steiermark
Admonter Haus
Das Admonter Haus (1.725 m) steht am östlichen Rand der Haller Mauern, einer kleinen Gebirgskette der Nördlichen Kalkalpen. Sie bildet den nordwestlichen Rand der Ennstaler Alpen und wird emotional zu den Gesäuse-Bergen gezählt. Die Kalkwände der Haller Mauern ziehen Kletterer und auch Wanderer, die ruhige Touren abseits der lebhaften Gesäuse-Pfade machen wollen. Kletterer finden anspruchsvolle Touren im Kalk der Haller Mauern vor. Wanderer zieht es auf den Großen Pyhrgas, der höchste Gipfel in dieser Kette, den Scheiblingstein, zu Nord-Süd-Überschreitungen dieser zwei Gipfel, oder auf den Hexenturm. Aber auch zu den Almen in der Oberlaussa.
Das 1894/95 erbaut Admonter Haus hat seinen Platz am Grabnertörl zwischen Mittagskogel und Admonter Warte. Am Grabnertörl öffnet man sich den Weg auf Natterriegel (2.065 m) und zum Hexenturm (2.172 m). Die Hütte führt ein beschauliches Dasein und ist in seiner Ursprünglichkeit bewahrt geblieben.
Hütte · Steiermark
Klinke-Hütte
Die Klinke-Hütte hat ihren Platz am Südfuß der Reichensteingruppe am Westrand des Gesäuses in der Obersteiermark. Oberhalb ragt der Gipfel des Admonter Kalblings mit seinen West- und Südwänden sowie das Sparafeld in den Himmel. Südlich der Hütte liegt der Lahngangkogel und die Wagenbänkalm. In den meisten Fällen kommen die Klinkehütten-Gäste aus der Kaiserau, einem Hochplateau mit Schloß und Skiliften, herauf. Auch weil von dort die Zufahrt zur Hütte möglich und auch einfach - kinderwagen- und rollstuhltauglich - ist.
Aufgrund der Lage der Hütte ist sie zu jeder Jahreszeit ein Ziel. Von erholungssuchenden Tagesausflüglern, Genuß- und Weitwanderern, Kletterern, Radfahrern im Sommer. Die Klinke-Hütte hat ausreichend Schlaf- und Essplätze. Darüber hinaus hat sie sich als Standort für alpine Aus- und Fortbildung der Bergrettung, Alpinpolizei und des Bundesheeres etabliert.
Hütte · Steiermark
Haindlkarhütte
Die Haindlkarhütte (1.121 m) steht am westlichen Rand des Haindlkars, mitten im Nationalpark Gesäuse und unterhalb der Nordwestwände von Hochtor und Ödstein in der Steiermark. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass sich hier das Xeis mit einer seiner beeindruckendsten Seite, den schroffen, Ehrfurcht erregenden Wänden, zeigt. Das Haindlkar, die nahe Gsengscharte, die Nordwände, der legendäre Peternpfad schaffen mitsamt der ebenso charakteristischen Haindlkarhütte eine wirklich unverwechselbare Gesäuse-Atmosphäre, die man erlebt haben muss.
Je höher man von der Enns und der Gesäuse Straße im Tal Richtung Haindlkarhütte steigt, umso tiefer taucht man in österreichische Alpin- und Klettergeschichte, die eng mit dem Gesäuse verbunden ist, ein. An heißen Tagen ist die Rast und Einkehr in die Hütte noch wohltuender als an anderen Tagen. Stille, die der Schatten von Ödstein, Festkogel, Hochtor, Rosskuppe und Planspitze um die Hütte schafft, ist nirgendwo anders so intensiv zu erleben wie hier. Der Aufstieg von Gstatterboden ist auch mit Kindern zu schaffen.
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