Das KTM-Portfolio reicht vom 20-Zoll-Kinderrad bis zum Aero-Rennrad. Dem
Foto: KTM Fahrrad
Die Geschichte von KTM

Wie zwei Powerfrauen die Lenkung übernahmen

Anzeige • 1. März 2021

KTM Fahrrad zählt weltweit zu den größten Pionieren der Fahrradgeschichte. Wie der Bike-Spezialist nach einer holprigen Zeit das Blatt wendete und wieder das Steuer übernahm, verraten wir euch. Eine Erfolgsgeschichte voller Frauenpower.

Im Jahre 1951 gründeten Ernst Kronreif und Hans Trunkenpolz in Mattighofen das heute weltweit bekannte Unternehmen KTM. 13 Jahre später, kam das erste Fahrrad auf den Markt: Das KTM Fleetwing 26. Und das war erst der Anfang: 1978 folgte das erste Rennrad „KTM Formula S“ und zehn Jahre später das erste Mountainbike „KTM Ultra Cross“. Doch es gab Zeiten, wo die Welt für KTM nicht so rosig aussah.

Starker Rückenwind

Nachdem der Salzburger Radgroßhändler Hermann Urkauf die Fahrradsparte 1991 aus der Konkursmasse herauskaufte, stand das Unternehmen 1995 erneut vor der existenziellen Krise. Es war die damalige Frau von Hermann Urkauf, die gebürtige Taiwanesin Carol Urkauf-Chen, die 1996 das Steuer übernahm und die KTM Fahrrad GmbH wieder auf die Überholspur brachte. Erfahrungen in der Fahrradbranche hatte sie bereits in Asien als Großhändlerin  gesammelt. Nicht nur deswegen war sie mehr als nur qualifiziert für die Position der Geschäftsführung. Es war zwar nicht immer einfach, doch aufgeben war keine Option.

„Das Schöne am Produkt Fahrrad ist, dass es so vielseitig ist und man damit so vielen Leuten Freude bereiten kann.“ – Carol Urkauf-Chen

Auf der linken Seite die jetzige Geschäftsführerin Johanna Urkauf mit ihrer Vorgängerin und Mutter Carol Urkauf-Chen.
Foto: Trend
Auf der linken Seite die jetzige Geschäftsführerin Johanna Urkauf mit ihrer Vorgängerin und Mutter Carol Urkauf-Chen.

Kräftiger Antrieb in der Rad-Szene

Nicht umsatzbringende Bereiche wie die Rahmenproduktion aus Stahl wurden ausrangiert, neue Investitionen, wie eine umweltfreundliche Lackier-Anlage auf wasserlöslicher Basis, getätigt. Der frische Wind war deutlich zu spüren. Seitdem steigert KTM seine Stückzahlen jährlich. Doch KTM wollte sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen und es wurde der Mut gefasst, etwas komplett Neues zu etablieren: das E-Bike. 1994 baute der Bike-Spezialist für den österreichischen Automobilclub ÖAMTC das erste Elektrofahrrad in der Geschichte des Unternehmens. Am 1. Juli 2009 stellte KTM der Fachpresse eine weitere Revolution vor: das erste eMTB namens eRace. Bis heute nimmt das Unternehmen damit im eBike-Sektor eine Vorreiterrolle ein.

Mit E-Bikes hat man aufs richtige Pferd gesetzt, war ganz vorne dabei als der Boom losging.
Foto: KTM Fahrrad
Mit E-Bikes hat man aufs richtige Pferd gesetzt, war ganz vorne dabei als der Boom losging.

Die nächste Generation übernimmt

Im Jahr 2018 war es dann soweit – die nächste Generation war am Zug: Johanna Urkauf übernimmt die Geschäftsführung von ihrer Mutter. Doch Carol Urkauf-Chen blieb dem Unternehmen nicht nur in beratender Funktion erhalten, sondern auch als wertvolles Mitglied im Aufsichtsrat.

Ich sag gern: Wir verkaufen Freude an Bewegung. Es ist etwas Schönes, dass man etwas arbeiten kann, das den Menschen Freude und Gesundheit bringt. – Johanna Urkauf 

2018 übernimmt Johanna Urkauf die Geschäftsführung von ihrer Mutter. Carol Urkauf Chen wechselt in den Aufsichtsrat.
Foto: Heiko Mandl
2018 übernimmt Johanna Urkauf die Geschäftsführung von ihrer Mutter. Carol Urkauf Chen wechselt in den Aufsichtsrat.

So bleibt das Unternehmen weiterhin unter der Führung einer starken Frau. Und der Erfolg spricht für sich: KTM ist aktuell klarer Marktführer in Österreich und zählt weltweit zu den bekanntesten Fahrrad Produzenten. Das Angebot reicht vom 12-Zoll-Kinderrad bis zum Aero-Rennrad. KTM Fahrrad befindet sich mit über 350.000 produzierten Rädern – davon 230.000 eBikes – und über 500 Millionen Euro Umsatz pro Jahr klar auf der Erfolgsspur. 2021 soll es weiterhin steil bergauf gehen. Eine Maßnahme, die dieses Vorhaben unterstützt, ist die weitläufige, lichtdurchflutete und moderne Produktionshalle, die im Sommer 2019 erbaut wurde. 2020 folgte ein weiteres Millioneninvestment für den Standort Mattighofen – der Bau eines komplett neuen Logistikzentrum mit Photovoltaikanlage. Auch in diesem Jahr wird kräftig gebaut: Drei weitere Werkshallen sind in der Entstehung, um die Infrastruktur für die Produktionssteigerung zu gewährleisten und den Bereich Parts an Accessoires auszubauen. Das geht natürlich nicht, ohne die  600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich, und den weltweit 750 Angestellten, in denen die Leidenschaft für KTM Fährräder brennt. Ein historischer Meilenstein, auf den das Unternehmen voller Stolz blickt: Zum ersten Mal starteten zwei Teams bei zwei der drei Grand Tours und 2021 startet das Team "B&B Hotels p/b KTM" zum zweiten Mal bei der Tour de France. 

Bereits in zweiter Generation wird das Unternehmen von einer starken Frau geführt.
Foto: Heiko Mandl
Bereits in zweiter Generation wird das Unternehmen von einer starken Frau geführt.

Ein Rad, das auf allen Ebenen überzeugt

Mit dem Macina Tour 510 beweist KTM erneut seine jahrelange Trekking-Kompetenz sowie die Vorreiterrolle am eBike Sektor. Bereits zum zweiten Mal in Folge darf sich KTM Fahrrad mit dem Titel „Testsieger Stiftung Warentest“ rühmen. Gerade im motorisierten Bereich sind die Entwicklungsschritte herausragend und höchste Qualitätsstandards Voraussetzung für den Erfolg. Das Macina Tour 510 überzeugt in voller Länge, selbst unter den härtesten Bedingungen. Es punktet unter anderem durch die hochwertige, fein übersetzte 9-Gang Deore Schaltung, den leistungsstarken und integrierten Bosch E-Antrieb sowie eine langstreckentaugliche Komfortausstattung. Der integrierte 500Wh PowerTube Akku trägt zur sportlichen Erscheinung des Macina Tour 510 bei. Abgerundet wird das Bosch E-Antriebssystem mit dem Intuvia Bordcomputer sowie dem inkludierten 4A Ladegerät. Doch das sind nur ein paar Besonderheiten des Testsiegers. Fakt ist, dass KTM seinen Kunden immer etwas Besseres und Neues bieten will. Wir sind gespannt und freuen uns auf weitere Innovationen.

Das Macina Tour 510 überzeugt nicht nur die Kunden, sondern auch im Test unter härtesten Bedingungen.
Foto: KTM Fahrrad
Das Macina Tour 510 überzeugt nicht nur die Kunden, sondern auch im Test unter härtesten Bedingungen.
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