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Adidas sagt dem Plastikmüll den Kampf an.
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Der Kampf gegen Plastik

Wie adidas die Meere vor der Plastikflut retten will

Anzeige • 6. Oktober 2021

Massenhaft Plastik landet in unseren Meeren und wird so bis an die entlegensten Orte der Welt gespült. Es gelangt in die Nahrungskette, schädigt Meerestiere, zerstört Lebensräume und belastet unser Klima. Mit vereinten Kräften sagt adidas der Verschmutzung den Kampf an.

Wo wir auch hinsehen, sehen wir Plastik. Es ist Bestandteil von Lebensmittelverpackungen, Elektronikprodukten, Autos, Spielzeug, Kreditkarten, Kleidung und vieles mehr. Aber auch überall, wo wir nicht hinsehen, gibt es Plastik. Es tötet das Plankton, das viele Kilometer unter der Meeresoberfläche den Sauerstoff produziert, den wir zum Atmen brauchen. Es verstopft die Speiseröhren von Albatrosküken im Pazifik. Doch wie ist Plastik eigentlich in unsere Umwelt gelangt?

Mit der Kreativität und dem Erfindergeist des Unternehmens wurden Möglichkeiten gefunden, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und Plastikabfälle in sinnvolle, hochwertige Produkte umzuwandeln.
Foto: adidas
Mit der Kreativität und dem Erfindergeist des Unternehmens wurden Möglichkeiten gefunden, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und Plastikabfälle in sinnvolle, hochwertige Produkte umzuwandeln.

Eine kurze Geschichte des Kunststoffs

Das von Menschenhand erschaffene Plastik, entstand 1907 in den Werken des Unternehmens Bakelite. In den 1920er und 1930er Jahren erlebte der Kunststoff seinen ersten Boom mit der industriellen Herstellung von PVC (Polyvinylchlorid) und Polystyrol. Als die Industrie und auch die Öffentlichkeit erkannte, wie leicht, billig, beständig und unendlich vielseitig Plastik sein konnte, wurde es zum Material Nummer 1 für so gut wie alles, was man sich vorstellen kann. Heute werden jedes Jahr weltweit über 300 Millionen Tonnen Kunststoff neu produziert. Auf jeden Menschen der Erde kommt etwa eine Tonne Plastik, die den Planeten verschmutzt. Plastik ist also nicht nur ein Milliarden-Dollar-Geschäft, sondern auch ein Milliarden-Tonnen-Problem.

Veränderung durch Innovation

Adidas hat sich zum Ziel gesetzt, Plastik den Kampf anzusagen: Mit der Kreativität und dem Erfindergeist des Unternehmens wurden Möglichkeiten gefunden, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern und Plastikabfälle in sinnvolle, hochwertige Produkte umzuwandeln. Gemeinsam mit Zulieferern wird an Strukturen gearbeitet, die die Verarbeitung recycelter Materialien in großem Umfang ermöglichen. Dadurch kann eruiert werden, was am Ausgangspunkt der Produkte notwendig ist, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und die Umwelt zu schützen. 

Ab 2021 werden erstmals mehr als 60 Prozent aller Produkte mit recycelten Materialien hergestellt werden.
Foto: adidas
Ab 2021 werden erstmals mehr als 60 Prozent aller Produkte mit recycelten Materialien hergestellt werden.

Von Anfang bis Ende durchdacht

Ein weiterer Schwerpunkt, der optimiert werden soll, sind die Fertigungsmethoden. Diese werden für zirkuläre Produkte ausgebaut und sollen einen neuen Dialog zwischen Marken und Konsumenten anstoßen. Im Rahmen dessen werden Produkte recycelt bzw. zu neuen Produkten verarbeitet oder am Ende ihres Lebenszyklus wieder in den natürlichen Kreislauf zurückkehren.

Einer für alle – alle für einen

Eine führende Rolle zu haben, bedeutet, zu verstehen, dass der Zweck größer ist als wir selbst. Während adidas fortlaufend danach strebt, Veränderung bei sich selbst hervorzurufen, wird wirklicher Fortschritt erst möglich, wenn die Technologien, mit denen der Partner, vereint werden können. Zu diesen Partnern gehören Parley for the Oceans, PrimaLoft® und GORE-TEX im Textilbereich sowie Continental im Bereich Schuhe.

Fortsetzung folgt …

Doch das ist erst der Anfang – adidas hat sich verpflichtet, bis 2024 in seinen Produkten auf neu produzierten Polyester zu verzichten und diesen durch 100 Prozent Recyclingmaterial zu ersetzen. Das langfristige Ziel ist es, auf Plastik als Material vollkommen zu verzichten – um unsere Meere, unseren Planeten und uns alle zu schützen.

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