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Outdoor-Kleidung: Plastik adé

So geht Natürlichkeit am Berg

Anzeige • 23. Juni 2022

Hinaus in die Natur: Bergsportler zieht es bei den sommerlichen Temperaturen in das alpine Abenteuer. Doch leider ist ein Bergkamerad alles andere als umweltfreundlich: die Outdoor-Ausrüstung!

Derweil gibt es eine saubere Alternative – nachhaltige, funktionelle Naturfasern. Diese sind nicht nur unbedenklich für Mensch und Umwelt, sondern überzeugen Outdoor-Enthusiasten zudem mit ihrer leistungsstarken Qualität.

Naturfasern aus Merinowolle sind nachhaltig und hoch funktionell.
Foto: icebreaker
Naturfasern aus Merinowolle sind nachhaltig und hoch funktionell.

Zurück vom Berg in unseren Alltag. Über problematische Chemikalien und hormonell wirksame Weichmacher in Plastik herrscht allgemeine Aufklärung. Auch über umweltfreundliche Alternativen wissen wir Bescheid: Mit Unverpackt-Läden, Kosmetik ohne Mikroplastik, Mehrwegbechern und -geschirr haben wir unseren Haushalt und unsere Gewohnheiten auf „plastikfrei“ umgestellt. Bei der beliebten Sportbekleidung gibt es noch Luft nach oben. Die darin enthaltenen gesundheits- und umweltschädigenden Chemikalien liegen bedenklich weit über den Grenzwerten.

Wie synthetische Outdoor-Mode der Umwelt schadet

Die gewöhnliche Outdoor-Bekleidung besteht aus Polyester. Das Material wird aus fossilem Erdöl oder Erdgas gewonnen. Um es zu färben, benötigt man viel Wasser und Chemikalien, die oft ungefiltert in die Flüsse und Böden der Herstellungsländer eindringen und diese verseuchen.

Die Kunststofffasern des Polyesters gelangen durch das Waschen in der Waschmaschine in die Kläranlagen. Ein Teil des Mikroplastiks fließt allerdings in unsere heimischen Flüsse und Seen, das wurde in Tests nachgewiesen. Die Kleidung wird mit riskanten, krebserregenden Verbindungen von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) imprägniert, die das Wasser und den Schmutz abperlen lassen. Diese sind kaum abbaubar. Sie wurden sogar in Proben von Muttermilch, im Blut von Menschen und in der Leber von Eisbären gefunden.

Dazu muss die Funktionskleidung aus Plastik öfter gewaschen werden. Schließlich können weder das Material noch die Haut darunter atmen. Das verbraucht wiederum mehr Wasser und Energie.

Der Wandel in der Outdoor-Branche

Das neuseeländische Unternehmen icebreaker forscht seit 1995 an sauberen Alternativen im Bereich Outdoor-Funktionsbekleidung. Natürliche Funktionstextilien aus Merinowolle oder pflanzenbasierte Fasern werden den hohen Ansprüchen von Naturbegeisterten gerecht. Von den langjährigen Partnerschaften zu den Schäfern, artgerechter Haltung der (Outdoor-)Schafe bis hin zur schonenden Produktion setzt icebreaker hohe Qualitätsansprüche. Inspiration und Wegweiser des Pioniers ist Mutter Natur selbst.

Der Natur auf der Spur: Atmungsaktiv in Naturfaser anstatt in Plastik gehüllt. Fotocredits: icebreaker

Wunderfaser Merinowolle überzeugt die Bergsport-Community

Widerstandsfähig, atmungsaktiv, thermoregulierend, schnell trocknend und geruchsabweisend: Die vielseitige Merinowolle eignet sich perfekt für die Produktion von funktioneller Outdoor-Kleidung. Ein Merino-Shirt kann mehrere Tage lang ohne lästige Geruchsentwicklung getragen werden, über Nacht Auslüften genügt. Für eine mehrtägige Tour muss daher weniger Kleidung eingepackt werden.

Wer sich selbst von der Wunderfaser Merino überzeugen will, kann im Juni 2022 der #icebreaker7daychallenge in den sozialen Medien folgen. Influencer und Bergsportbegeisterte teilen authentische Erfahrungen, die sie mit ihren icebraker-Shirts aus Merinowolle gemacht haben. Die Herausforderung besteht darin, das Merino-Shirt sieben Tage lang bei unterschiedlichen Aktivitäten zu tragen. Nachmachen ist selbstverständlich erwünscht. Schließlich möchte icebreaker im Sinne von „Move to natural“ (#movetonatural) so viele Menschen wie möglich erreichen, um ein Umdenken hin zu einem ganzheitlichen Lebensstil zu initiieren – vom Alltag bis zur Auszeit in den Bergen. Hier kommst du zu den Bestsellern der aktuellen Kollektion.

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