Im Bergwelten Magazin (Februar/März 2020) verraten wir dir alles, was du über die ehemalige Trainingsbasis der Gebirgs-Füssiliere am Fusse der Gastlosen wissen musst. Das Heft ist ab 30. Januar 2020 im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem per Abo erhältlich.
Bergwelten-Autorin Gabi Schwegler hat dem Soldatenhaus ein Besuch abgestattet und viele interessante Geschichten und einige Tourentipps mitgebracht.
Im Schatten der messerscharfen Kalkfelsen der Gastlosen liegt zwischen Gruyère und dem Simmental das Chalet du Soldat (1.751 m) Mächtig thronen die 66 Gipfel des imposanten Bergmassivs entlang der Grenze von Bern, Waadt und Freiburg. Von der sonnenverwöhnten Terrasse geniesst man einen fantastischen Ausblick auf die Voralpengipfel Hochmatt (2.151 m), Vanil Noir (2.389 m) und Dent de Ruth (2.236 m). Das 1945 erbaute Haus war einst Ausbildungsbasis der Gebirgs-Füsiliere. Heute trifft man hauptsächlich auf Wanderer, Kletterer und Mountainbiker.
Der schnellste Weg zum Soldatenhaus startet an der Bergstation des Gastlosen-Express. Von dort führt die markierte Route in sanftem Auf und Ab durch den Stillwasserwald. Stets im Blick - die imposante Gipfelkette der Gastlosen.
Etwas länger, aber landschaftlich besonders reizvoll ist der Winterzustieg ab Jaun. Die Route führt am Sattelbach entlang, hinauf nach Unter Sattel und mündet dann in den Schneeschuhtrail von der Bergstation Musersbergli. Nach etwa 2,5 bis 3 h ist das Soldatenhaus erreicht.
In schneearmen Wintern kann man die Gastlosen auch ohne Schneeschuhe umrunden. Vom Berghaus Musersbergli führt die Rundwanderung vorbei am Soldatenhaus und hinauf nach Wolfs Ort, den höchsten Punkt der Tour. Von dort geht es am Wandfuss entlang zum Chalet Grat, wo man nocheinmal einkehren kann. Wenig später ist der Ausgangspunkt der Tour wieder erreicht und man schwebt gemütlich mit der Bahn zurück ins Tal.