15.500 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Unterwegs in den Freiburger Voralpen

Wandern mit großen Ausblicken im Westen der Schweiz

Anzeige • 12. Mai 2022

Die Freiburger Voralpen sind geprägt von sanften Hügeln, steilen Berggipfeln und tiefblauen Seen. Wanderungen in der unberührten Natur lassen den Alltag hier schnell vergessen. Die Gipfel bieten traumhafte Ausblicke, in den traditionellen Berghütten kostet man sich durch regionale Spezialitäten und nach der Tour wartet ein idyllischer Bergsee auf einen Sprung ins kühle Wasser. Wir haben uns für dich die Regionen Schwarzsee und La Gruyère in den Freiburger Voralpen genauer angesehen.

Urlandschaft Breccaschlund, Schwarzsee
Foto: Pascal Gertschen
Urlandschaft Breccaschlund, Schwarzsee

Die Region Fribourg im Westen der Schweiz wartet mit einem 1.800 Kilometer langen Wanderwegenetz auf. Tageswanderungen auf aussichtsreiche Gipfel und Rundwege mit historischen Hintergründen sind ebenso möglich, wie mehrtägige Wanderungen von Hütte zu Hütte. Besonders sehenswert sind die Urlandschaft Breccaschlund, eines der schönsten Bergtäler der Schweiz, die beeindruckenden Felswände der Gastlosen und die Jaunbachschlucht.   

Die seit Jahrhunderten gepflegte Kulturlandschaft sorgt gleichzeitig für eine Fülle an regionalen Köstlichkeiten wie Käsefondue Moitié-Moitié oder Meringues mit Greyerzer Doppelrahm – und das alles abseits großer Touristenströme.

Wandern in den Freiburger Voralpen stellt eine wunderbare Verbindung aus landschaftlicher Schönheit und kulinarischem Genuss dar.

1. Schwarzsee – Urlandschaft Breccaschlund

See und Ort Schwarzsee liegen auf rund 1.040 Metern Seehöhe. Das Dorf Schwarzsee zählt 634 Einwohner und die Sprache ist überraschenderweise Deutsch, denn die Region gehört zum deutschsprachigen Sensebezirk.

Wunderschön bettet sich der Schwarzsee in die einst von Gletschern geprägte Urlandschaft. Wiesen und Bäume säumen das flache Seeufer, im Hintergrund ragen die steilen Flanken der Kalkberge auf. 1996 wurde die „Urlandschaft Breccaschlund“ in das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler nationaler Bedeutung aufgenommen. Hier zu wandern, zu biken oder im See zu baden ist einzigartig schön.

Wanderung Schwarzsee – Urlandschaft Brecca große Tour

Die mittelschwere Wanderung Schwarzsee – Urlandschaft Brecca große Tour führt von der Riggisalp oberhalb von Schwarzsee durch die Naturlandschaft Breccaschlund bis zu den imposanten Kalksteinwänden. Schöne Aussichten auf den Schwarzsee – etwa vom Rippetli – gehören ebenso zur Tour, wie mehrere Einkehrmöglichkeiten: Gleich zu Beginn das Restaurant Berghuus Riggisalp, die Alp Untere (Steinige) Rippa und am Rückweg die Alp Hubel Rippa mit wieder traumhaftem Blick auf den Schwarzsee.

Details zur Tour

  • Gehzeit: 4:20 h
  • Länge: 14 km
  • Höhenunterschied: aufwärts: 507 m, abwärts: 945 m
  • Schwierigkeit: mittel 

Tipp: Ab Rippetli im Breccaschlund lässt sich die Wanderung um gut vier Kilometer abkürzen. Dies entspricht der Schwarzsee – Urlandschaft Brecca kleinen Tour mit einer Gehzeit von 2:50 h.

Wanderung für Naturgenießer: Schwarzsee - Urlandschaft Breccaschlund

2. La Gruyère – mittelalterliche Städte und faszinierende Kalkfelsen

Das befestigte Schloss Greyerz aus dem 13. Jahrhundert prägt das Ortsbild des kleinen Städtchens Gruyères in der Region La Gruyère. Rittersaal, Türme, Zinnen, Wehrmauern – der Besuch gleicht einer spannenden Reise in die Zeit der Grafen von Greyerz, deren Wappentier – der Kranich – noch heute in der Region La Gruyère präsent ist.

Die einzig deutschsprachige Gemeinde in La Gruyère ist aber Jaun, von der aus Dank Bergbahn viele schöne Wanderungen in das faszinierende Gebiet der Gastlosen mit ihren senkrecht aufragenden Kalkfelsen möglich sind.

Gastlosen-Tour in Jaun

Die Gastlosen-Tour in Jaun beginnt an der Bergstation Musersbergli. Von hier wandert man in einer Höhe von 1.500 bis 1.900 Metern rund um die Gastlosen. Sowohl die Pflanzenwelt als auch die Geologie sind hier außergewöhnlich und bestimmen die besondere Atmosphäre und Stimmung entlang der Route.
Der höchste Punkt der Tour mit 1.921 Metern markiert den Übergang von der Nord- auf die Südseite der Gastlosen. Mit diesem Übertritt eröffnet sich ein grandioser Blick auf die Berner Alpen und die Walliser 4.000er-Gipfel.

Entlang der Strecke laden mehrere Alphütten wie das Bärghus Musersbergli, das Chalet du Soldat und das Chalet Grat zur Einkehr ein.

Details zur Tour

  • Gehzeit: 5 h
  • Länge: 12 km
  • Höhenunterschied: aufwärts: 800 m, abwärts: 800 m
  • Schwierigkeit: mittel 

Tipp: Wer die Tour auf zwei Tage aufteilen möchte, kann im Chalet du Soldat übernachten.

Die Gastlosen-Tour begeistert durch die steil aufragenden Felswände und die artenreiche Botanik.

Gut zu wissen

In beiden Regionen werden auch attraktive Pauschalen angeboten:

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