Outdoor-Hack

So bastelst du dir einen schwimmenden Kompass

Tipps & Tricks • 5. August 2020

Ein Laubblatt, eine Nadel, eine Pfütze – mehr braucht es nicht, um sich im freien Gelände zu orientieren. Wie du diese drei Dinge zu einem funktionierenden Kompass zusammenfügst, verraten wir dir hier.

Schwimmender Kompass
Foto: Anna Frohmann
Schwimmender Kompass

  • Was man braucht: Blatt, Nadel, Pfütze.
  • Schwierigkeit: Einfach. Bringt man auch mit zwei linken Händen zusammen.
  • Praktischer Nutzen: Hoch, aber nur an Orten, wo es Wasser gibt.

Der schwimmende Kompass zählt zu den ältesten Orientierungsinstrumenten der Menschheit. Alles, was man dafür benötigen, ist eine Nähnadel, ein Laubblatt und eine Pfütze.

1. Das spitze Ende der Nähnadel einfach an einem Stück Stoff reiben, dabei entsteht statische Elektrizität, die deine Nadel kurzerhand in eine Kompassnadel verwandelt.

2. Nun legen wir die Nadel auf das Laubblatt, platzieren dieses vorsichtig in der Pfütze und warten. Aufgrund des Erdmagnetfelds wird sich die improvisierte Kompassnadel in kurzer Zeit entlang der Magnetachse ausrichten, wobei die Spitze der Nadel in Richtung Norden zeigt.

3. Nun musst du nur noch wissen, wohin deine Reise gehen soll, und dein Kompass wird dich leiten.

Im Wald kann ein Rindenstück zum Boot und ein Blatt zum Kompass werden
Foto: Andreas Jakwerth
Im Wald kann ein Rindenstück zum Boot und ein Blatt zum Kompass werden

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Überall im Zeitschriftenhandel: Das Bergwelten Magazin (August/September 2020)
Foto: Bergwelten
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