
Schlafsack oder Quilt: Wie warmhalten beim Draußenschlafen?
Foto: Gregor Kuntscher
Inhalt
Was unterscheidet Schlafsack und Quilt?
Gewicht und Packmaß
Wärmeleistung
Flexibilität und Einsatzbereiche
Nicht unterschätzen: Die Rolle der Isomatte
Entscheidungshilfe: Für wen eignet sich was?
Fazit
Was unterscheidet Schlafsack und Quilt?
Gewicht und Packmaß
- Ein typischer Drei-Jahreszeiten-Schlafsack wiegt oft 700 – 800 Gramm oder mehr.
- Ein vergleichbarer Quilt kommt häufig mit 400 – 500 Gramm aus.
Wärmeleistung
- Schlafsäcke bieten durch ihre geschlossene Form Vorteile bei niedrigen Temperaturen. Sie speichern Wärme effizient und reduzieren Zugluft, was besonders bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt relevant wird.
- Quilts funktionieren gut in milden bis kühlen Bedingungen, stoßen aber bei dauerhaft kalten Temperaturen an ihre Grenzen. Für einen Temperaturbereich von unter etwa –5 °C gibt es nur sehr wenige Produkte, die auch komplizierter in der Anwendung sind.

Daune oder Kunstfaser?
Flexibilität und Einsatzbereiche
- kann offen wie eine Decke genutzt werden
- lässt sich einfacher lüften und enger ziehen
- passt sich unterschiedlichen Temperaturen an
- konstante Kälte
- alpine oder winterliche Bedingungen
- Touren, bei denen maximale Wärmeleistung entscheidend ist

Nicht unterschätzen: Die Rolle der Isomatte
Entscheidungshilfe: Für wen eignet sich was?
- Gewicht und Packmaß Priorität haben
- die Touren im Frühling, Sommer oder Herbst stattfinden
- dir Bewegungsfreiheit und Belüftung wichtig sind
- Temperaturen regelmäßig unter 0 °C liegen
- maximale Wärme und Zugluftschutz gefragt sind
- ein einfach handhabbares, geschlossenes System bevorzugt wird