Bergwelten

Großglockner: Making-Of einer Legende

• 18. Oktober 2016

Das größte Wahrzeichen des Landes: Der Großglockner, 3.798 Meter hoch, gehört zu Österreich wie der Stephansdom. Am österreichischen Nationalfeiertag, den 26. Oktober, bringt ServusTV deshalb zur Prime-Time die Bergwelten-Folge „Großglockner - Berg der Berge“. Doch welche Mühen hinter den spektakulären Fernseh-Bildern stecken, sieht man meistens nicht. Wir haben hier deshalb die eindrucksvollsten Making-Of-Bilder für euch zusammengestellt.

Winterbegehung: Skitour mit Franz Klammer

Mit der Skilegende Franz Klammer am Großglockner

Auch heute, über 200 Jahre nach seiner Erstbesteigung, übt der Berg eine Faszination auf viele Menschen aus. Franz Klammer, „Skikaiser“ und Abfahrtsolympiasieger 1976 in Innsbruck, macht sich für die ServusTV-Doku von Bergwelten auf den Weg zum Gipfel des Glockners. Der Plan: Soweit es geht mit Skiern, dann kletternd zum Gipfel und anschließend eine Abfahrt. Ein winterlicher Sturm sollte dieses Vorhaben zu einem herausfordernden Unterfangen machen.

Reenactment: Die Erstbesteigung des Großglockners

Reenactment: Die Erstbesteigung des Großglockners

Mit historischer Ausrüstung und in alten Gewändern wird für die ServusTV-Doku die waghalsige Erstbesteigung des Großglockners nachgestellt: Unter der Leitung des Fürstbischofs von Kärnten, Franz II. Xaver von Salm-Reifferscheidt-Krautheim, wurde der Berg im Jahre 1800 aus wissenschaftlicher Neugier (und patriotischer Heimatliebe) heraus erstmals bestiegen. 

Auf der Pasterze mit Peter Rupitsch und Helmut Ditsch

Auf der Pasterze mit Peter Rupitsch und Helmut Ditsch

Noch nie auf dem Glockner gestanden ist Helmut Ditsch, der 54-jährige international anerkannte Maler. Der in Argentinien geborene und 1988 nach Österreich übersiedelte Ausnahmekünstler ist für seine großformatigen Landschafts- und Berggemälde bekannt.

Höhepunkt der Dokumentation ist die Begehung des spektakulären Nordwestgrates. Helmut Ditsch stellt sich dieser Herausforderung, bei der er an seine körperlichen Grenzen geht aber dafür mit einem sehr emotionalen Gipfelsieg belohnt wird – die Begehung mündet in das Versprechen, dem Großglockner ein besonderes bildnerisches Denkmal zu setzen. Mit Nationalparkchef Peter Rupitsch begibt er sich zudem auf eine spannende Wanderung entlang der Pasterze, den mit 8 Kilometern längsten Gletscher Österreichs.

Radtour auf der Glockner-Hochalpenstraße

Radtour auf der Glockner-Hochalpenstraße

Das filmische Porträt zeigt aber auch das Leben mit und rund um den Glockner. Ob Heiligenblut oder das „Bergsteigerdorf Kals“, für die Menschen der Region ist er nicht nur der höchste Berg unseres Landes, sondern auch Arbeitgeber und Tourismusmagnet (mit bis zu 5.000 Gipfelbesteigungen pro Jahr). Die Schönheiten der Natur erleben dabei – bei einer Radtour –  Alpinist Stephan Keck und Radprofi Gerrit Glomser. Es geht durch beeindruckende Täler und Ortschaften und hoch hinauf auf die Großglockner Hochalpenstraße.

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Für viele ist es ein Ziel, das man zumindest einmal verwirklichen möchte: Auf Österreichs höchsten Berg, den 3.798 m hohen Großglockner an der Grenze zwischen Osttirol und Kärnten, steigen. So ein Vorhaben braucht allerdings solide Vorbereitung und einen Trainingsplan.
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