Ausrüstungstipps

5 Dinge für Surfer ohne Meer

Tipps & Tricks • 5. Juni 2020
von Christian Ringer

Der Sommer rückt immer näher und für viele heißt es jetzt neue Pläne schmieden. Für alle Surfer stellen wir fünf Dinge vor, die ihnen das Warten auf die ersten Meerwellen versüßen.

 Wellenreiten ohne Meer auf der River Wave in Ebensee
Foto: Christian Ringer
Wellenreiten ohne Meer auf der River Wave in Ebensee

1. Riverboard

Flusswellen sind ein großartiger Ersatz für Meereswellen: Das Surfgefühl auf einer stehenden Welle ist zwar etwas anders als auf einer Welle im Meer, auf jeden Fall aber eine geniale Möglichkeit, um im Wasser Spaß zu haben. Die meisten Riverboards sind etwas kürzer und breiter als Surfboards fürs Meer – je nach Wellenart, Können und persönlichen Vorlieben werden aber unterschiedliche Formen und Größen bevorzugt. Die verschiedenen Shapes ergeben verschiedene Fahreigenschaften und reichen von stabil, fehlerverzeihend und flowig bis hin zu wendig, aggressiv und Performance orientiert. Anfänger fühlen sich auf Boards mit weicher Oberfläche besonders wohl, die auch für Indoor-Wellen besonders gut geeignet sind.

Individuelle Holzboards aus der Salzburger Surfboardschmiede Wuux
Foto: Wuux
Individuelle Holzboards aus der Salzburger Surfboardschmiede Wuux

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2. Neoprenanzug

Der Neoprenanzug (Wetsuit) gehört zur Standardausrüstung für Surfer in Europa. Beim Flusssurfen ist ein wärmender Overall ebenfalls äußerst empfehlenswert, je nach Jahreszeit sind außerdem Schuhe (Booties), Handschuhe und Haube von Vorteil. Die Verwendung von extra elastischem Neopren im Bereich der Ärmel und Seiten sorgt für mehr Beweglichkeit. Die Materialstärke des Neoprenanzugs entscheidet über die Wärmewirkung, mit einem drei bis vier Millimeter dicken Anzug ist man von Frühling bis Herbst aber gut gerüstet.

Eine dünne Wasserschicht zwischen Körper und Neoprenanzug schützt vor Auskühlung
Foto: Christian Ringer
Eine dünne Wasserschicht zwischen Körper und Neoprenanzug schützt vor Auskühlung

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3. Surfskate

Die Besonderheit eines Surf-Skateboards bzw. Carverboards offenbart sich bei den ersten Turns: Die spezielle Konstruktion der Vorderachse erlaubt extreme Kurven, wodurch Bewegungen wie am Surfbrett möglich werden. Durch kraftvolles Pushen in der Kurve kann man beschleunigen, ohne mit einem Fuß den Boden zu berühren und dabei anspruchsvolle surfspezifische Bewegungsabläufe trainieren. Viele Hersteller bieten mittlerweile ein ganze Reihe von unterschiedlichen Achssystemen an. Der Spaßfaktor ist aber bei allen hoch und jedes Surf-Skateboard stelle eine ideale Alternative dar, um für ein wenig Surf-Feeling vor der eigenen Haustür zu sorgen.

Surf-feeling ohne Wellen auf dem Surfskate
Foto: Carver Skateboards
Surf-feeling ohne Wellen auf dem Surfskate

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4. Balance-Board

Ein Balance-Board ist eine super Möglichkeit, um zu Hause und ohne großen Aufwand die eigene Surf-Fitness zu verbessern. Die Herausforderung eines Balance-Boards liegt darin, ein Brett auf einer Rolle im Gleichgewicht zu halten. Dabei werden Gleichgewicht und Körperspannung trainiert, beides sind wichtige Voraussetzungen für einen stabilen Stand auf dem Surfbrett am Wasser.

Surftraining für zwischendurch auf dem Balance-Board
Foto: Bredder
Surftraining für zwischendurch auf dem Balance-Board

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5. Sonnenschutz

Um in Urlaubsstimmung zu kommen, braucht es manchmal gar nicht viel. Schon ein simpler Geruch kann Erinnerungen an vergangene Urlaubstage wecken. Speziell für Surfer entwickelte Sonnencremen sind Mischungen aus wenigen und natürlichen Inhaltsstoffen, Zutaten wie Kokosöl und Bienenwachs sorgen neben der guten Hautverträglichkeit für den besonderen Geruch. Zinkoxid fungiert als physikalischer UV-Filter, denn Zinkcremen verfügen über einen hohen Lichtschutzfaktor, sind extrem wasserfest und unschädlich für jegliche Wasserorganismen.

Aus natürlichen Zutaten und mit Urlaubsduft verfeinert: Zinkcreme von Surfyogis
Foto: Surfyogis
Aus natürlichen Zutaten und mit Urlaubsduft verfeinert: Zinkcreme von Surfyogis

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