
Im Freien übernachten: 6 Tipps fürs Biwak
Foto: Mauritius/ImageBROKER/Christian Vorhofer
von Christina Geyer
1. WO ÜBERNACHTE ICH NACHTS IM FREIEN AM BERG?
- Biwakieren ist eine Sonderform des Kampierens „während eines kurzen, durch den Anlass gebotenen Zeitraums im hochalpinen Gelände“
- Es gilt ein ein Allgemeines Betretungsrecht, sofern das Grundstück kein Privateigentum ist
- Öffentliches Gelände darf zur Erholung und zum Naturgenuss von jedem genutzt werden – also prinzipiell auch über Nacht

- Flüsse und Feuchtgebiete meiden: Hier tümmeln sich meist Stechmücken; außerdem kann Feuchtigkeit in den Schlafsack ziehen
- Keine exponierte Fläche, sondern einen windgeschützten Ort suchen
- In der Nähe eines befestigten Weges bleiben: Im Falle des Falles sollte man auch im Dunklen noch sicher in die Zivilisation zurückfinden
2. WANN ÜBERNACHTE ICH NACHTS IM FREIEN AM BERG?
- Wetterbericht berücksichtigen und auf eine windstille, regenfreie und möglichst milde Nacht warten
- Nachts sollte die Temperatur noch über 10° C liegen

3. WAS BRAUCHE ICH FÜR EINE NACHT IM FREIEN AM BERG?
- Schlafsack und Isomatte
- bei Bedarf als Unterlage zur Dämmung: wasserdichte Biwak-Hülle
- Taschenlampe und Stirnlampe
- Fleecejacke
- Snacks und Wasser
4. Sauber bleiben

5. Sich einlassen
6. Achtung bei Lagerfeuern

Bergwissen

Bergwissen

Bergwissen