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5 Bekleidungs-Tipps für die Skitour

Anzeige • 7. Februar 2019

Was zieht man an, um auf der Skitour optimal gerüstet zu sein und somit noch mehr Spaß zu haben? Die Experten der Outdoor-Bekleidungsmarke Karpos geben uns 5 wertvolle Tipps.

5 Bekleidungs-Tipps für die Skitour
Foto: Karpos
Wie viele Schichten? Wann genau anziehen? Hier gibt es die Antworten

1. Lieber zu viel als zu wenig

Beim Packen des Rucksacks sollte es, speziell bei der Oberbekleidung, lieber ein Teil zu viel als zu wenig sein. Je nach Vorhersage und Wetterlage am Gipfel bietet es sich an, sowohl eine ganz leichte Windjacke mit kleinstem Packmaß (z.B. die Lot Jacket von Karpos) als auch eine leichte, ebenfalls platzsparende, wasserdichte Regenjacke (wie die Lot Rain Jacket) einzupacken. Eine warme Mütze und Handschuhe sowie, je nach eigenem Empfinden, eine wind- oder wasserdichte Überhose sollten ebensowenig fehlen.

An kälteren Tagen empfehlen sich eine wärmende Isolationsjacke und –hose. Je platzsparender, desto besser. Karpos etwa hat das Packmaß mit der Lyskamm Jacket und Pant auf ein Minimum reduziert.

2. Beim Loslaufen darf es frisch sein

Beim Aussteigen aus dem warmen Auto in die winterliche Kälte und für die letzten Vorbereitungen vor der Tour, bietet es sich an, eine wärmende Jacke anzuziehen. Sobald es dann aber losgeht, kann diese ruhig abgelegt werden. Erfahrungsgemäß ist es kein Problem wenn man zu Beginn leicht friert, da nach wenigen Minuten und mit ansteigendem Gelände und höherer Intensität der Körper so gefordert wird, dass einem schnell warm wird.

Am Gipfel der Gefühle sollte man genug Schichten anhaben

3. Intensität – die große Bekannte

Die (geplante) Intensität der Skitour spielt eine entscheidende Rolle. Je nach Tempo und Belastungsgrad kann man aus unterschiedlich dicken und unterschiedlich ausgestatteten Bekleidungs-Produkten wählen, die über dem eng anliegenden Funktionsunterhemd zu tragen sind.

Ob der Aufstieg mit einer leichten Isolationsjacke, einer Weste oder einer dünneren Jacke angegangen wird, hängt neben der schon angesprochenen Intensität natürlich auch vom persönlichen Empfinden ab. Das gilt ebenso für die Wahl der Hose. Extrem sportlichen und ambitionierten Tourengehern reicht bei entsprechendem Tempo gegebenenfalls sogar eine renntaugliche Lite Jacket und dazugehörige Hose.

Sofern es sich nicht um eine Frühjahrstour bei milden Temperaturen handelt, sollte der Kopf in jedem Fall mit einem leichten Stirnband oder einer leichten Mütze geschützt werden.

4. Aus wenig unten wird oben mehr

Während der Aufstieg mit eher wenig und dünneren Lagen erfolgt, ist am Gipfel bzw. im Zeitraum zwischen Aufstiegsende und Beginn der Abfahrt Vorsicht geboten. Abhängig von der Verweildauer, den Wetter- und Windverhältnissen sowie des Feuchtigkeitgrads der Kleidung, gilt abzuwägen wie das Zwiebelschalensystem am Berg ergänzt oder angepasst gehört.

Stark schwitzende Tourengeher wechseln zum Teil sogar das Funktionsunterhemd und ziehen über die dünnere Aufstiegsjacke, eine der unter Punkt 1 beschriebenen Wind-, Regen- oder Isolationsjacken.

Das gleiche gilt auch für den Kopf, indem man das nassgeschwitzte Stirnband oder die Mütze gegen eine neue, trockene (helmkompatible) Kopfbedeckung austauscht (z. B. Alagna Cap).

Auch wenn Kopf und Oberkörper empfindlicher sind als die Beine, sollten anfällige Personen eine Überhose für die Abfahrt anziehen. Dies gilt im Übrigen für alle Aktivitäten bei extremen Bedingungen wie starker Kälte sowie bei Wind und Niederschlag.

5 Bekleidungs-Tipps für die Skitour Karpos
Foto: Karpos
Sportlich oder genussorientiert? Die richtige Bekleidung auf Skitour hängt auch vom individuellen Stil ab

5. Jeder ist anders

Der fünfte und letzte Tipp ist weniger ein Bekleidungstipp, sondern eher die Empfehlung, bei der Kleiderwahl vor dem Sportschrank eigene Erfahrungen und individuelle Besonderheiten zu beachten. Gerade für Skitouren im alpinen Gelände, wo es zu starken Temperatur- und Intensitätsschwankungen sowie wechselhaften Wetterverhältnissen kommen kann, gilt: die Wahl der richtigen Bekleidung findet sich letztlich in der Schnittstelle aus bekannten Naturgesetzen, sportmedizinischen Erkenntnissen und eigenen, subjektiven Erfahrungen wieder.

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