Gesäuse Hüttenrunde Etappe 05 Buchsteinhaus - Haindlkarhütte

Eine Tour von
Beschreibung
Auf der fünften Etappen der Gesäuse Hüttenrunde geht man quasi auf Tuchfühlung mit den berühmten Felswänden des Gesäuse. Der Weg führt vom Buchsteinhaus zur Haindlkarhütte. Dafür steigt man zurück ins Tal ab und wandert am Rauchbodenweg zum Weidendom an der Enns. Von hier geht man parallel der Bundesstraße weiter bis zum Parkplatz der Heindlkarhütte, ehe es über schmale Bergwege und schottrige Bachbette aufwärts in die zunehmend alpine Landschaft rund um die Haindlkarhütte, die am Fuße der imposanten Nordwände der Hochtorgruppe steht, geht.
Beste Jahreszeit
Einkehrmöglichkeit
Hüttenzustieg
Tour ab Hütte
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Bergwelten Tipp
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Wegbeschreibung
Wegbeschreibung
Nach dem Frühstück und hoffentlich einem wundervollen Sonnenaufgang wandern wir zunächst einmal die vielen Kehren der gestrigen Aufstiegroute über den langen Hüttenabstieg hinab ins Tal (etwa 2 Stunden und 930 Höhenmeter im Abstieg). Im Tal angekommen biegen wir rechts auf den Rauchbodenweg ab und folgen diesem bis zum Weidendom. Dabei kommen wir auch an einigen Themenstationen vorbei.
Beim Weidendom solltest du dir unbedingt Zeit für eine Pause gönnen: er ist ein lebendes Bau(m)werk, genauso wie der begehbare ökologische Fußabdruck, ein Labyrinth aus Hecken. Ruheinseln laden zum Verweilen ein und durch die Lettmair Au führt ein erlebnisreicher Steg.
Knapp bevor wir die Bundesstraße erreichen, biegen wir links in einen Weg ein, der uns parallel zur Bundesstraße – einmal diese überquerend – und entlang der Enns in etwa 30 Minuten zum Parkplatz der Haindlkarhütte bringt. Von hier folgen wir dem markierten Hüttenzustieg zur Haindlkarhütte nach Süden. Zunächst führt der breite Weg recht flach ins Tal hinein – dieser verliert sich jedoch bald und geht in einen schmalen Wanderweg über. Wir überqueren schottrige Bachbette und der Weg wird zwischenzeitlich etwas steiler. Die Landschaft wird immer rauer und urtümlicher, je näher wir uns den atemberaubend steilen Felswänden der Hochtorgruppe nähern. Weitere schottrige Flächen, die nur dünn mit Pflanzen durchsetzt sind, bringen uns zuerst zur alten Haindlkarhütte und weiter in ein paar Minuten zur heutigen Haindlkarhütte.
Diese Hütte ist vielleicht die urtümlichste Hütte im Gesäuse. Lieblich ist etwas anderes – sie kauert sich auf den letzten grünen Flecken, bevor gleich über ihr die gigantischen Nordwände der Hochtorgruppe in die Höhe schießen. Wir fühlen uns ganz klein im Anblick dieser Giganten. Hier wurde Klettergeschichte geschrieben, hier hat jeder Kletterer übernachtet, der im Ostteil von Österreich bekannt ist um Routen zu wiederholen, die Kletterlegenden wie Raimund Schinko, Gustav Jahn, Franz Zimmer, Heinrich Pfannl, Hubert Peterka, Angelo Dibona und Klaus Hoi erschlossen hatten. Die "Universität des Bergsteigens" eben – erstaunlich, dass dieser Winkel so einfach zu erreichen ist. Und wenn wir das Glück haben, einen Sonnenuntergang zu erleben, der die Wände in rotgoldenes Licht taucht, dann bleibt der Mund garantiert offen stehen. Wetten?
Alle Etappen:
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