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Hüttenwanderung Gesäuse - Etappe 2: Mödlingerhütte – Johnsbach - Heßhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 5:00 h 13,2 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
945 hm 779 hm 1.699 m

Details

Beste Jahreszeit: Mai bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Familientour
  • Rundtour
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Am 2. Tag der Hüttenrunde geht es nach dem Frühstück auf der Panoramaterrasse der Mödlingerhütte (1.523 m) hinab ins Bergsteigerdorf Johnsbach inmitten des Nationalparks Gesäuse. Beim Gh. Donner über den Gh. Ödsteinblick bis hin zum Kölblwirt wird man mit echter obersteirischer Kochkunst mehr als verwöhnt. Kulinarisch gestärkt geht es weiter über den Normalweg auf die Heßhütte (1.699 m). Insgesamt eine lohnende Etappe mit Ausblick auf die umliegenden Gipfel des Gesäuses in der Steiermark.

💡

Mit dem Gesäuse Sammeltaxi ist man auch ohne Auto in der gesamten Region mobil. 

Achtung vor dem Weidevieh: Mütter beschützen ihre Jungen. Hunde eng an die Leine nehmen.

Ein Besuch beim weltberühmten Bergsteigerfriedhof (beim Gh. Donner) lohnt sich.

Etappe ist identisch mit der 9. Etappe des Weitwanderwegs Vom Gletscher zum Wein

Anfahrt

Für Quereinstieg: Von Wien/Graz und Salzburg/Linz kommend auf der Phyrnautobahn A9; Abfahrt Ardning und weiter auf der Ennstal-Bundesstraße nach Admont. Durch Admont durch und vor dem Bahnübergang nach links abbiegen in Richtung Hieflau. Beim Weidendom links abzweigen nach Johnsbach. Weiter bis Gh Donner oder Kölblwirt.

Parkplatz

Parken beim Gh Donner oder Kölblwirt

Öffentliche Verkehrsmittel

www.gseispur.at (autofreie Mobilität im Gesäuse)
www.verbundlinie.at (Öffentlicher Verkehr in der Steiermark)
 

Die Hesshütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach und von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker, oder sagen wir Normalweg zur Hütte, ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.  In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hesshütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hesshütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt, die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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