Fjällräven ist aus der Vision eines Mannes heraus entstanden: der Vision, den Menschen die Natur zugänglicher zu machen.
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Die Geschichte von Fjällräven

Wie der rote Polarfuchs mit seinem Augenzwinkern die Welt eroberte

Anzeige • 8. September 2020

Alles begann mit der Unzufriedenheit des jungen Naturliebhabers Åke Nordin. Geboren an der schwedischen Nordküste Örnsköldsvik, umgeben von sanften Hügeln, tiefen Wäldern und geschützten Buchten, war es kein Wunder, dass ihm die Gründeridee des weltbekannten Unternehmens Fjällräven bei einem seiner vielen Abenteuer in den Sinn kam.

Fjällräven wurde im Jahr 1960 von Åke Nordin im Keller seines Elternhauses im nordschwedischen Städtchen Örnsköldsvik gegründet.
Foto: Fjällräven
Fjällräven wurde im Jahr 1960 von Åke Nordin im Keller seines Elternhauses im nordschwedischen Städtchen Örnsköldsvik gegründet.

Not macht erfinderisch

Den meisten genialen Ideen geht ein Problem voraus – so auch bei Fjällräven. Åke Nordin verbrachte jede freie Minute im Wald und unternahm oft wochenlange Wanderungen durch die nördliche Wildnis. Mit seiner Neugierde, neue Orte zu entdecken, wuchs auch seine Frustration über den Mangel an leichter und gleichzeitig funktioneller Ausrüstung. Aus der Not heraus beschloss er, sich einfach selbst einen Rucksack zu bauen. Mit einer Tasche in V-Form, die den Schwerpunkt so weit wie möglich nach oben verlagerte – befestigt an einem Holzrahmen – machte er sich auf den Weg. Es dauert nicht lange, bis andere auf seinen Rucksack aufmerksam wurden, wie erfahrene Förster und Rentierhirten. Sie alle baten ihn darum, einen ähnlichen Rahmen herzustellen. Das war die Geburtsstunde der weltbekannten Marke Fjällräven.

Der revolutionierende (leichter und stabiler) Aluminiumrahmen für Rucksäcke von Åke macht die Wildnis ein wenig zugänglicher.
Foto: Fjällräven
Der revolutionierende (leichter und stabiler) Aluminiumrahmen für Rucksäcke von Åke macht die Wildnis ein wenig zugänglicher.

Ein Meilenstein jagt den Nächsten

Åke investierte all seine Zeit und Kraft, um mit Kreativität und Beharrlichkeit bessere Lösungen in Sachen Outdoor-Ausrüstung zu entwickeln. So folgte eine Innovation auf die nächste. Jede einzelne sollte sich als wahrer Meilenstein herauskristallisieren:

  • 1965: Thermo Tent
    Das erste kondenswasserfreie Zelt, sorgt dafür, dass Menschen in der freien Natur trocken und komfortabel aufwachen.
     
  • 1970: Greenland Trousers
    Der erste Schritt zum Experten für Outdoor-Hosen: Trekking erfordert strapazierfähige Hosen, um den Anforderungen der Natur gewachsen zu sein. So entsteht die erste Outdoor-Hose von Fjällräven. 
     
  • 1974: Fjällräven Expedition Down Jacket
    Bestehend aus zwei versetzt aneinander genähten Jacken, um den Wärmeverlust möglichst gering zu halten.
     
  • 1975: Gyro-Rahmen
    Die Federung des Rucksack-Rahmens bietet dem Träger volle Bewegungsfreiheit bei gleichmäßiger Verteilung des Gewichts auf dem Rücken.
     
  • 1978: Kånken
    Weil Rückenprobleme bei schwedischen Schulkindern vermehrt auftreten, entwickelt den Åke Nordin den Kånken. Der rechteckige geformte, mittlerweile weltbekannte, Rucksack verstaut exakt zwei DIN A4-Ordner und lässt die Hände frei für Abenteuer.
Bis heute werden Fjällräven Produkte von Outdoor-Enthusiasten in aller Welt geschätzt.
Foto: Fjällräven
Bis heute werden Fjällräven Produkte von Outdoor-Enthusiasten in aller Welt geschätzt.

Der zusammengerollte Polarfuchs mit dem leichten Zwinkern

Ein jeder kennt es – das Logo von Fjällräven. Der Polarfuchs nutzt seinen Schwanz als Decke, mit der er bei klirrender Kälte seine Nase bedeckt. Mühelos übersteht er so Temperaturen von bis zu minus 60 Grad. Die Überlebensfähigkeit dieses kleinen Tieres beeindruckte Åke so sehr, dass er sein Unternehmen nach ihm benannte. Denn endlich fand er ein Logo, das alle Werte symbolisierte, an die er glaubte. 

Der Polarfuchs faszinierte den Gründer Åke Nordin so sehr, dass er seine Firma für Outdoor- Ausrüstung nach dem schwedischen Wort für den kleinen Überlebenskünstler benannte: Fjällräven.
Foto: Fjällräven
Der Polarfuchs faszinierte den Gründer Åke Nordin so sehr, dass er seine Firma für Outdoor- Ausrüstung nach dem schwedischen Wort für den kleinen Überlebenskünstler benannte: Fjällräven.

Eine Kooperation zwischen Fjällräven und dir 

Im Jahr 1994 startet Fjällräven mit dem schwedischen Forscher Anders Angerbjörn das Projekt zur Rettung des bedrohten skandinavischen Polarfuchses. Noch heute unterstützt Fjällräven die Forschung rund um den Polarfuchs mit dem Projekt Save The Arctic Fox (Rettet den Polarfuchs). Daraus hervorgegangen ist die Fjällräven Arctic Fox Initiative, mit der seit 2019 Projekte und Ideen unterstützt werden, die sich dem Schutz der Natur oder dem Outdoorleben verschrieben haben. Ein Teil des Erlöses bestimmter Produkt (Kånken Art) fließt in den Fonds der Initiative und mit dieser Summe werden dieses Jahr drei bis fünf neue Projekte, die sich bei Fjällräven bewerben und von der Community ausgewählt werden, finanziell unterstützt.

"Wir möchten mehr Menschen dazu inspirieren, Zeit in der Natur zu verbringen.“ - Carl Hård af Segerstad, Brand Event Manager bei Fjällräven

Fjällräven Classic – Unvergessliche Wanderungen für jedermann

Um Menschen zu langen Wanderungen und zum Outdoor-Leben zu inspirieren, ruft Fjällräven 2005 den Fjällräven Classic ins Leben. Ein jährlich stattfindendes Trekking-Event auf einer 110 Kilometer langen Strecken zwischen Nikkaluokta und Abisko in Schwedisch-Lappland. Ziel ist es Menschen aus aller Welt die Möglichkeit zu geben, Wandern auf Fjällräven-Weise zu entdecken – die eigene Ausrüstung zu tragen, das eigene Zelt aufzubauen und die eigene Mahlzeit zuzubereiten. Und das alles in im eigenen Tempo, gemeinsam mit Gleichgesinnten. Heute organisiert das Unternehmen Classics in sieben weiteren Ländern: USA; Hongkong, Deutschland, Korea, im Vereinigten Königreich, Dänemark und China. Falls es keinen Fjällräven Classic in deiner Nähe gibt, kann sich das bald ändern.

Fjällräven Classic Schweden
Hoch im Norden Schwedens, oberhalb des Polarkreises, machen sich Jahr für Jahr Abenteurer aus aller Welt zu einem besonderen Trekking-Trip auf: 110 Kilometer zu Fuß durch die Wildnis Schwedisch Lapplands – von Nikkaluokta nach Abisko. Katharina Steglegger war dieses Mal beim Kult-Event dabei und schildert uns ihre Eindrücke.
Fjällräven Classic
Für alle, die Einsamkeit in der Natur suchen, dort aber dennoch auf Gleichgesinnte treffen wollen, ist der Fjällräven Classic wie gemacht. Hier erfährst du alles, was du über das Kult-Trekking-Event im Norden Schwedens wissen musst.

Im Einklang mit der Natur

Schon seit Jahrzehnten produziert Fjällräven im Einklang mit der Natur, entwickelt langlebige Kleidung sowie Ausrüstung für Generationen und legt strengste Standards gegenüber den Lieferanten fest. Das Ziel: Mehr Menschen für die Natur zu begeistern und ihren Schutz durch aktive Nachhaltigkeit voranzutreiben. Das beweist das Unternehmen mit seinen zahlreichen nachhaltigen Initiativen, Entwicklungen und Bestrebungen:

  • Das Daunenversprechen
    Nachdem ein einzigartiger Herstellungsprozess entwickelt wurde, durch den Fjällrävens-Daunen zu 100 Prozent rückverfolgbar und unter größtmöglicher Rücksicht auf das Wohlbefinden der Tiere gewonnen werden, stellt das Unternehmen 2014 das Fjällräven Daunenversprechen vor: Für Fjällräven-Produkte werden ausschließlich hochwertig, ethisch vertretbar gewonnene Daunen verwendet.
     
  • Eco-Shell
    Perfluorierte Kohlenwasserstoffe, kurz PFCs genannt, werden in der Outdoorbranche häufig eingesetzt, um Produkte wasserabweisend zu machen. Sie können allerdings nicht in der Umwelt abgebaut werden, sondern breiten sich aus und lagern sich über viele Jahre in lebenden Organismen an. Deswegen hat sich Fjällräven bereits vor Jahren entschieden, Imprägnierungen auf PFC-Basis aus dem gesamten Produktsortiment zu nehmen – von Kleidung über Rucksäcke bis hin zu Zelten. Fjällrävens Lösung: Eco-Shell. Ein Material, welches leicht und flexibel ist und ohne PFC-Imprägnierung auskommt. Drei Schichten gewährleisten die Funktionalität des Materials. Das Grundmaterial erleichtert das zukünftige Recycling.

    Die Eco-Trail Jacket (mit der ersten Generation Eco-Shell) erhielt unter den zahlreichen Auszeichnungen auch den „SOA Sustainability Award“ als umweltfreundlichstes neues Produkt des Jahres.
     
  • Wolle - wiedergewonnen, recycelt, rückverfolgbar
    2015 hat der Pionier unter den Outdoor-Marken damit begonnen, nach Wegen zu suchen, wie sie auch für Wolle eine bessere Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung ethischer Grundsätze erreichen können. Fjällräven nutzt viele verschiedene Wollarten, die alle gemeinsam haben, dass keine Kompromisse in Sachen Funktionalität gemacht werden, während eine nachhaltige Produktionskette sichergestellt wird. Neben der Wiederverwertung von „Abfall“-Material durch recycelte und wiedergewonnene Wolle, ist ein weiteres Hauptmerkmal von Fjällrävens Wolle Nachhaltigkeit die Rückverfolgbarkeit. Wenn man weiß, woher die Wolle kommt, kann man sicherstellen, dass Nachhaltigkeit in Sachen Tierwohl, soziale Rechte und Umweltschutz gegeben ist.
EXPEDITION DOWN JACKET
Foto: Daniel Blom / Fjällräven
EXPEDITION DOWN JACKET

Mehr Menschen für das Outdoor-Leben begeistern

Bis heute werden Fjällräven Produkte von Outdoor-Enthusiasten in aller Welt geschätzt. Weiterhin nutzt das innovative Unternehmen all seine Kreativität und Beharrlichkeit, um dem Weg zu folgen, den Åke bereits vor rund 50 Jahren eingeschlagen hat: Langlebige, funktionale und zeitlose Outdoor-Ausrüstung zu erschaffen, die Menschen dazu inspiriert, rauszugehen und die Natur zu entdecken.

„Wir wandern seit mehr als 50 Jahren. Ich hoffe, wir werden niemals ankommen.“ – Fjällräven Gründer Åke Nordin

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