Kraftplatz am Hintersee bei Ramsau
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Ankommen, Abschalten, Auftanken

7 Rituale, um an deinem Kraftplatz Energie zu tanken

1. April 2020

Wer wünscht sich in diesen Zeiten nicht einen Ort, um einfach mal kurz abzuschalten? Eine persönliche „Krafttankstelle“, wo man wieder Energie, Mut und Gelassenheit tanken kann. Wir geben dir sieben kleine Gesten und Rituale mit auf den Weg, um deinen Kraftplatz optimal zu nutzen.

Ob auf einem Berggipfel, an einem See oder unter dem Baum im eigenen Garten: Jeder Mensch hat „SEINEN“ Platz, an den er immer wieder gerne zurückkehrt. Zum Durchatmen und zur Ruhe kommen, zum Erinnern und Nachdenken, zum Genießen und Energie tanken. Auch wenn der gewohnte Lieblingsplatz momentan vielleicht nicht besucht werden kann. Es gibt zahlreiche Alternativen: im eigenen Garten, in der Wohnung oder bei einem Spaziergang. Worauf es ankommt, ist das Energietanken: „RECHARGE LIFE!“

Die folgenden sieben Rituale können dich dabei unterstützen, einen Kraftplatz optimal zu nutzen.  Unter rechargelife.at findest du eine Vielzahl an Orten der Energie. Teile auch deinen Kraftplatz!

1. Mut zur Stille haben

Kraftplätze dienen der Reise zu sich selbst. Diese Orte wirken befreiend, motivierend und heilsam auf ihren Besucher, indem sie Herz, Seele und Geist wieder in Einklang bringen. Doch um die Energie eines Kraftplatzes richtig aufnehmen zu können, braucht es die volle Aufmerksamkeit. Nur so können wir wirklich zur Ruhe kommen. Geh deshalb ganz bewusst alleine zu deinem Kraftplatz und versuche alle Störfaktoren auszuschalten (z.B. Mobiltelefone). Die Zeit an deinem Kraftplatz gehört nur dir allein!

Steinmännchen wirken beruhigend, sorgen für Harmonie und bringen dich zum Schmunzeln.
Foto: Pixaby
Steinmännchen wirken beruhigend, sorgen für Harmonie und bringen dich zum Schmunzeln.

2. Mal Barfuß gehen

Falls die Möglichkeit besteht, ziehe deine Schuhe bei Ankunft an deinem Kraftplatz aus. Barfußgehen ist gesund, verbindet mit der Natur und bringt unser Gehirn so richtig auf Touren. Vielfältige Eindrücke sind zu verarbeiten: Welche Temperatur hat der Boden? Ist er kalt oder von der Sonne gewärmt? Welche Textur hat der Untergrund: hart und rau oder weich und glatt? Barfußlaufen stärkt nicht nur den Bewegungsapparat, sondern besitzt noch viele weitere positive Effekte: Das Immunsystem wird gestärkt. Reizbarkeit und Stress werden reduziert, die Durchblutung und Sauerstoffzufuhr werden verbessert.

Barfußlaufen verbindet mit der Natur.
Foto: Dominic Wunderlich
Barfußlaufen verbindet mit der Natur.

3. Alle deine Sinne nutzen

Mach es dir an deinem Kraftplatz bequem und aktiviere bewusst deine Sinne: Beobachte die Umgebung, lausche dem Vogelgezwitscher oder dem Rascheln der Blätter im Wind. Besondere Beachtung verdient auch dein siebter Sinn: die Intuition. Dein Bauchgefühl wird genau wissen, was deiner Seele gerade guttut.

4. Einfach wieder Durchatmen

Die Atmung ist die einzige Funktion des vegetativen Nervensystems, die wir direkt beeinflussen können. Sie gilt daher auch als Verbindung zwischen Seele und Körper. Atmen wir also in Stresssituationen bewusst, tief und langsam, so wirkt sich dies direkt auf andere Körperfunktionen und unser Wohlbefinden aus.

Beim Meditieren lässt sich besonders gut durchatmen!
Foto: Pixaby - ractopopulous
Beim Meditieren lässt sich besonders gut durchatmen!

Die folgende Atemtechnik kommt aus dem Yoga und heißt Wechselatmung. Sie wird dir helfen, dich intensiv mit deinem Kraftplatz zu verbinden:

  • Setze dich aufrecht hin und stelle sicher, dass dein Rücken gerade ist.
  • Lege den Zeige- und Mittelfinger deiner rechten Hand zwischen die Augenbrauen.
  • Schließe die Augen und atme mehrmals tief durch die Nase ein und aus.
  • Schließe das rechte Nasenloch mit deinem Daumen. Atme langsam und gleichmäßig durch das linke Nasenloch ein.
  • Schließe das linke Nasenloch mit deinem Ringfinger, öffne kurz danach das rechte Nasenloch und atme langsam und gleichmäßig aus.
  • Atme langsam und gleichmäßig durch das rechte Nasenloch ein.
  • Schließe das rechte Nasenloch mit deinem Daumen, öffne kurz danach das linke Nasenloch und atme langsam und gleichmäßig aus.

5. Einen Baum umarmen

Das mag zunächst komisch klingen, doch wissenschaftlich ist die heilende Wirkung der Bäume längst bewiesen: Ein Spaziergang im Wald senkt den Blutdruck, reguliert den Puls, baut Stress ab und kann Depressionen lindern. In Japan ist das Waldbaden längst als eigenständige Therapieform anerkannt.

Bäume setzen Moleküle frei, die Stresshormone senken.
Foto: Pixaby - Thomas Hendele
Bäume setzen Moleküle frei, die Stresshormone senken.

Doch warum soll man den Baum dann auch noch in die Arme schließen? Wer einen Baum umarmt, der richtet seine gesamte Aufmerksamkeit eine Zeit lang auf diesen Baum: Spürt seine raue Rinde und den harzigen Duft. Wer sich darauf einlässt, wird merken: Diese Verbundenheit zur Natur macht glücklich und ist Balsam für die Seele.

Ein besonderer Tipp:
Nach der Winterruhe ziehen die Bäume reichlich Wasser bis in ihre Spitzen. Bei Bäumen mit dünner Rinde, wie etwa Birken, kann man das Wasserrauschen beim Umarmen direkt hören. 

6. Sorgen einfach abwaschen

Befindet sich an deinem Kraftplatz eine Quelle, ein kleiner Bach oder ein See, dann kannst du dich symbolisch von deinen Sorgen und Ängsten reinigen. Konzentriere dich einen kurzen Moment auf die Empfindung, die du loswerden willst. Dann tauche eine Hand oder einen Fuß ins Wasser und spüre, wie deine Emotionen langsam dem Lauf des Wassers folgen und davongetragen werden. Sofort wirst du dich leichter, stärker und klarer fühlen.

7. Bei deinem Kraftplatz bedanken

Zum Abschluss solltest du dich mit einer Geste, ein paar kurzen Worten oder einem kleinen Geschenk bei deinem Kraftplatz bedanken. Das kann eine Blüte, ein schönes Blatt oder ein speziell geformter Kieselstein sein. Aber auch ein Nicken, ein kleines Lächeln oder ein paar leise gemurmelte Worte sind ein schönes Geschenk für deinen Lieblingsplatz. 

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