Simonyhütte

2.203 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Ende Mai bis Anfang Oktober

Mobil

+43 680 219 63 74

Homepage

www.simonyhuette.at

Betreiber/In

Christoph Mitterer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
42 Betten 94 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Wi-Fi
  • Künstliche Kletteranlage
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die 1877 eröffnete Simonyhütte (2.203 m) steht auf einer Kuppe unterhalb des Hallstätter Gletschers am Fuße des Hohen Dachsteins in der Steiermark. Wir sind hier im nördlichen Dachsteinmassiv und im UNESCO-Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. Der Geograph, Alpenforscher und Pionier der Dachstein-Erschließung Friedrich Simony hat den Platz auf dem die Hütte steht selbst ausgewählt. Sie steht auf einem Ort, der Gästen und Besuchern einen tiefen Eindruck vermittelt wie imposant sich der Dachstein zum südlich gelegenen Ennstal aufrichtet. 

Die Hütte ist ein ganzjähriger Anziehungspunkt für Bergsteiger, Kletterer, Wanderer, Ski-Bergsteiger und Schneeschuh-Geher. Sie ist auch Ausbildungszentrum für Menschen, die ihre alpinistischen Kompetenzen in Fels und Eis ausbauen wollen. Direkt neben dem Schutzhaus steht die Dachstein-Kapelle. Sie gilt als das höchstgelegene Kirchlein der Nördlichen Kalkalpen.

Kürzester Weg zur Hütte

Mit der Dachstein-Krippensteinbahn geht es von Obertraun am Südost-Ufer des Hallstätter Sees auf 1.788 m und in das Dachstein-Massiv. Von der Bergstation marschiert man in Richtung Gjaidalm, biegt links ab zu Kaserne Oberfeld und folgt ab der Kaserne dem Weg Nr. 615 bis man einen Wegweiser erreicht, der auf Weg Nr. 657 und die Simonyhütte hinweist. Die drei Ochsenkogel, Hoher Trog, Taubenkogel, Taubenriedel, Wildkarkogel und die beiden Gjaidstein-Gipfel leisten am Weg zur Hütte Gesellschaft. Im Winter ist dieser Zustieg eine schöne, lohnenswerte Skitour.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 415 m

Alternative Routen
Vom Krippenstein (1.788 m, Zirmgrub'n-Weg: Gjaidalm, Wildkarkogel; 4 h); von Hallstatt (511 m, auf Weg Nr. 601 vorbei an Tropfwand, Tiergartenhütte und Wiesberghaus; 5 – 6 h).

Leben auf der Hütte

Hüttenwirt Christoph verwöhnt seine Gäste mit bekannt guter Küche und wird dafür auch über die Grenzen der Steiermark hinaus gelobt. Es gibt auch vegetarische Gerichte und Frühstück, das garantiert satt macht. Die Stube und die Terrasse spielen alle Stückeln. Alles, was für die Bewirtschaftung der Hütte notwendig ist, wird mit dem Hubschrauber angeliefert. Oder kommt mit Trägern von der Krippensteinbahn herauf. 

Gut zu wissen

In den Zimmern ist viel Platz und ausreichend Stauraum, um auch mehrere Tage zu bleiben. Es gibt Duschen, die extra kosten. Wasch- und Sanitärräume entsprechen zeitgemäßen Hütten-Standards. Es gibt Bergsteigeressen, - getränk und Halbpension. Als Ausbildungszentrum ist die Simonyhütte geeignet für Seminare und technisch dementsprechend ausgestattet. Trockenraum vorhanden. Der Handy-Empfang ist gut. Hüttenschlafsack-Pflicht! Gepäcktransport ist möglich. Rechnungen können bar und auch mit EC-Karten bezahlt werden. Von Dezember bis April wird ein Heizkosten-Zuschlag verrechnet. 

Der Energiebedarf wird aus dem Betrieb einer Photovoltaik-Anlage gedeckt. Zusätzlich sichern zwei Dieselaggregate den Energiebedarf in Spitzenzeiten ab. Die Wasserversorgung erfolgt mittels in Zisternen gespeichertem Regenwasser, das gefiltert und entkeimt in die Hütte kommt. Die Abwasser wird in einer vollbiologischen Kläranlage verarbeitet. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Wiesberghaus (1.884 m), die in 1 Stuhde Gehzeit erreichbar ist. Weiters: Gjaid-Alm (1.738 m, 1:30 h); Seethalerhütte (2.704 m, 2:30 h); Lodge am Krippenstein (2.100 m, 2:30 h); Dachstein-Südwand-Hütte (1.910 m, 4 h); Adamekhütte (2.196 m, 4:30 h); Austriahütte (1.638 m, 4:30 h); Guttenberghaus (2.146 m, 5:30 h).

Gipfel und Touren: Schöberl (2.426 m, 0:45 h ); Hoher Trog (2.359 m, 1:30 h); Hoher Ochsenkogel (2.520 m, 2:30 h); Hoher Gjaidstein (2.794 m, 3 h); Taubenkogel (2.301 m, 3 h); Hoher Dachstein (2.993 m, 3 – 4 h); 

Anfahrt

Aus Salzburg
Über die A10 Tauern-Autobahn zur Ausfahrt Golling, weiter auf der B162, Lammertal Straße, über Abtenau, Pass Gschütt auf der B166 und Gosau nach Hallstatt. Alternativ über Fuschl auf der B158, der Wolfgangsee Straße, bis Bad Ischl sowie der B145, der Salzkammergut Straße über Bad Goisern nach Hallstatt.

Aus Wien, Linz, Wels
Über die A1 West-Autobahn zur Ausfahrt Regau und weiter auf der B145 über Gmunden, Ebensee, Bad Ischl, Bad Goisern nach Hallstatt. 

Aus Graz und Eisenstadt
Über die A9 Pyhrn-Autobahn zur Ausfahrt Liezen, weiter auf der B320, Ennstal Straße, bis Stainach, Schloss Trautenfels, Grimming und von dort auf der B145 Richtung Bad Aussee. Ab Bad Aussee auf der Koppenstraße und über den Koppenpass nach Obertraun/Hallstatt. 

Parkplatz

Obertraun: Talstation Dachstein-Krippensteinbahn (kostenlos); Hallstatt Lahn - Echerntal.

Öffentliche Verkehrsmittel

Obertraun, am Südufer des Hallstätter Sees, und die Talstation der Dachstein Krippensteinbahn sind mit Regionalzügen, im Sommer mit dem Postbus Nr. 543 und im Winter mit dem kostenlosen Skibus erreichbar. 

Die zwischen Attnang-Puchheim und Stainach-Irdning verkehrenden Züge halten am Dachsteinhöhlen-Bahnhof in Obertraun. Attnang-Puchheim ist mit überregionalen, zwischen Wien und Salzburg verkehrenden Zügen, Stainach-Irdning mit, das Ennstal durchquerenden Zügen erreichbar. 

Vom Bahnhof Obertraun fährt im Sommer der Bus Nr. 543 bis zur Krippenstein-Bahn. Im Winter verkehrt zwischen dem Bahnhof Bad Ischl und dem Gosausee der kostenlose Skibus und dient als Krippenstein-Bahn-Zubringer. Gratis ist der Bus nur für Inhaber einer Gästekarte der Orte Bad Ischl, Bad Goisern, Hallstatt, Obertraun, Gosau und St. Wolfgang. Eine Liftkarte der Skiregion Dachstein West ist nicht ausreichend! 

Der Bus Nr. 543 ist auch ab dem Bahnhof Steeg, bei Anreise aus Attnang-Puchheim und Bad Aussee, zu nutzen. 

Weiters ist eine individuelle Anreise ab Bad Ischl mit dem Taxi möglich.

Hütte • Steiermark

Grazer Hütte (1.897 m)

Über den zahlreichen Seen des Lungau und der Steirischen Krakau liegt die gemütliche Grazer Hütte (1.897 m). Die Hütte steht auf steirischem Boden, nur wenige Meter weiter beginnt aber schon Salzburg. Hüttenwirt Christian Dengg zaubert köstliche Kasnock'n, Braten und Kaiserschmarr'n für seine Gäste. Die Hütte ist für Familien mit Kindern genauso geeignet wie für ältere Menschen, da der Anstieg recht kurz und leicht ist. Von der Grazer Hütte aus kann man jedoch auch schwierigere Touren begehen, wie etwa auf den nahe gelegenen Preber.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Purtschellerhaus (1.694 m)

Mitten durch das Purtschellerhaus (1.694 m ) verläuft die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Österreich – die Gaststube befindet sich in Bayern, die Toilette in Salzburg. Am Boden ist das Übertrittsgebiet mit einem dicken Strich markiert. Weil es nach dem Zweiten Weltkrieg verboten war, von Deutschland nach Österreich überzutreten, trafen einander Menschen im Purtschellerhaus, um miteinander zu plaudern. Es war die einzige Möglichkeit zur direkten Kommunikation. Von der Terrasse des Hauses in den Berchtesgadener Alpen bietet sich Wanderern, Tagesausflüglern und Kletterern ein überwältigender Blick über den Salzburger Tennengau, die Stadt Salzburg und das Lattengebirge. Das Schutzhaus ist Stützpunkt für erfahrene Bergsteiger, die über den Normalweg auf den Hohen Goll gehen können. 15 Minuten oberhalb des Purtschellerhauses befindet sich ein Klettergarten mit Kletterrouten in den Schwierigkeitsgraden III bis VI. Im Winter ist das Haus wegen der hoher Lawinengefahr nicht zugänglich.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Oberösterreich

Gmundner Hütte (1.666 m)

Die beliebte Gmundner Hütte (1.666 m) steht auf dem Fahnenkogel des Traunsteins hoch über dem Traunsee (Oberösterreich) und eröffnet seinen Besuchern ein einmaliges Panorama. Bergwanderer und Kletterer finden rund um den traditionsreichen Stützpunkt tolle Möglichkeiten. Zahlreiche Klettersteige stehen hier zur Verfügung – vor allem der Traunsee-Klettersteig (größtenteils D) verlangt viel Können und Kondition und sollte trotz seiner perfekten Sicherung nur von Sportkletterern und mit vollständiger Ausrüstung in Angriff genommen werden. Dafür führt er quasi direkt in den Biergarten der Gmundner Hütte. Der Einstieg des Traunsee-Klettersteigs befindet sich am Ende des Brandgrabens im oberen Teil des Hernlersteigs – insgesamt gilt es rund 1.250 Hm zu überwinden. Die Gmundner Hütte bietet rund ein Dutzend Betten und einige Matratzenlager zum Übernachten.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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