Rottenmanner Hütte

1.651 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober
Januar bis März

Sommer: Von Mitte Mai bis Mitte Oktober geöffnet. 

Winter: Von Anfang Jänner bis Ende März an Samstagen, Sonn- und Feiertagen.

Mobil

+43 650 963 84 92

Telefon

+43 664 146 29 23

Homepage

www.rottenmannerhuette.at

Betreiber/In

Inka Scheuermann-Meier, Gerald Hutterer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
22 Zimmerbetten 30 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Wi-Fi
  • Winterraum beheizt
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Genießerhütte
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Rottenmanner Hütte (1.651 m) befindet sich inmitten eines Zirben-, Lärchen und Fichten-Mischwaldes, einen Steinwurf von der Bergstadt Rottenmann entfernt, in den steirischen Rottenmanner Tauern. Diese zählen zu den Niederen Tauern. Sie liegt zwischen Globockenalm und Globockensee. Hinter ihr ragt das 2.043 m hohe Steinerne Manndl, jetzt Stein am Mandl, ein Aussichtsberg, in den steirischen Himmel. Der Weg auf dessen Gipfel, sowohl über den Nordost-Grat als auch über den Seesteig, sind kinderfreundlich und in kurzer Zeit machbar.

Auf die Hütte führt der sogenannte Pilgerweg der Weltreligionen, ein Kunst-am-Berg-Projekt. Elf internationale Künstler realisierten hierfür Objekte, in denen Grundgedanken verschiedener Religionen, deren Inhalte sowie die Toleranz füreinander zum Ausdruck kommen. Die Standplätze der Kunstwerke sind so gewählt, dass sie sich in die jeweilige unmittelbare Natur-Umgebung einfügen und mit ihr harmonieren.

Die kinderfreundliche Hütte zieht zu jeder Jahreszeit und Wetterlage ihre Besucher, große und kleine Wanderer, Skitouren- und Schneeschuh-Geher. Aber auch Rodler und Mountainbiker konnte das Hüttenwirt-Paar Inka und Gerald bei sich begrüssen.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Parkplatz an der Talstation der Materialseilbahn, zu dem Besucher bereits von der Stadt Rottenmann mit Schildern geleitet und gelockt werden, ist es ein Katzensprung. In Begleitung der Kunstwerke des Pilgerwegs der Weltreligionen steigt man zur Hütte in nicht einmal einer Stunde an.

Gehzeit: 45 min

Höhenmeter: 330 m

Alternative Routen
Vom Bahnhof Rottenmann (674 m) über Stadtwald und Kalcherbach (2:30 h)

Leben auf der Hütte

Inka und Gerry, die Hüttenwirte, sind ohne Frage einen Besuch wert. Sie haben sich Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität verschrieben. Die Gerichte, die aus ihrer Küche in der Stube und der Terrasse auf die Tische kommen, werden über die Grenzen von Rottenmann hinaus gelobt. Die zwei jungen Leute sind Selbermacher. Vom Brot bis hin zum Speck, Geselchtem, die Mehlspeisen und viel mehr, entsteht in emsiger Handarbeit auf der Hütte. Und was nicht ihr kulinarisches Handwerk ist, ist das Handwerk eines anderen Meisters aus Rottenmann und Umgebung. Gerry und Inka kennen die Inhaltsstoffe ihrer Gerichte im Schlaf und beraten Gäste mit Lebensmittelunverträglichkeit bei ihrer Speisen-Wahl.

Auf der Terrasse rund um die Hütte haben bis zu 80 und in der Stube rund 40 Gäste Platz. Während die Erwachsenen in und an der Hütte rasten, können sich Kinder rund um das urige Schutzhaus, zu dem auch ein Weiher gehört, ausleben. 

Gut zu wissen

In der Rottenmanner Hütte kann mit Warmwasser geduscht werden. Vier Duschen stehen zur Verfügung. Auf sechs Zimmer sind 22 Schlafplätze verteilt. Kinder unter 6 Jahren können kostenlos im Lager übernachten. Seminare und Workshops für bis zu 20 Teilnehmern sind auf der Hütte möglich. Technische Grundausstattung ist dafür vorhanden. Der Handy-Empfang ist gut. WiFi kostenfrei nutzbar. Gepäcktransport auf die Hütte ist dank der Materialseilbahn möglich und kostet 5 Euro. Barzahlung! Nächtigungen mit Hund sind rechtzeitig mit Inka und Gerry zu besprechen.

Das Wasser in der Hütte kommt aus der eigenen Quelle. Und wird alljährlich geprüft. Ein biologische Kläranlage, die gesetzes-konforme Mülltrennungen und Abfall-Entsorgung, die Verwendung von Mehrweggebinden, die Kompostierung von Biomüll und Energie aus dem eigenen Kleinkraftwerk sind die wichtigsten Bestandteile des Umweltkonzeptes der Alpenvereinshütte.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Edelrautehütte (1.725 m), die über die Hochhaide (2.362 m) oder über Dreisteckengrat-Bösenstein in 8 bis 8:30 h Gehzeit zu erreichen.

Gipfel und Touren: Singsdorfer Alm (1.750 m, 0:30 h), Stein am Mandl (2.043 m, 1 h); Seekoppe (2.002 m, 1 h); Moserspitz (2.268 m, 2 h); Hochhaide (2.362 m, 3 h); Großer Bösenstein (2.449 m, 6:30 h)

Anfahrt

Mit dem Auto geht es auf der A9, der Pyhrn-Autobahn, vom Voralpenkreuz an der Westautobahn - von München und Salzburg oder Wien - bis Rottenmann. Aus Graz geht es auf der A9 diretissima in die steirische Bergstadt.

Aus dem Süden Wiens oder der burgendländischen Hauptstadt Eisenstadt über die A2 Südautobahn, dem Knoten Seebenstein, der S6 Semmering Schnellstraße über Bruck an der Mur, Leoben und dem Knoten St. Michael auf die A9 und nach Rottenmann.

Südtiroler und Kärntner können über St. Veit an der Glan, Friesach auf der S37, dann auf der B317, der Friesacher Straße bis vor Judenburg fahren, über die B114a auf die B114, die Triebener Straße über St. Johann am Tauern, Hohentauern und Trieben nach Rottenmann reisen.

An der A9-Abfahrt Rottenmann den Hinweistafeln Rottenmann Hütte bis zum Waldrand folgen und auf einer steilen Schotterstraße bis zum Parkplatz an der Talstation der Materialseilbahn fahren.

Parkplatz

Stadtwald oder 800 m weiter beim Stadtwaldlift sowie bei der Talstation der Materialseilbahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Rottenmann ist der Zielbahnhof, der von Wien und Graz mit IC- und Railjet-Zügen über Bruck und Leoben zu erreichen ist. Von Linz ist die kleine steirische Stadt etwas umständlich mit einer Zug-Bus-Kombi, die über Kirchdorf an der Krems oder Spittal am Pyhrn und den Bahnhof Selzthal führt.

Aus Salzburg nimmt man am besten den IC 219, der auf dem Weg nach Graz in Rottenmann hält. Aus der Mozartstadt kann man mit IC-Zügen, die Richtung Graz unterwegs sind anreisen. Es gibt auch auf dieser Strecke Verbindungen, die ein zumindest einmaliges Umsteigen erfordern. Und aus Klagenfurt ist die Anreise nur dann nicht umständlich wenn man mit einem EC - 110 - Richtung München in Bischofshofen in Salzburg in einen EC - 219 - nach Graz umsteigt.

Am Bahnhof Rottenmann beginnt der Anmarsch zur Hütte.

Hütte • Oberösterreich

Dümlerhütte (1.495 m)

Die Dümlerhütte (1.495 m) steht im Toten Gebirge in Oberösterreich am nordöstlichen Fuß des Warschenecks auf der Stofferalm. Von der Hütte blickt man in das Stofferkar und auf die Rote Wand. Zu ihr steigt man in der Regel von Roßleithen und dem malerischen Gleinkersee herauf. Aber auch von Vorderstoder oder der Wurzeralm führen Wanderwege zur Dümlerhütte.  Die Hauptrolle in der alpinen Umgebung der Hütte spielt die Warscheneck-Gruppe mit dem gleichnamigen Hauptgipfel. Auf der Stofferalm halten sich bis weit in den Herbst hinein Kühe auf. Die Hütte ist zu jeder Jahreszeit ein beliebtes und leicht erreichbares Ausflugsziel. Sie hat auch viel zu bieten. Abgesehen von der imposanten Aussicht auf die Rote Wand, den dortigen Klettergarten und eine Kegelbahn.
Geöffnet
Jan - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Oberösterreich

Wiesberghaus (1.884 m)

Das Wiesberghaus steht auf der Wiesberghöhe im oberösterreichischen Dachsteinmassiv. Die nahezu ganzjährig bewirtschaftete Hütte liegt in einem vielfältigen Bergsport- und -erholungsgebiet. Dementsprechend bunt und breitgestreut sind die alpinen Interessen der Dachstein-Besucher. Zu dem Schutzhaus geht man über Almwiesen und durch Latschen-Gassen, ständig begleitet von Neugierde auf den nächsten Wegabschnitt. Der „Nature Trail Dachstein“, der auf Schautafeln Flora, Fauna und Geologie des Dachsteinmassivs, einem Karstgebiet, beschreibt, führt am Wiesberghaus vorbei. Dieser relativ eben verlaufende Weg ist auch mit Kindern zu gehen.  Im Winter treffen sich Skitourengeher, Freerider und Schneeschuhwanderer, im Sommer Tagesausflügler, Wanderer, die das Dachsteinmassiv Richtung Südwand-Bahn überschreiten, Bergsteiger, die auf den Dachstein-Gipfel gehen, auf der Hütte. Darüber hinaus ist das Wiesberghaus alpines Ausbildungszentrum der Naturfreunde Österreich.   
Geöffnet
Jan - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Hesshütte (1.699 m)

Die Hesshütte (1.699 m) steht am Ennsecksattel zwischen Hochtor und Hochzinödl in den Gesäusebergen in den Ennstaler Alpen. Sie liegt mitten im Nationalpark Gesäuse und ist über vier Zustiege aus drei Gesäuse-Orten erreichbar: von Hieflau, von Johnsbach, von Gstatterboden. Die anspruchsvollsten Aufstiege führen von Gstatterboden über den legendären Peternpfad und den Wasserfallweg zur Hütte. Der Klassiker oder sagen wir Normalweg zur Hütte ist der Anstieg aus Johnsbach vom Gasthof Kölbl weg. Gleichgültig aus welcher Richtung man zur Hütte empor steigt, der Lohn für den zurückgelegten Weg ist mehrfach: eine prachtvolle Ostalpen-Hütte, die imposanten Gesäuse-Berge und im Falle einer sternenklaren oder sogar Vollmond-Nacht, ein Himmel und ein Panorama, das so schnell nicht zu vergessen ist.  In welcher alpinen Gesellschaft hält sich die Hesshütte auf: die Planspitze im Norden, die Hochtor-Gruppe im Westen, die Jahrlingmauer im Süden und der Zinödl im Osten sind jahraus, jahrein die ständigen Begleiter der Hütte. Schon die Anstiegswege zur Hütte sind richtige Bergtouren. Nur rund um die Hesshütte gehen die Wege weiter. Darunter sind auch eine Reihe verwegener Klettereien. So reicht der Hochtor-Ostgrat, der Rossschweif, bis zur Hütte herunter. Der "Normalweg" von Johnsbach ist allerdings familientauglich, vorausgesetzt die heranwachsenden Alpinisten sind bereit, mindestens drei Stunden Fußmarsch in Kauf zu nehmen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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