
TV-Tipp: Der Damavand – Gerlinde Kaltenbrunner und Peter Habeler im Iran
Foto: Getty Images
Der Damavand (5.610 m), legendärer Vulkan und höchster Berg des Iran, ist Schauplatz einer außergewöhnlichen Bergwelten-Dokumentation: Die Bergsteigerlegenden Gerlinde Kaltenbrunner und Peter Habeler begeben sich gemeinsam mit dem Botaniker Jalil Noorozi auf eine Reise, die Wissenschaft, Geschichte und alpinen Pioniergeist vereint – zu sehen am 30. März 2026 bei ServusTV.
Hinweis: Die Bergwelten-Dokumentation wurde im Jahr 2018, vor Ausbruch der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, gedreht. Aus diesem Grund werden sie in der Dokumentation nicht behandelt.
Erster Österreicher am Damavand: Theodor Kotschy
Im Mai 1843 bestieg der österreichische Botaniker und Forschungsreisende Theodor Kotschy als erster Österreicher den Damavand (5.610 m). Seine Expedition war dabei viel mehr als eine Bergtour: Kotschy wollte die einzigartige botanische Welt des Orients erforschen. Seine Reise dauerte insgesamt sieben Jahre, in denen er viele neue Pflanzen entdeckte und diese in seine Heimat brachte. Kotschys Expedition legte den Grundstein für die international bedeutendste Sammlung iranischer Pflanzen, die mit 60.000 Objekten im Naturhistorischen Museum Wien beherbergt wird.
Kaltenbrunner & Habeler am Damavand
175 Jahre später folgt ServusTV mit einer Bergwelten-Dokumentation den historischen Spuren Theodor Kotschys. Mit dabei:
Gerlinde Kaltenbrunner: Die österreichische Alpinistin bestieg als erste Frau der Welt alle vierzehn Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff.
Peter Habeler: Der österreichische Alpinist bestieg 1975 als erster Mensch einen Achttausender (Hidden Peak) ohne Sauerstoff im Alpinstil; drei Jahre später stand er zusammen mit Reinhold Messner als erster Mensch ohne zusätzlichen Sauerstoff am Gipfel des Mount Everest.
Jalil Noorozi ist ein iranischer Botaniker und Forscher in Wien.
Habeler verbrachte in den 1960er-Jahren ein halbes Jahr im Iran, um iranische Bergführer auszubilden – und verliebte sich nachhaltig in die Offenheit und Gastfreundschaft der Menschen.

Der Damavand (5.610 m) ist ein ruhender Vulkan, der zuletzt vor rund 7.000 Jahren ausbrach. Seine Besteigung stellt selbst für erfahrene Alpinistinnen und Alpinisten eine Herausforderung dar. Beim Versuch, die höchstgelegene Pflanze des Irans zu finden, stoßen Teile der Crew an ihre körperlichen Grenzen.
TV-Tipp
ServusTV zeigt die Abenteuer von Kaltenbrunner, Habeler und Noroozi am Montag, den 30. März 2026, ab 20:15 Uhr. Im Anschluss ist die Bergwelten-Dokumentation in der Mediathek bei ServusTV On verfügbar.
Lust auf noch mehr Abenteuer? Hier findest du die besten Folgen „Bergwelten" auf einen Blick.
Abenteuer Damavand
Der Damavand hat zweifelsohne eine magische Ausstrahlung, die immer wieder Bergsteiger aus aller Welt in den Iran zieht. Hier einige spannende Beiträge, in denen Menschen von ihrem Weg auf diesen besonderen Gipfel berichten.

Berg & Freizeit
Zu DDR-Zeiten eroberten die Brüder Heinrich die Berge – dann trennten sich ihre Wege. 30 Jahre und einige Schicksalsschläge später beschlossen sie, wieder gemeinsam einen Gipfel zu besteigen. Der „heilige Berg der Perser“ führte sie nicht nur zusammen, sondern ließ sie auch ein Land entdecken.

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Riesige Gebirgsketten, über 40 Viertausender, zahlreiche Gletscher: die islamische Republik am Persischen Golf lockt immer mehr Bergsportler aus aller Welt. Speed-Bergsteiger Benedikt Böhm wagte 2018 ein ganz besonderes Vorhaben: „Sea to Summit“ – mit Mountainbike, Laufschuhen und Tourenski nonstop von Meereshöhe auf den Gipfel des Damavand (5.671 m). Ein Abenteuer mit Hindernissen.

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Irans wilde Viertausender
Neben dem Damavand bieten die Berge rund um den Alam-Kuh (4.850 m) im Elbrus-Gebirge vielfältige Möglichkeiten für anspruchsvolle Touren. Bergwelten-Autor Mark Buzinkay hat die Region erkundet:

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Anders als der berühmte Damavand, gilt das Takht-i-Suleiman-Massiv im Norden des Iran nicht als vorrangiges Ziel westlicher Bergsteiger. Mark Buzinkay hat sich Zeit genommen, um die wilden 4.000er rund um den Alam-Kuh (4.850 m) genauer zu erkunden.

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TV-Tipp: Die stille Kraft – Nationalpark Hohe Tauern Kärnten