
Trailrunning auf Madeira
Foto: Christian Penning
von Gerald Valentin
Entlang der Wasserwege
Von Urwald bis Wüste
Maracuja – hochprozentig
Traum-Laufstrecke zum Pico Ruivo
Der Weg über den Pico do Arieiro ist schon vor Jahrhunderten angelegt worden, um den Handel zwischen dem Norden und dem Süden der Insel zu erleichtern. Die steinernen Stufen, Tunnels und Galerien stellen heute eine selektive wie unglaublich spektakuläre Laufstrecke dar. Kurz unter dem Gipfel des Pico Ruivo bietet die Casa de Abrigo Schutz vor den hier häufigen Regenfällen. Richtung Westen geht es über den Hauptkamm der Insel auf den Pico das Eirinhas (1.648 m) und den Pico do Jorge (1.566 m). Hier zweigt die Tour nach Süden zum Pico Grande (1.654 m) ab. Der einsame Steig überrascht nach jeder Kurve mit großartigen Ausblicken und der Vegetation ist die zunehmende Trockenheit anzusehen. Kurz nach dem Pico Grande trifft man wieder auf einen Hauptweg, der steil hinunter nach Fajã Escura führt. Das Restaurante O Lagar Antiguidades lädt hier zu einer Stärkung ein. Besonders zu empfehlen sind die Espetada em Pau de Lauro – würzige Fleischspieße über dem offenen Feuer gegrillt.
Müde, aber zufrieden geht es mit dem Bus wieder zurück nach Funchal.
Einmal quer über die Insel
Infos: Trailrunning auf Madeira
- Anreise: Mit dem Flugzeug nach Funchal. Die Busverbindungen auf Madeira sind sehr gut. Will man auch entlegenere Gebiete kennenlernen, empfiehlt sich das Mieten eines Autos.
- Beste Reisezeit: Ganzjährig.
- Unterkünfte: Der touristische Schwerpunkt liegt um die Hauptstadt Funchal. Es lohnt sich aber für ein paar Tage auch den Norden und Westen der Insel zu besuchen.
- Trailrunning:
MIUT-Videos ,Tourenvorschläge

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