Alpen in Zahlen

Rekorde: Schnee und Kälte

Alpen in Zahlen • 4. Januar 2019

Auf welchem Berg in Österreich lagen fast zwölf Meter Schnee? In welchem bayerischen Ort wurden vor 90 Jahren minus 37,8 Grad gemessen? Und welche Südtiroler Region musste binnen zweier Monate mit über sechs Metern Weiß fertigwerden? Wir verraten euch schier unglaubliche Rekorde im Zeichen von Schnee und Kälte.

Schneemengen

  • Am 9. Mai 1944 lagen am 3.109 Meter hohen Sonnblick 11,90 Meter Schnee.
  • Am 26. April 1980 lagen auf der bayerischen Zugspitze 7,80 Meter Schnee – mehr wurde bislang in Deutschland nicht gemessen.
  • In Südtirol war 2013/14 ein besonders schneereicher Winter. In Ladurns fielen damals allein in den Monaten Dezember bis Februar 6,76 Meter Schnee.
  • 5,84 Meter schneite es im Dezember 1981 in Schröcken in Vorarlberg auf 1.263 Meter Seehöhe. Und am 31. März 1944 lagen hier 3,83 Meter Schnee – beides Rekordwerte für bewohnte Orte in Österreich.

Neuschneemengen innerhalb von 24 Stunden

  • 1,70 Meter Schnee fielen im Osttiroler Sillian auf 1.100 Meter Seehöhe am 1. Februar 1986.
  • Die Zugspitze in Bayern hält mit 1,50 Meter am 24. März 2004 den Rekordwert.
  • 1,50 Meter wurden im Südtiroler Toblach auf 1.220 Meter Seehöhe am 1. Februar 1986 gemessen.
Heustadel im Karwendel: Bayern erwies sich schon oft als Garant für Kälte und Schnee

Kälteste Temperaturen

  • Der kälteste Winter in Deutschland war 1962/63 mit einer mittleren Temperatur von minus 5,5 Grad, der wärmste 2006/07 mit 4,4 Grad.
  • Toblach in Südtirol: Kälterekord mit minus 29 Grad am 10. Februar 1969.
  • Salzburger Sonnblick: Minus 37,4 Grad am 1. Jänner 1905. „Thermometer zu kurz, Hygrometer erkrankt vor Kälte“, notierte damals der Wetterbeobachter.
  • Wolnzach südlich von Ingolstadt: Minus 37,8 Grad wurden am 12. Februar 1929 gemessen, der historische Kältepol Deutschlands.

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