Draußen kalt, drinnen warm: Gerade exponierte Körperstellen, allen voran Hände und Gesicht, neigen zu Trockenheit, werden spröde und rissig. Ringelblumensalbe verspricht Abhilfe, ist schnell gemacht und so ganz nebenbei auch ein tolles Geschenk für Weihnachten.
Die Ringelblume gehört zu den heimischen Wundheilmitteln. Die in den Blüten enthaltenen Inhaltsstoffe regen die Zellneubildung an, wirken desinfizierend und entzündungshemmend. Kleine Wunden sowie durch Trockenheit und Kälte entstandene Risse auf der Haut – etwa an den Lippen oder Fingerknöcheln – heilen deutlich schneller. Zugleich wird die Narbenbildung verhindert.
Gut geeignet ist kaltgepresstes Olivenöl. Es enthält hautnährendes Vitamin A und E, spendet Feuchtigkeit und hält sich relativ lange. Alternativ dazu können auch Sonnenblumen-, Mandel- oder Jojobaöl verwendet werden.
3. Naturbelassenes Bienenwachs
Das Wachs, das Honigbienen zum Bau ihrer Waben produzieren, dient als Konsistenzgeber für die Salbe. Es hinterlässt einen leichten Schutzfilm auf der Haut, der bei Trockenheit und Reizungen lindernd wirkt. Anstelle von Bienenwachs kann als pflanzliche Alternative auch Kakaobutter oder Sheabutter verwendet werden.
Die Basis für die Salbe stellt das Ringelblumenöl dar.
Alternativ dazu kann das Ringelblumenöl auch per Kaltauszug hergestellt werden. Hierfür braucht es allerdings Geduld: Es gilt die Blüten für mehrere Wochen bei Zimmertemperatur im Öl ziehen zu lassen.
Die Ringelblumensalbe ist rund ein Jahr haltbar und kann sowohl bei oberfächlichen Wunden als auch zur Narbenpflege, bei Hautentzündungen, Unreinheiten und Schwangerschafts- oder Dehnungsstreifen genutzt werden.
Mehr Rezepte und Inspiration rund um das Thema Wildkräuter findet ihr auf Valerie Jarolims Webseite Blatt & Dorn.