
Das Pitztal in Tirol ist ein Tal der Kontraste: Ist es am Taleingang schon grün, glänzen im Talschluss die Gletscher in der Sonne. Wir haben hier einige der schönsten Bergtouren, Wanderungen und Radrouten zusammengestellt, inklusive der wichtigsten Hütten.
Biken im Pitztal
Das Pitztal führt von Imst im Inntal gegen Süden bis hinauf nach Mittelberg im Talschluss des 40 Kilometer langen Tales. Durchflossen wir das Tal von der Pitze. Durchfährt man das Tal von Anfang bis zum Ende, dann macht man quasi auch eine Reise durch die Klimazonen, was sich vor allem im Frühling besonders drastisch bemerkbar macht. Denn während in Wenns und Arzl die Apfelbäume blühen und die Wiesen vom Löwenzahl gelb sind, liegt in Mittelberg noch Schnee auf den Feldern und die Gletscher glänzen in der Sonne. Wer also vorhat, das gesamte Pitztal mit dem Bike zu erkunden, sollte unbedingt warme Kleidung einpacken.




Für den Frühling eignet sich daher eine Biketour im vorderen Pitztal besser. Die Tour ausgehend von Wenns führt in rund 2 Stunden durch die Kulturlandschaft am Eingang des Pitztales.
Und natürlich gibt es im Pitztal auch viele Möglichkeiten, mit dem Bike zu einer der Hütten und Almen zu radeln, die Aussicht zu genießen und köstliche Tiroler Schmankerl zu kosten. Beispielsweise kann man von Wenns auf die Venetalm fahren und genießt von dort nicht nur einen tollen Bilck ins Pitztal, sondern auch auf die andere Seite ins Inntal und auf die gegenüberliegenden Lechtaler Alpen.




Wanderungen zu bekannten Hütten im Pitztal
Ganz hinten im Pitztal zweigt sich das Tal noch mal in zwei Seitentäler auf - in das Mittelbergtal und in das Taschachtal. Wer durch das Mittelbergtal aufwärts wandert, erreicht nach rund drei Stunden Gehzeit die Braunschweiger Hütte, die auch ein wichtiger Stützpunkt auf der Alpenüberquerung E5 von Oberstdorf nach Meran ist. Wer sich für das Taschachtal entscheidet, gelangt nach einem Fußmarsch von 3:20 Stunden zum Taschachhaus am Fuße der Wildspitze. Abkürzen kann man die Tour, indem man mit dem Bike bis zur Materialseilbahn der Hütte fährt.












Ausgehend von Mittelberg im Pitztal gelangt man zudem zur Riffelseehütte, die am westlichen Ufer des malerischen Riffelsees steht. Wer nicht die Seilbahn nimmt, braucht von Mittelberg über die Taschachalm rund zwei Stunden. Einfacher geht es freilich, wenn man mit der Reffelseebahn bis zur Bergstation fährt und entlang des Sees zur Hütte wandert.


Eine weitere tolle Hütte ist die Rüsselsheimer Hütte, die am Geigenkamm steht und von Plangeross im Pitztal zu erreichen ist. Für den Anstieg sind rund 1:40 Stunden einzuplanen, die Aussicht von der Hütte ist grandios.






Berg-Hochtouren im Pitztal
Das Taschachhaus ist ein wichtiger Stützpunkt für Hochtouren auf die 3.000er der direkten Umgebung, wie etwa auf den 3.638 Meter hohen Brockkogel oder auf den höchsten Berg Tirols, die 3.772 Meter Hohe Wildspitze.








Spannend sind auch die Touren von der Kaunergrathütte aus, die am besten von Plangeross im Pitztal in rund drei Stunden Gehzeit erreicht wird. Direkt hinter der Hütte befinden sich die Watzespitze mit 3.533 Metern und die Verpeilspitze mit 3.425 Metern. Beide Touren verlangen Kletterkenntnisse, die Watzespitze ist als schwierige Berg-Hochtour eingestuft.














Klettersteige im Pitztal
Wer in traumhafter, hochalpiner Lage mit Blick auf die Gletscher einen Klettersteig begehen möchte, ist im Klettergarten Pitztaler Gletscher richtig. Hier gibt es gleich vier Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Der Zustieg erfolgt von Mittelberg in Richtung Braunschweiger Hütte. Die Abzweigung zum Klettergarten ist gut markiert und in rund einer Stunde Gehzeit zu erreichen.





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