Diese Skihochtouren-Durchquerung der Ötztaler Alpen ist zurecht international bekannt und hat bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren. Die weiten Gletscherflächen bieten eine unglaublich große Vielfalt an Variationsmöglichkeiten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Wir stellen euch gemeinsam mit den Bergführern von Mountain Sports Zillertal die einzelnen Etappen im Detail vor.
Im Bergsteigerdorf Vent im Ötztal beginnt die Venter Skirunde. Am ersten Tag zieht ihr eure Spur hinauf auf die 3.019 m hoch gelegene Similaunhütte an der Grenze zum Südtiroler Schnalstal.
Die Similaunhütte im Detail
Am zweiten Tag stehen gleich zwei fantastische Gipfel auf dem Programm. Zuerst geht es auf den 3.606 m hohen Similaun und im Anschluss weiter auf die Fineilspitze (3.514 m), bevor man mit der Schutzhütte Schöne Aussicht das Tagesziel erreicht.
Die Schutzhütte Schöne Aussicht im Detail
Die dritte Etappe wartet mit dem Gipfel der Weißkugel (3.739 m) auf, einem grandiosen Aussichtsberg. Der Anstieg über das Blockgelände am schmalen Grat (Schwierigkeit I bis II) darf dabei nicht unterschätzt werden. Übernachtet wird danach im Hochjoch-Hospiz.
Das Hochjoch-Hospiz im Detail
Der vierte Tag hält mit dem Fluchtkogel (3.500 m) einen weiteren beeindruckenden Gipfel bereit. Vom Guslarjoch folgt eine schöne Abfahrt über den Guslarferner zur Vernagthütte.
Die Vernagthütte im Detail
Der letzte Tag der Venter Skirunde führt auf die Wildspitze (3.774 m), den höchsten Berg Tirols. Vorsicht ist sowohl im Aufstieg – ohne Skier in leichter Kletterei (Schwierigkeit I) – als auch bei der Abfahrt geboten, wo man eine steile Schneerinne und einen Felsabbruch überwinden muss. Danach kann man den Tag gemütlich in Vent ausklingen lassen, bevor man sich auf die Heimreise begibt.