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Bergwelten: „Tiefer Schnee – Abenteuer in Alaska“

Video • 27. Februar 2017

Drei Weltklasse-Athletinnen machen sich auf den Weg nach Alaska, um in Haines – dem Mekka der Freerider-Szene – skizufahren. Ein Abenteuer, das sich alles andere als geplant entwickelt.

Bergwelten-Dokumentation: „Tiefer Schnee – Abenteuer in Alaska“ (47 min)

Alaska – wohl kein anderer Ort auf der Welt wird von Freerider-Herzen so begehrt: Berge bis zum Horizont, steile Lines und Schnee, den man am besten mit „nicht von dieser Welt“ bezeichnen kann. Doch die enorme Dimension und Länge der Lines, Lawinen und der tückische Sluff machen Alaska auch zu einem der gefährlichsten Freerider-Zielen der Welt.

Drei Weltklasse-Freeriderinnen in Alaska

Nadine Wallner, Eva Walkner und Christine Hargin – drei der besten Skifahrerinnen der Welt und allesamt Sieger auf der Freeride-Worldtour – brechen 2014 nach Alaska auf. Mit reichlich Erfahrung im Gepäck, reist das Trio nach Haines. Und stellt schon nach den ersten Abfahrten fest, dass das Freeriden dort nicht so leicht ist, wie es in all den Filmen und Magazinen aussieht.

Bergwelten: „Tiefer Schnee – Abenteuer in Alaska“

Dramatisches Ende

Dabei sind die drei Mädels eigentlich nur hier, um sich an den Schnee zu gewöhnen. Ihr endgültiges Ziel ist das Mt.-St.-Elias-Gebiet, in dem sie zehn Tage lang campen und fernab vom Heliskiing-Trubel ihre Lines durch den unberührten Schnee ziehen wollen. Doch schon in Haines stürzt Nadine im 50 Grad steilen Gelände schwer und bricht sich Schien- und Wadenbein. Der Trip muss abgebrochen werden. Zwei Jahre vergehen, in denen für Nadine eine aufwändige Reha, zahlreiche Operationen und Physiotherapie auf dem Programm stehen. Eva holt sich 2015 und 2016 – entgegen aller Prognosen - zwei Mal den Weltmeistertitel.

Bergwelten: „Tiefer Schnee – Abenteuer in Alaska“
Foto: ServusTV / Anton Brey
Eva Walkner (blaue Jacke) und Nadine Wallner (rote Jacke) im Expeditionscamp im Denali National Park

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