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TV-Tipp: Peter Ressmann – Eine Widmung

Aktuelles • 22. Mai 2020

Peter Ressmann war ein erfahrener Alpinist und Bergführer – die geglückte Skiabfahrt vom Mount St. Elias machte ihn weltberühmt. Bei einer Routineübung im Jahr 2010 verunglückte er tödlich. Anlässlich seines 10. Todestages zeigt ServusTV am 25. Mai das filmische Portrait eines steirischen Buben, der sich zu einem anerkannten Bergsteiger entwickelte und dabei doch ein geerdeter Mensch blieb.

Peter Ressmann
Foto: Planet Watch
Peter Ressmann
Peter Ressmann
Foto: Planet Watch
Peter Ressmann in Aktion

Beim Klettern, Bergsteigen und Steilwandskifahren fand Ressmann jene innere Ruhe, die von all seinen Weggefährten als Wesensmerkmal genannt wird. Besonders gerne war er auch mit Kunden seiner Bergschule unterwegs: „Es ist wunderbar, Menschen mit in die Berge zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie schön es dort ist.“

Auf der Suche nach der Extreme 

Ressmann befuhr den 7.500 Meter hohen Muztagh Ata in China mit Ski. 2006 bestieg er den 8.047 Meter hohen Broad Peak zwischen Pakistan und China, um von knapp 7.500 Meter Höhe mit Ski abzufahren. Seine besonderen Fähigkeiten führten schließlich auch auf dem Mount St. Elias zwischen Alaska (USA) und Yukon (Kanada) zum Erfolg. Gemeinsam mit Partner Axel Naglich glückte ihm die erste Skiabfahrt von dem gigantischen Eisriesen. Es war die vermutlich längste, sicher aber eine der wildesten und gefährlichsten Abfahrten aller Zeiten – festgehalten im mehrfach preisgekrönten Film „Mount St. Elias“.

TV-Tipp

Das filmische Porträt „Peter Ressmann – Eine Widmung“ erzählt die Geschichte von einem, der auszog, sein Leben zu verändern. Bergpartner wie Axel Naglich erinnern sich an diesen einzigartigen Bergsteiger, der nicht nur für die längste  Ski-Abfahrt vom Mount St. Elias bekannt und geschätzt wurde. „Resl“ ist für alle, die ihn gekannt haben, eine stille Legende. ServusTV zeigt die Bergwelten-Doku am Montag, den 25. Mai 2020 um 20:15 Uhr in Österreich und um 21:10 Uhr in Deutschland.

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