Maximus als unsere Ausrüstung zu bezeichnen, ist etwas weit hergeholt, jedoch wäre ohne ihn so eine Tour unmöglich gewesen. Pferde ohne Guides bekommt man selten, nur Dava vom
Mongol Ujin Camp hat uns gleich vertraut und ein Angebot von 18 Euro je Tag gemacht, inklusive Sattel, Halfter und Leine. Packtaschen fürs Pferd hatten wir noch von unserem Trip mit Eseln in Kirgistan. Dava bot uns auch ihre Packtaschen an. Des Weiteren sollte man ein sturmsicheres Zelt und einen Daunenschlafsack einpacken, auch eine Daunenjacke ist nicht verkehrt. Da Wasser mancherorts rar ist und man wirklich jedes Wasserloch nutzen muss, ist auch ein Wasserfilter wichtig. Unverzichtbar ist ein GPS Gerät und die
russischen Militärkarten aus den achtziger Jahren. Wir hatten außerdem ein Solarpanel dabei, was stets für reichlich Energie sorgte. Ein HoBo (Kocher, der mit Holz befeuert wird) ist nicht zwingend notwendig, da man fast überall Lagerfeuer machen kann. Kleine Utensilien wie Sonnen- oder Fettcreme und eine Lippenpomade seien nur am Rande erwähnt, aber bei dem trockenen Klima und der prallen Sonne wichtig. Herkömmlicher Mückenschutz hilft nur unzureichend, einzig das schwedische Nordic Summer hielt die Plagegeister fern. Tipp: Bei Sonne im Schatten aufhalten, dort ist es den Saugern zu kalt. Handyempfang gibt es in den Orten ab und an. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob ein Satelliten-Ortungsgerät wie InReach von Nöten ist oder nicht, wir jedenfalls hatten eins dabei.