15.600 Touren,  1.600 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Anzeige
Vanlife

7 Fragen zum Kauf eines Dachzelts

• 13. Mai 2020
2 Min. Lesezeit

Campingurlaube haben viele Vorteile: Reservierungen sind in der freien Natur nicht notwendig, man ist flexibel und kann dorthin reisen, wo es einem am besten gefällt. Für den nächsten Roadtrip muss auch nicht gleich ein Campervan gekauft werden – ein Dachzelt ist kostengünstiger und hat fast ebenso viel zu bieten wie ein ausgebauter Campingbus.

Es muss nicht immer ein ausgebauter Campingbus sein, um die Straßen der Welt zu erobern
Foto: Thule
Es muss nicht immer ein ausgebauter Campingbus sein, um die Natur zu entdecken
Anzeige
Anzeige

1. Was sind die Vorteile eines Dachzeltes?

Das Übernachten in einem Dachzelt ist dem Campervan in punkto Komfort fast ebenbürtig: Durch die Position am Autodach und dem Schlafen auf höchster Ebene lassen sich die Sterne von hier oben vielleicht sogar noch ein bisschen besser bestaunen.

Außerdem: Das Zelt ist flugs auf dem Dach befestigt und kann ebenso schnell wieder abgebaut werden, sodass ihr es auch gerne an Freunde verleihen könnt.

In einem Dachzelt schläft es sich wie auf Wolken und man hat freien Blick auf den Himmel
Foto: Thule
In einem Dachzelt schläft es sich wie auf Wolken und man hat freien Blick auf den Himmel

2. Passt ein Dachzelt auf jedes Auto?

Ja, sofern jeder Dachträger eine Last von mindestens 75 kg tragen kann! Wichtig ist, dass auch die Dachträger, auf denen das Zelt befestigt wird, von einem Qualitätsanbieter stammen und allen Normen entsprechen. Ein Dachzelt wiegt zwischen 30 und 80 kg, zusätzlich muss das Gewicht der „Bewohner“ miteinberechnet werden – insgesamt müssen Auto und Dachträger dem Gesamtgewicht standhalten.


Der zweite Punkt, der berücksichtigt werden muss, ist die Fläche des Dachzeltes (die natürlich auf das Autodach passen sollte). So sind Dachzelte aus Stoff kleiner zusammenfaltbar und passen somit auch auf kleinere Autos. Die Hardtop-Dachzelte werden hingegen mit der gesamten Fläche zu einem Kubus nach oben „gefahren“. Die finale Liegefläche ist gleichzeitig auch die Fläche, die am Auto aufliegt. Somit passen diese Zelte eher auf größere Fahrzeuge, zumal sie auch um einiges schwerer sind.

Mehr zu den gesetzlichen Richtlinien und Anforderungen von Dachzelt und Fahrzeug erfahrt ihr hier.

Mit dem Dachzelt einfach dort parken, wo es einem am besten gefällt
Foto: Michl Stricker
Mit dem Dachzelt einfach dort parken, wo es einem am besten gefällt

3. Wie montiere ich ein Dachzelt?

Ein Dachzelt wird auf die Querstreben eines Dachträgers montiert, zwei Personen haben die Montage in etwa 15 Minuten erledigt.

Zusammengeklappt ähnelt ein Dachzelt einer (Ski-)Box, die auch gerne mal längere Zeit am Auto bleiben kann. Beim Campen wird sie dann mittels Klapp- oder Hydraulikmechanismus schnell und einfach geöffnet. Die Hardtop-Zelte können in zusammengeklappten Zustand sogar wie eine Transportbox verwendet und zudem jegliches Schlafzubehör wie Matratze etc. in der Box belassen werden.

In das ausgebaute Dachzelt kommt man dann über eine Leiter, die serienemäßig mitgeliefert ist.

Mit integrierter Leiter lässt es sich ganz einfach ins Dachzelt steigen
Foto: Thule
Mit integrierter Leiter lässt es sich ganz einfach ins Dachzelt steigen

4. Was kostet ein Dachzelt?

Je nach Qualität, Marke, Ausstattung und Größe bekommt man Dachzelte ab ca. 1.300 Euro bis ca. 3.000 Euro. Weil ein Dachzelt jedem Wetter standhalten soll und eventuell sogar den ganzen Sommer über am Auto mitgeführt wird, sollte man bei der Qualität nicht sparen – lieber die Box zusammen mit Freunden kaufen und sie gemeinsam nutzen.

5. Wie viel wiegt eine Dachzelt-Box?

Je nach Typus und Ausstattung fällt ein Gesamtgewicht von 50 bis 80 kg an.

Campen mit Familie und Freunden
Foto: Thule
Campen mit Familie und Freunden
Anzeige

6. Sind Dachzelte regen- und sturmsicher?

Qualitativ hochwertige Dachzelte halten jedem Wetter stand und bieten sowohl bie Regen als auch bei großer Hitze den notwendigen Komfort. Bei schlechtem Wetter kann ein zusätzlicher Regenüberzug noch mehr Schutz bieten. Vor allem bei Stoff-Modellen, die dank ihres kleinen Vordaches auch ein trockenes Ein- und Aussteigen ermöglichen, empfiehlt sich der Regenüberzug. Die Hardtop-Modelle sind in Summe recht wetterbeständig. Die Seitenwände aus Stoff bieten bei beiden Modellen ausreichend Belüftungsmöglichkeiten für warme Sommernächte.

7. Wo darf ich mit dem Dachzelt campen?

Das Campen mit dem Dachzelt unterliegt - wie auch andere Campingformen - den jeweiligen Bundes- und Landesgesetzen – daher unbedingt vorab informieren.

Alles rund um das Zelten in der freien Natur findet ihr hier.

Mehr zum Thema

Bergwelten entdecken