Herbst-Auszeit

5 der schönsten Herbstwanderungen rund um Oberstdorf im Allgäu

Anzeige • 10. September 2020

Noch wärmen die Sonnenstrahlen, die Luft ist klar und frisch und die Fernsicht beeindruckend – der Herbst ist eine der schönsten Wanderzeiten überhaupt. Wir stellen dir fünf der schönsten Wanderungen rund um Oberstdorf im Allgäu für deine persönliche Herbst-Auszeit vor.  

Auch wenn die Tage kürzer werden, kann man im Herbst rund um Oberstdorf noch wunderschöne Wanderungen unternehmen.
Foto: Tourismus Oberstdorf, Alexander Fuchs
Auch wenn die Tage kürzer werden, kann man im Herbst rund um Oberstdorf noch wunderschöne Wanderungen unternehmen.

Der Herbst zeichnet sich in Oberstdorf im Allgäu durch eine angenehme Ruhe aus. Das Weidevieh ist schon im Tal, die meisten Hütten und Almen haben bereits geschlossen und die ohnehin immer autofreien Täler laden ein, die schönsten und stillsten Plätze zu besuchen. 

1. Wanderung zum Freibergsee

Eine Wanderung zum Freibergsee und um ihn herum ist für jeden, der seine Auszeit in Oberstdorf verbringt, praktisch ein Muss. Der Freibergsee liegt auf 931 Meter Höhe und ist mit 18 Hektar der größte Allgäuer Hochgebirgssee. Er wird von einem bunten Bergmischwald eingerahmt und hat keinen sichtbaren Zu- oder Abfluss. Das Wasser stammt ausschließlich aus unterirdischen Quellen. Im Sommer kann man hier im bis zu 25 Grad Celsius warmen Wasser baden und Tretbootfahren. Wer den See im Herbst besucht, darf sich auf absolut ruhige Momente und die wunderschönen Farben freuen.  

Es gibt mehrere Möglichkeiten, den See zu erreichen. Eine Variante führt von der Schlechtenbrück über den Edmund-Probst-Weg zum See. Über den Renksteg gelangt man wieder retour nach Oberstdorf. 

  • Gehzeit: 3 h
  • Länge: 7 km
  • Höhendifferenz: 306 m
Blick über den Freibergsee gegen Süden
Foto: Tourismus Oberstdorf, Eren Karaman
Blick über den Freibergsee gegen Süden

2. Naturdenkmal Breitachklamm

Die Breitachklamm ist ein Naturwunder und die tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas. Die Felswände ragen fast hundert Meter in die Höhe und sind zum Teil überhängend, während sich das Wasser der Breitach mit lautem Getöse einen Weg durch die Schlucht bahnt. Der Besuch der Breitachklamm ist fast das ganze Jahr über möglich, auch bei Regen. Im Herbst hat die Klamm bis 8. November geöffnet, bevor sie vor den Winteröffnungszeiten für einige Wochen ihre Tore schließt. 

Übrigens: Die Wanderung durch die Breitachklamm kann man mit dem Rundweg um den Engenkopf erweitern. Schöne Aussichten und viel Ruhe warten hier auf die Wanderer. 

  • Gehzeit: 2 h
  • Länge: 3,7 km
  • Höhendifferenz: 189 m
In der Breitachklamm
Foto: Tourismus Oberstdorf, Alexander Fuchs
In der Breitachklamm

3. Wanderung ins romantische Oytal

Der Weg ins Oytal führt anfangs entlang der Trettach bis zur Oybachbrücke kurz vor Gruben. Hier steigt man nun auf dem Dr.-Hohenadl-Weg entlang des Oybaches in das etwas höher gelegene Tal auf. Entlang des Baches wandert man nun – den Blick auf die traumhafte Bergkulisse mit dem Schneck und dem Himmelhorn gerichtet – weiter taleinwärts. Das idyllisch gelegene Oytalhaus hat ganzjährig geöffnet und lädt zu einer verdienten Rast ein. Wer möchte, wandert von hier noch weiter ins Tal. Besonders lohnend ist es, die Tour bis zum Stuibenfall zu verlängern. 

Retour geht es auf demselben Weg, wobei man sich beim Oytalhaus einen Roller ausleihen kann und die 7 km nach Oberstdorf fahrend zurücklegen kann. 

  • Gehzeit: 3,5 h
  • Länge: 10,1 km
  • Höhendifferenz: 229 m (bis zum Oytalhaus)
Der Stuibenfall im Oytal
Foto: Tourismus Oberstdorf, Alexander Fuchs
Der Stuibenfall im Oytal

4. Gerstruben, das historische Bergdorf im Trettachtal

Die Wanderung nach Gerstruben beginnt in Oberstdorf, Mühlenbrücke, und führt über den Jägerstandweg in Richtung Trettachtal. Der idyllische Weg führt ab dem Café Jägerstand über Dietersberg und Gottenried und bietet viele malerische Ausblicke. Im Trettachtal wandert man schließlich durch den Wald an den Hängen des Kegelkopfes aufwärts nach Gerstruben. Das einstige Bergbauerndorf steht heute in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz. Die Häuser sind bis zu 500 Jahre alt und ihr Besuch versetzt einen buchstäblich in eine andere Zeit. 

Der Rückweg erfolgt über das Hölltobel. Luftig angebrachte Aussichtskanzeln ermöglichen tiefe Einblicke in die Klamm. Jedoch sollte man gute Schuhe anhaben, trittsicher und ein wenig schwindelfrei sein. Bei Nässe ist auf dem Steig besondere Vorsicht geboten. 

  • Gehzeit: 4 h
  • Länge: 12 km
  • Höhendifferenz: 348 m
Die Wanderung zum einstigen Bergbauerndorf Gerstruben sollte man sich nicht entgehen lassen.
Foto: Tourismus Oberstdorf, Eren Karaman
Die Wanderung zum einstigen Bergbauerndorf Gerstruben sollte man sich nicht entgehen lassen.

5. Der Moorweiher, malerisches Naturidyll 

Der kleine Moorweiher ist zu jeder Jahreszeit sehenswert, aber im Herbst ist er einfach traumhaft, dann nämlich spiegeln sich die bunt verfärbten Bäume und die Berge in der glatten Wasseroberfläche ganz besonders gut. 

Die Wanderung zum Weiher beginnt an der Mühlenbrücke nahe der Nebelhornbahn Talstation. Über den Moorbadweg wandert man gemütlich oberhalb des Trettachtales bis zum Weiher. Ein Weg führt rund um den See und einige Ruhebänke laden ein, die Idylle in vollen Zügen zu genießen. 

Der Rückweg führt entlang des Nordufers des Sees zum Höhenrücken der Hofmannsruhe, von wo aus man einen guten Blick auf den Himmelschrofen und seine Nachbarn weiter im Süden hat. Über den oberen Haldenweg gelangt man schließlich wieder zurück nach Oberstdorf. 

  • Gehzeit: 1 h
  • Länge 2,5 km
  • Höhenmeter: 72 m
Der Herbst bringt prächtige Farben mit sich – wie hier am Moorweiher.
Foto: Tourismus Oberstdorf, Photographie Monschau
Der Herbst bringt prächtige Farben mit sich – wie hier am Moorweiher.

Tipp: Herbst-Auszeit

Wenn du Lust hast, ein paar entspannte Herbsttage in Oberstdorf zu verbringen, dann kannst du über den Tourismus Oberstdorf das Package „Auszeitwochen“ buchen, das für viel Bewegung in der Herbstsonne, Abwechslung, Entspannung und Genuss gleichermaßen sorgt. 

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