Wenn der Tag um 2 Uhr 25, also in dunkelster Nacht, beginnt, gibt es noch nicht viel zu sehen – umso besser muss man hinhören. Das erste, was ich von meinen Kolleginnen und Kollegen in der Küche unserer Unterkunft, dem urigen
Ferienhaus Weberhof, zu hören bekomme, ist die Frage, warum ich denn Tags davor nur grauslichen Löskaffee statt eines „Gscheiten“ im Supermarkt gekauft habe. Ich kann ihnen ihre leichte Unzufriedenheit nicht verübeln – die Nachtruhe, die die meisten von uns erst nach der letzten EM-Spiel-Übertragung angetreten sind, war wirklich lächerlich kurz. Aber eine
Sonnenaufgangswanderung auf die Gratlspitze (1.899 m) muss man eben rechtzeitig starten.