Körperliche und psychische Effekte

Positive Auswirkungen des Ausdauersports

Reportage • 6. Mai 2016

Ob laufend, auf Langlauf Skiern oder mit dem Fahrrad, vor allem die Ausübung dieser Ausdauersportarten erfreut sich steigender Beliebtheit. Der in der Gesellschaft seit Jahren stark ansteigende Fitness Trend verdeutlicht das zunehmende Bewusstsein für die positiven körperlichen und psychischen Effekte des Ausdauersports. Die damit korrelierenden Umsätze im Sportartikelhandel und Fitness affiner Unterhaltungselektronik belegen diese These eindrucksvoll. Die Frage die sich stellt ist, welche medizinisch-gesundheitlichen Aspekte durch diese Entwicklung zu betrachten ist?

Mountainbike Naturfreunde Österreich
Foto: Naturfreunde Österreich
Sport an der frischen Luft

Experten sind sich der gesundheitsfördernden Auswirkungen auf den menschlichen Körper einig. Neben einer Stärkung des Immunsystems durch Bewegung an der frischen Luft wird der Stoffwechsel angekurbelt, die Muskulatur gestärkt und der Fettanteil reduziert. Die Gefahren an Wohlstandskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Mellitus und Bluthochdruck zu erkranken werden sukzessive reduziert.  Stresssymptomen kann durch moderate Bewegung im aeroben Bereich ebenfalls entgegengewirkt werden.

Weitere positive Aspekte führt der Naturfreunde Österreich Experte Bernhard Rauch an: „Die Belastungsintensität kann dabei individuell mit Hilfe von Pulsmessgeräten angepasst werden und die Gelenke werden vor allem beim Skilanglauf und Rad fahren geschont. Zusätzlich können diese Sportarten ohne großen Aufwand in der Gruppe betrieben werden und somit ist der Spaßfaktor von Start weg gegeben.“

Ein nicht außer Acht zu lassender Vorteil ist, dass man Ausdauersportarten sehr gut in den Alltag integrieren kann. Mit dem Fahrrad kann man kleine Einkäufe erledigen, den Weg zur U-Bahn zurücklegen oder sogar zum Arbeitsplatz fahren. Somit bleibt nicht nur der Körper fit, sondern auch die Geldbörse.

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