Schweizer Alpen – Berner Oberland

Paul Brunner und seine Alpen-Anemonen

Anzeige • 22. April 2021

Mitten im Berner Oberland liegt die Schynige Platte. Trotz des Panoramablicks auf Eiger, Mönch und Jungfrau ist der heimliche Star ein anderer: der botanische Alpengarten. Paul Brunner verrät uns, was diesen Platz so besonders macht.

Paul Brunner hegt und pflegt den botanischen Alpengarten bereits seit über 25 Jahren.
Foto: Schweiz Tourismus
Paul Brunner hegt und pflegt den botanischen Alpengarten bereits seit über 25 Jahren.

Unweit von Interlaken liegt auf 2.076 Metern eine Bergflanke: die Schynige Platte. Der Ausflugs- und Wandergipfel mit gleichnamigem Berghotel und Restaurant verdankt seinen Namen einer großen Felswand aus Schiefer, die Licht reflektiert und daher als scheinende Platte bezeichnet wurde. 1927 wurde hier der botanische Garten angelegt, um den sich unter anderem Paul Brunner voller Leidenschaft kümmert.

Ein Meer aus Blütenpolstern

Die Sonne im Gesicht macht sich Paul Brunner auf den Weg zu seinen botanischen Kindern. Etwa 720 sind es. Bekannte Alpenblumen wie Enzian und Kuhschelle wechseln sich mit Raritäten wie dem Alpen-Steinkraut oder Kurzstengeligen Mannsschild ab. Paul geht gleichermaßen zielstrebig wie genussvoll durch das Meer aus Blütenpolstern. Man spürt: Er kenn hier jedes Pflänzchen und jeden Stein.

Jede der Pflanzen hat seine eigenen Bedürfnisse, auf die Paul eingeht.
Foto: Schweiz Tourismus
Jede der Pflanzen hat seine eigenen Bedürfnisse, auf die Paul eingeht.

Paul, der Pflanzenflüsterer

Die Pflanzen sind seine Leidenschaft: Seit 1995 ist Paul Brunner als Allrounder für den Alpengarten im Einsatz. Er hegt und pflegt die Beete und Pflanzen, mäht Magerwiesen und führt Gästegruppen durch den Alpengarten. Die Saison startet im Mai mit Schneeschaufeln und endet im Oktober mit Samenziehen und Mähen. Zum Team gehören auch drei Gärtnerinnen und Esther Brunner, Pauls Frau.

Der botanische Alpengarten auf einen Blick:

  • 2.076 m ü. M.liegt die Schynige Platte
  • 720 Pflanzen gibt es im botanischen Alpengarten zu bestaunen
  • 8.000 Quadratmeter Weideland wurde zum botanischen Alpengarten umfunktioniert
Der Alpenmohn mit seinen zarten Blütenblättern mag steinige Böden.
Foto: Schweiz Tourismus
Der Alpenmohn mit seinen zarten Blütenblättern mag steinige Böden.

In natürlicher Gesellschaft

Paul erklärt, was den Alpengarten so besonders macht: „Die Pflanzen werden in natürlichen Gesellschaften angepflanzt“. Paul führt durch den Garten, um zu zeigen, was er genau meint. „Hier zum Beispiel haben wir das Urgesteinsfeld für Alpenblumen“, erzählt Paul. Es folgen noch weitere der botanischen Schmuckstücke: die Riviera für die südländischen Pflanzen, die Windecke für Pflanzen, die exponiertere Lagen vorziehen oder das alpine Flachmoor mit seinem wassergesättigten Boden für Pflanzen, die feuchte Böden mögen. Zum eigenständigen Erkunden empfiehlt er den Panoramaweg – eine zweistündige Rundwanderung mit Einkehrmöglichkeit beim Berghotel Schynige Platte.

elen Magerwiesen in und um den Alpengarten sind mit rund 65 Pflanzen pro Quadratmeter wichtig für die Biodiversität. Um die Vielfalt zu bewahren, mäht Paul diese mit der Sense.
Foto: Schweiz Tourismus
elen Magerwiesen in und um den Alpengarten sind mit rund 65 Pflanzen pro Quadratmeter wichtig für die Biodiversität. Um die Vielfalt zu bewahren, mäht Paul diese mit der Sense.

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Die Fotobox ist eine gute Möglichkeit, die schönsten Urlaubserinnerungen festzuhalten.
Foto: bookfactory
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