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Das neue Klima

Was ist los mit dem Alpen-Winter?

Aktuelles • 29. Januar 2016
1 Min. Lesezeit

Was ist los mit dem Wetter? Dass die vergangenen Winter ungewöhnlich warm waren, ist nicht zu leugnen - diese Entwicklung stellt Wintersport-Fans zunehmend auf die Probe. Eine ServusTV-Reportage beleuchtet, wie sich das neue Klima auf den Alpenraum auswirkt.

Ein gewohntes Bild im Winter 2015/2016
Foto: Rainer Nietzsche
Ein gewohntes Bild im Winter 2015/2016
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Das Klima ändert sich weltweit, der Alpenraum ist aber besonders betroffen. Laut Experten stiegen die Temperaturen hier doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt. In den letzten 150 Jahren um nahezu 2 Grad.

Das hat bereits heute Auswirkungen auf den Wintertourismus: wandernde Skitouristen, Schneelieferungen per Helikopter, trockengelaufende Schneekanonen und Pollenflug im Februar – all das ist bereits Realität.

Auch der Schnee selbst verändert sich durch das Klima. Er wird nass, schwerer und dadurch gefährlicher – die Lawinengefahr steigt.

In der Reportage „Die Macht des neuen Klimas - Schnee“ erkundet ServusTV-Moderator und Meteorologe Andreas Jäger, wie sich das neue Klima auf die Temperaturen, den Schnee und die Lawinengefahr im Alpenraum auswirkt. Dabei zeigt er auch die praktischen Fortschritte im Kampf gegen Katastrophen und neue Techniken, die für die Natur verträglicher sind – unter anderem eine „künstliche Wolke“, die in Zukunft weniger Strom und Wasser benötigen soll.

3 Fakten zum Winter 2015

  • Der Dezember 2015 reihte sich mit einer Abweichung von +2,8 Grad in Österreich auf Platz 4 der ewigen Bestenliste. Wärmer waren nur die Dezember-Monate der Jahre 1934, 1825 und 1868. 
  • Trotz einiger Kältephasen fiel auch der Jänner deutlich zu mild aus: Am 28.01. wurde in Wiener Neustadt mit 19,3 Grad die in Österreich bisher höchste Temperatur dieses Winters aufgestellt.
  • Da auch der Februar viel zu mild startete, ist davon auszugehen, dass sich der Winter 2015/16 in Summe seinen Eintrag in die meteorologischen Geschichtsbücher sichern wird.

(Quelle: Konstantin Brandes, Ubimet)

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