Vanlife

Bergwelten hat einen Bus gekauft!

Anzeige • 15. April 2019

Ihr habt richtig gelesen – wir haben einen Campingbus gekauft. Warum wir das getan haben, welches Modell wir ausgewählt haben, wie wir den Bus nun ausbauen und was wir mit unserem neuen Zuhause auf vier Rädern alles vorhaben, erfahrt ihr hier.

Der neue Bergwelten-Bus in seinem vorübergehenden Zuhause in Niederösterreich
Foto: Bergwelten
Der neue Bergwelten-Bus in seinem vorübergehenden Zuhause in Niederösterreich

Warum ein Bus?

Vielleicht hat sich ja der eine oder andere von euch schon gefragt, warum in den letzten zwei Wochen auf Bergwelten.com das Thema Vanlife so präsent war – nun ja, in unserer Redaktion passiert eben nichts ohne Grund. Den Traum vom eigenen Bus hatten wir ja schon etwas länger, denn wohl kaum ein anderes Fahrzeug verkörpert die Leidenschaft für draussen so wie der gute alte Campingbus. Denn was gibt es Schöneres, als mit dem eigenen kleinen Zuhause auf vier Rädern durch die Berge zu reisen und dort zu parken, wo es einem am besten gefällt. Schließlich finden unsere Geschichten ja Draussen statt, da wo neue Abenteuer auf uns warten und genau dort wollen wir mit unserem Campingbus in Zukunft hin.

Mit Jack Wolfskin haben wir schließlich den richtigen Partner gefunden, der sich draussen genauso wohl fühlt wie wir und gemeinsam werden wir den Traum vom rollenden Eigenheim nun Realität werden lassen. Und weil wir wissen, dass es unzählige Menschen gibt, die ebenfalls den Wunsch hegen, sich irgendwann einen Campervan zuzulegen, um die Straßen der Welt unsicher zu machen, machen wir das Ganze auch für euch. Also laden wir euch ein, uns die nächsten Wochen hier auf Bergwelten.com zu begleiten, wenn wir in wöchentlichen Artikeln und Video-Tutorials vorstellen, wie man so einen Busausbau angeht: Von der ersten bis zur letzten Schraube, von der Planung bis zur Fertigstellung, und natürlich – bis zu seiner ersten Reise. Diese soll mit Ende Juli stattfinden, Genaueres dürfen wir noch nicht verraten, doch soviel sei gesagt: Wir fahren Richtung Norden!

Bei den Dreharbeiten zum ersten Video-Tutorial
Foto: Bergwelten
Bei den Dreharbeiten zum ersten Video-Tutorial

Welchen Bus?

Nach langer und intensiver Suche haben wir uns für einen ehemaligen Transporter vom Typus Renault Master entschieden. Aufgrund seiner Längen- und Höhenkombination stellt er einfach das perfekte Mobil für all unsere Outdoor-Abenteuer dar: Neben Küche, Dusche und Schlafplatz findet sich genügend Platz für Kletter- und Bergausrüstung sowie Mountainbike oder Snowboard. Doch hier haben wir die wichtigsten Punkte für euch im Überblick.

  • Modell: Renault Master
  • Baujahr: 2013
  • Km-Stand: 167.000
  • Leistung: 150 PS
  • Größe: L3H3 (Länge = 6,20 m, Höhe = 2,70 m)
  • Kosten: 11.700 €
Der erste Schritt: Abnahme der Sticker des Vorbesitzers
Foto: Bergwelten
Der erste Schritt: Abnahme der Sticker des Vorbesitzers

Wer baut diesen Bus aus?

Nun ja, ehrlich gestanden dachten wir da zuerst an uns. Schließlich finden sich in der Redaktion einige handwerklich überaus begabte Menschen, die am liebsten selbst die Ärmel hochgekrempelt hätten und die nächsten Wochen mit der Arbeit am Bus verbringen würden, doch irgendwer muss sich ja auch um unser Magazin und die Website kümmern? Also haben wir uns auch hier auf die Suche gemacht und in der Vanlife-Expertin Laura Horvat genau den richtigen Menschen gefunden – denn wer könnte einen Bus besser planen und ausbauen, als jemand, der das ganze Jahr über in seinem Bus lebt?

Laura ist sichtlich happy über den neuen Bus
Foto: Bergwelten
Laura ist sichtlich happy über den neuen Bus

Wie geht es nun weiter?

Im Moment sieht unser Bus noch ziemlich nackt aus. Also außer der Fahrerkabine im Vorderbereich herrscht noch gähnende Leere. Doch Laura plant bereits fieberhaft an der Umsetzung seines Innenlebens. In einem ersten Schritt werden wir den Unterboden, die Trennwand und einfach alles, was wir nicht benötigen, herausnehmen. Dann wird das gute Stück einmal so richtig durchgeputzt, bevor es mit dem Ausbau losgeht. Die ersten Schritte werden dabei die Platzierung und der Einbau von Fenstern sein.

Im Anschluss widmen wir uns der Isolierung und Verlegung des Stromkreislaufs, wobei wir unsere Energie ausschließlich aus einer Photovoltaik-Anlage beziehen werden. Danach beginnen wir auch schon mit der Errichtung der Unterkonstruktion für die Wände und Decke sowie dem Einbau der Wände, der Türen und der Dusche. Da wir in unserer Kochnische mit Gas heizen, wird auch unsere Standheizung mit Gas betrieben. Zu guter Letzt werden das Bett, die Regale, Stauräume und Sitzecke zusammengestellt. Soweit der Plan und, wenn alles glatt läuft wird unser Camperbus mit Anfang Juli losrollen und sein erstes Abenteuer in der Ferne antreten.

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