Die Drei Zinnen Hütte auf 2.405 m in den Dolomiten
Foto: mauritius images/ Günter Gräfenhain
5 Jahre Bergwelten

Die 5 beliebtesten Hütten

2. März 2020

Bergwelten wird 5 und wir nehmen diesen Geburtstag zum Anlass, um euch die beliebtesten Geschichten, Hütten und Touren der letzten 5 Jahre vorzustellen. Heute: die meistgesuchten Hütten auf Bergwelten.com.

Platz 5: Egger Alm, 1.422 m

Kärnten/ Karnischer Hauptkamm

Egger Alm
Hütte • Kärnten

Egger Alm (1.422 m)

Die Egger Alm befindet sich am Karnischen Hauptkamm in Kärnten. Vom Hüttenensemble her, gehört die Egger Alm zu den urigsten Almen in Kärnten. In einem Talkessel auf rund 1.500 Metern Seehöhe reiht sich hier Holzhaus an Holzhaus und ergibt so das Flair eines uralten Almdorfes. Es ist von Hermagor aus in rund 10 Autominuten erreichbar. Im Almwirtshaus, das von Elisabeth Buchacher geführt wird, ist auch die "Alte Käserei" untergebracht. Deren Umgebung ist für Familien, Sparziergänger, Genußwanderer und im Winter für Schneeschuh- und Skitouren-Geher bestens geeignet. Von hier aus sind der Eggeralmsee, die Dellacher und Poludnig Alm sowie der Aussichtsberg Poludnig zu besuchen. Von diesem Berg hat man einen herrlichen Rundblick. Zu sehen sind die Berge der Julischen und Karnischen Alpen, der Hohen Tauern, der Venedigergruppe und mitunter auch die Dolomiten. Buchachers Almwirtschaft liegt am Karnischen Höhenweg. 
Geöffnet
Mai - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Egger Alm in Kärnten ist wirklich etwas Besonderes: In einem Talkessel auf rund 1.500 Metern Seehöhe reiht sich hier Holzhaus an Holzhaus zu einem richtigen Almdorf, das viel uriges Flair versprüht und viele schöne Wandermöglichkeiten bietet. Elisabeth Buchacher betreibt hier neben ihrem Almwirtshaus mit Übernachtungsmöglichkeiten auch eine Käserei – es versteht sich von selbst, dass sich deren köstliche Erzeugnisse auf dem Jausenbrettl wiederfinden.

Platz 4: Tegernseer Hütte, 1.650 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Tegernseer Hütte
Die Tegernseer Hütte (1.650 m) ist nicht zuletzt ob der grandiosen Lage und ebensolcher Aussicht einen Besuch wert. Trittsichere und schwindelfreie Bergwanderer sowie Mountainbiker erreichen diesen in einer engen Scharte zwischen den Gipfeln des Ross- und des Buchsteins im Mangfall-Gebirge gelegenen Stützpunkt über verschiedene Wege und genießen von der Terrasse den Blick bis weit auf den Alpenhauptkamm und das Karwendel bis zur Zugspitze. Vom westseitig gelegenen Balkon aus schaut man auf das Alpenvorland und den Starnberger See. Dass die Hütte meist auch als Alderhorst bezeichnet wird, hat wahrlich seinen Grund. Für Kletterer ist das Gebiet ein Paradies, finden sich hier doch nicht weniger als 90 Kletterrouten mit den Schwierigkeitsgraden 3+ bis 9+ lt. UIAA. Achtung: Im Jahr 2020 finden umfangreiche Baumaßnahmen statt, so dass nur ein eingeschränkter Notbetrieb mit Suppen und Getränken angeboten werden kann.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Diese Lage ist einzigartig: Die Bayerische Tegernseer Hütte thront auf einer engen Scharte zwischen den Gipfeln des Ross- und des Buchsteins im Mangfall-Gebirge. Egal ob Wanderer, Mountainbiker oder Genießer – wer seinen Weg hier hinauffindet, erlebt eine grandiose Aussicht, die bis zur Zugspitze reicht. Im Umkreis der Hütte kommen vor allem Kletterer voll auf ihre Kosten.

Platz 3: Berliner Hütte, 2.044 m

Tirol/ Zillertaler Alpen

Berliner Hütte
Die Berliner Hütte (2.044 m) ist keine Hütte, sondern ein denkmalgeschützter alpiner Prachtbau aus einer anderen Zeit. Eine Burg zum Schutz seiner Bewohner vor der Kraft und Energie des Wetters in dieser Höhe. Und ein von Menschenhand geschaffenes Abbild eines Zillertaler Gipfels, für die Ewigkeit gebaut. In der Erschaffung der Berliner Hütte steckt auch der Eroberungswille, der alpine Pioniere auszeichnet. In dem Schutzhaus beschleicht einen das Gefühl, dass man in den Gängen, beim Abendessen oder Frühstück jederzeit auf Hans Dülfer, Paul Preuss, Anderl Heckmair oder Hermann Buhl treffen könnte. Die Berliner Hütte steht auf der Schwarzensteinalm im oberen Zemmgrund in den Zillertaler Alpen. 1879, bei der Eröffnung, stand das Haus nahe der Gletscherzungen von Hornkees und Waxeggkees. Die beiden Gletscher zogen bergwärts. Über Zemmgrund, Berliner Hütte und das vergängliche Gletscher-Eis wachen, wie seit ewigen Zeiten, Dreitausender wie der Große Möseler, Turnerkamp, Rossruggspitze, das Schönbichler Horn, Futschaglspitze und die Hornspitzen mit der Berliner Spitze zuoberst. Das Haus ist natürlich Ziel und Raststation von bergaktiven Menschen jeder Art, wie Hochtouren-Gehern, Kletterern, Ein-Tages- und Weitwanderern, die etwa auf dem Berliner Höhenweg unterwegs sind, sowie Ski-Bergsteigern und Schneeschuh-Wanderern. Es sollte aber auch Ziel von Menschen sein, die Berg schauen und aus der Distanz spüren wollen. Und Menschen, die Alpinhütten-Geschichte in sich aufsaugen wollen, die sich für die architektonische Beschaffenheit von Schutzhäusern begeistern können, sollten erst recht auf die Berliner Hütte gehen.   brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die denkmalgeschützte Berliner Hütte mit ihrer 140-jährigen Geschichte darf in dieser Bestenliste nicht fehlen. Jeder Winkel dieses „Berg-Schlosses“ mit Eingangshalle und Speisesaal samt Kronleuchtern atmet den Geist der Pionierzeit des Alpinismus. Das älteste Schutzhaus der Zillertaler Alpen – am Berliner Höhenweg gelegen – tischt seinen Gästen heute in den Sommermonaten durchaus bodenständigen, aber überaus köstlichen Kaiserschmarrn auf der Terrasse mit Ausblick auf die umliegende Gletscherwelt auf.

Platz 2: Drei Zinnen Hütte, 2.405 m

Südtirol/ Dolomiten

Drei Zinnen Hütte
Hütte • Trentino-Südtirol

Drei Zinnen Hütte (2.405 m)

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Kaum eine andere Hütte weckt bei Bergwelten-Usern eine derartige Sehnsucht. Denn obwohl sie nur in den Sommermonaten geöffnet hat, findet sie sich das ganze Jahr über regelmäßig ganz oben in den monatlichen Charts der meistgesuchten Stützpunkte. Kein Wunder bei dieser Lage! Die Dolomitenhütte am Fuße des Paternkofels eröffnet viele Touren in die umliegende Welt der schroffen Gipfel – darunter auch eine durchaus kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen. Das unbestrittene Wahrzeichen der Dolomiten lässt sich auch von der Hütte aus wunderbar bestaunen. An manchen Tagen lockt dieses einzigartige Panorama bis zu 2.000 Besucher an.

Platz 1: Dolomitenhütte, 1.616 m

Tirol/ Gailtaler Alpen

Dolomitenhütte
Die Dolomitenhütte (1.616 m) in Osttirol wird gerne auch als „Adlerhorst“ bezeichnet und ist eine äußerst moderne, gut ausgestattete und bewirtschaftete Hütte in den Lienzer Dolomiten. Sie liegt spektakulär auf einem hohen Felsen mit herrlichem Ausblick auf die Dolomitenspitzen und die umliegende Bergwelt. Sie ist sowohl für Bergwanderer, Mountainbiker und Kletterer, als auch für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer bestens als Stützpunkt geeignet. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit nutzen auch Familien und Genusswanderer die Hütte als Tagesausflugsziel und Einkehr.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Dolomitenhütte thront nicht nur in unnachahmlicher Weise direkt am Abgrund auf einem hohen Felsen, sie ist auch nicht vom obersten Stockerlplatz unserer 5-Jahres-Wertung zu stoßen! Woher das Osttiroler Wohlfühl-Refugium seine enorme Beliebtheit bezieht, ist schwer zu sagen – denn da gibt es gleich mehrere mögliche Gründe: Den Traumausblick – sowohl von der Terrasse als auch durch die Panoramafenster der Zimmer – auf die Gipfel der Lienzer Dolomiten. Die köstlichen Schmankerln und die Gastfreundschaft der engagierten Betreiber Scarlett und Juraj. Die beleuchtete Rodelstrecke im Winter, aber auch die zahlreichen Möglichkeiten für Genusswanderer, Mountainbiker und Kletterer im Sommer. Wir haben der Dolomitenhütte einen Besuch abgestattet und stellen euch zur Feier des Tages 3 besonders lohnende Wandertouren vor.

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