
Glowacz: Wo wilde Hunde weich werden
Foto: Klaus Fengler
Die Route zeichnet sich durch drei sehr intensive und schwierige Seillängen aus: Zwei davon sind Schlüsselseillängen. Die erste Seillänge ist leicht, super, um sich einzuklettern. Dann folgen die 2. und 3. Seillänge, die beide 8b+ sind.
Die Route ist steil und überhängend, die Logistik ist herausfordernd: Man kommt mit einem Seil nicht hinunter, man muss also zuerst eines fixieren, um wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen.
Ja klar trägt man den Gedanken an die Golden Shower mit. Wenn man so ein schönes Projekt hat, will man es zum Abschluss bringen. In diesem Fall hatte das Projekt auch noch eine besonders hohe Wertigkeit, weil es eine außergewöhnliche Tour ist. Zudem war es immer schon ein Jugendtraum von mir, in Verdon eine schwere Route erstzubegehen.

„Es war immer schon ein Jugendtraum von mir, in Verdon eine schwere Route erstzubegehen.“
Klettern in der Schlucht ist wesentlich anspruchsvoller als in einem Klettergarten und auch anders als im Gebirge.
Die Schlucht selbst ist ebenfalls sehr gewöhnungsbedürftig: Man muss sich mehrere hundert Meter abseilen, dann das Seil abziehen und die Wand wieder rauf klettern. Jemand ohne Verdon-Erfahrung muss da schon umdenken.
„Die Schlucht ist sehr gewöhnungsbedürftig: Man muss sich mehrere hundert Meter abseilen, dann das Seil abziehen und die Wand wieder rauf klettern. Jemand ohne Verdon-Erfahrung muss da schon umdenken.“






Lass dich inspirieren
Mit Stefan Glowacz durch die Verdonschlucht
Einer der besten Kletterer der Welt und einer der spektakulärsten Felsen der Welt: Die tollsten Fotos von einer legendären Wand in der französischen Provence.

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