
Höhenkrankheit & Akklimatisierung: Wie der Körper auf Höhe reagiert
Foto: mauritius images / John Warburton-Lee / Christian Kober
Höhenstufen im Überblick
- 2.800 m: Die Hälfte aller Bergsteiger hat erste Anzeichen der Höhenkrankheit.
- 3.500 m: Für anspruchsvolle Bergtouren bedarf es auf 3.500 m bereits einer guten Akklimatisierung.
- 4.500 m: Die meisten Bergsteiger spüren Symptome der Höhenkrankheit.
- Ab 5.000 m: Die Luft wird dünn: Der Sauerstoffgehalt schrumpft bei rund 5.500 m auf die Hälfte zusammen.
- Ab 6.000 m: Man spricht von extremer Höhe: Die Leistungsfähigkeit nimmt rapide ab.
- 7.000-8.000 m: Spätestens mit der Überschreitung der 8.000 m-Marke hat man die sogenannte Todeszone erreicht. Der Körper baut ab, eine Akklimatisierung ist nicht mehr möglich. Die maximale Aufenthaltsdauer in dieser Höhenlage beträgt 48 Stunden.
Was ist die Todeszone über 8.000 Metern?
Wie hoch ist der Sauerstoffgehalt auf 8.000 Meter?
Was passiert im Körper, wenn die Luft dünner wird?
- schnellere Atmung
- erhöhten Puls
- gesteigerte Produktion roter Blutkörperchen (ab mehreren Tagen Höhe)
- schnellere und häufigere Atmung führt zu Flüssigkeitsverlust
Symptome der Höhenkrankheit
Was tun bei Höhenkrankheit?

Akklimatisierung: So funktioniert sie richtig
- Hoch steigen, tief schlafen: Dieses Prinzip folgt der Idee des „Einpendelns“, will heißen: Tagsüber aufsteigen, nachts in tiefere Lagen absteigen.
- Langsam gehen: Je höher es geht, desto langsamer sollte man aufsteigen. Ab 7.000 m sollten pro Stunde nicht mehr als 200 Höhenmeter, ab 8.000 m nicht mehr als 50-100 Höhenmeter überwunden werden.
- Viel trinken: In extremer Höhe braucht der Körper 5-8 Liter Flüssigkeit pro Tag. Der Grund: vermehrtes Schwitzen und stark gesteigerte Atemtätigkeit.
- Zeit lassen: Je länger die Akklimatisation, desto besser die Anpassung.

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