
Naturmaterialien oder Kunstfasern: Was solltest du am Berg tragen?
Foto: Susanne Einzenberger
Inhalt
1. Polyester
2. Elasthan
3. Baumwolle
4. Merinowolle
5. Hanf
6. Mischgewebe
Was ist besser: Natur- oder Kunstfaser?
Die wichtigsten Materialien für Bergbekleidung
Die wichtigsten Materialien für Bergbekleidung
1. Polyester
- Vorteile: Das Material ist sehr leicht, strapazierfähig und trocknet schnell.
- Nachteile: Polyester nimmt zwar wenig Feuchtigkeit auf, zieht aber gleichzeitig Öl der menschlichen Haut an, weshalb wir in Polyester-Kleidung schnell stinken. Bei jedem Waschgang lösen sich außerdem winzige Kunstfaserpartikel aus dem Stoff und landen als Mikroplastik im Meer. Außerdem verrottet Polyester nur sehr langsam.
2. Elasthan
- Vorteile: Ähnlich wie Polyester trocknet Elasthan schnell, ist leicht und strapazierfähig. Außerdem ist es stark dehnbar.
- Nachteile: Elasthan lässt sich kaum recyceln und durch die Abnutzung gelangen winzige Kunstfaserpartikel als Mikroplastik in die Umwelt.

3. Baumwolle
- Vorteile: Baumwolle ist sehr weich, atmungsaktiv und reizt die Haut nicht. Zudem ist Baumwolle eine nachwachsende Pflanze und kann recycelt werden.
- Nachteile: Baumwolle saugt Wasser schnell auf und trocknet langsam, zudem reiß sie leicht. Der Anbau von Baumwolle braucht außerdem sehr viel Wasser (für 1 kg Baumwolle bis zu 11.000 Liter Wasser) und Pestizide.
4. Merinowolle
- Vorteile: Merinowolle ist weich und reguliert die Körperwärme gut. Außerdem ist sie biologisch abbaubar und wächst nach.
- Nachteile: Merinowolle ist teuer und muss gut gepflegt werden. Da sie von Schafen stammt, verbraucht die Produktion von Merinowolle viel Wasser.

5. Hanf
- Vorteile: Hanf ist strapazierfähig, gleichzeitig aber auch atmungsaktiv. Der Anbau der Nutzpflanze gelingt außerdem fast überall und braucht wenig Wasser und so gut wie keine Pestizide.
- Nachteile: Hanf ist nicht so weich wie Wolle. Da er gerade erst wieder in der Textilbranche Fuß fasst, sind Kleidungsstücke aus Hanf noch relativ teuer.
6. Mischgewebe


