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9 Tipps für das Campen mit Kindern

Tipps & Tricks • 12. Mai 2020
von Riki Daurer

Campingurlaub mit Kind und Kegel? Wir verraten euch 9 Tipps, worauf es beim Zelten mit den Jüngsten ankommt.

Egal ob mit dem Dachzelt, Campervan oder am Campingplatz: Ein Campingurlaub mit Kindern ist ein unvergessliches Abenteuer
Foto: mauritius images / Image Source / Stephen Lux
Egal ob mit dem Dachzelt, Campervan oder am Campingplatz: Ein Campingurlaub mit Kindern ist ein unvergessliches Abenteuer

Ein Campingtrip mit Kindern erfordert ein wenig mehr an Planung und Vorbereitung. Schließlich muss man nicht nur an seine persönlichen Bedürfnisse oder die seines Partners denken, sondern auch an die (nicht immer) einfachen Wünsche des jungen Nachwuchses. Egal ob beim Zelten oben am Berg oder unten im Tal, diese 9 Dinge gilt es zu beachten.

1. Sanitäreinrichtungen

Saubere und kindergerechte Sanitäranlagen erleichtern das Camperleben der Eltern ungemein: Auf kindergerechten Campingplätzen findet man vom Wickeltisch bis hin zu eigenen Kinderklos, kleinen Kinderbadewannen oder höhenverstellbaren Duschen so einiges. Darüber hinaus ist es natürlich toll, wenn es auch Waschmaschine und Trockner für den Notfall gibt.

2. Flaches Gelände ohne Absturzgefahr

Was Kinder am Campingurlaub am meisten lieben? Dass sie einfach über die Campingwiese laufen und das Gelände auf eigene Faust erkunden können. Das funktioniert natürlich nur, wenn es das Campingareal auch erlaubt. Es sollte also möglichst flach und frei von Absturzgefahr sein. Wenn sich ein See oder Fluss in unmittelbarer Nähe befinden, dann gilt es die Kleinen nicht allzuweit aus den Augen zu lassen. Es ist natürlich toll, wenn Radfahren am Campingplatz erlaubt ist – den  Helm sollte man trotzdem nicht vergessen!

3. Ruhezeiten

Ein Tag am Campingplatz ist für die Jüngsten ein großes Erlebnis. Doch auch die wildesten Abenteurer müssen einmal schlafen. Kontraproduktiv sind hier Campingplätze mit Animationsprogrammen für Erwachsene oder ohne vorgeschriebene Ruhezeiten. Durch das Fehlen der dicken Hausmauern kann die Party beim Nachbarn ziemlich störend werden und vor allem den Kleinsten den wohlverdienten Schlaf vermiesen. Umgekehrt muss natürlich auch damit gerechnet werden, das Kinder schon mal um sechs in der Früh munter und laut sind.

Campen in der Natur macht hungrig
Foto: mauritius images / BY
Campen in der Natur macht hungrig

4. Aufenthaltsraum bzw. Gemeinschaftsküche

Wenn das Wetter kühl und regnerisch ist, kann es im Zelt oder auch im Campervan schnell einmal eng werden. Aufenthaltsräume am Campingplatz schaffen Abhilfe, zur Not helfen auch kleinere Restaurants oder Cafes direkt am Campingplatz.

5. Sonne und Schatten

Gerade mit kleinen Kindern sollte man auf einen Standplatz mit ausgewogener Sonnen- und Schattenzufuhr achten, um einem Sonnenstich vorzubeugen. In den Sommermonaten ist es besonders wichtig, dass man der Mittagshitze entfliehen und sich im Schatten ausruhen kann. Beim Campen in den kühleren Jahreszeiten hingegen, birgt ein sonniges Plätzchen widerum viele Vorteile.

6. Spielplatz

Nicht zwingend notwendig, für die Kinder aber ein großer Spaß: der Spielplatz. Die Kinder können hier nicht nur herumtollen und spielen, sondern auch andere Kinder treffen und neue Freundschaften schließen – so wird der Sommerurlaub zum unvergesslichen Erlebnis.

Gerade beim Campen an einem See oder Fluß gilt es die Kids nie aus den Augen zu verlieren
Foto: unsplash.com
Gerade beim Campen an einem See oder Fluß gilt es die Kids nie aus den Augen zu verlieren

7. Pool, Fluss oder See in der Nähe

Wasser fasziniert Kinder. Und unterhält sie. Ein kleiner Pool reicht Kindern oft aus, noch besser ist es, wenn sich ein Campingplatz direkt an einem See oder Fluss befindet. Aber wie oben bereits erwähnt, birgt Wasser natürlich auch immer Gefahren. Gerade bei kleinen Kindern ist es daher unbedingt notwendig, dass der Pool gesichert oder zum See hin eine Absperrung vorhanden ist.

8. Feuer

Ebenso faszinierend für Kinder ist das Element Feuer. Allerdings ist es nicht an allen Campingplätzen erlaubt, ein Feuer zu machen oder darüber zu grillen. Für die meisten Kinder gehört es aber zu jedem Campingurlaub einfach dazu, die Marshmallows über dem Feuer zu grillen. Viele Campingplätze haben hierfür eigene oder gemeinschaftliche Feuerstellen.

9. Abenteuer direkt vom Stellplatz weg

Wenn für jede Tour das Fahrzeug neu geschlichtet, alles ein- und wieder ausgepackt werden muss, ist die Lust an der gemeinsamen Aktivität meist geschrumpft. Gut hingegen, wenn man vom Zeltplatz weg etwas unternehmen kann: Sei es eine sonnige Wanderung, eine schnelle Radtour zum See oder ein Nachmittagsausflug in den nahen Klettergarten. Besonders gut möglich ist das natürlich auf Campingplätzen inmitten der Berge oder direkt am See

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