
Was ist Mixed-Klettern?
Foto: ulligunde.com
von Simon Schöpf

Evolution einer Sportart
Der Amerikaner war der erste, der seine Eisgeräte auch auf Fels platzierte: Damals so ungewöhnlich wie heute Skifahren auf Gras. Diese Technik, die Herr Lowe vor gut 20 Jahren etablierte, ist heute weitum als „drytooling“ bekannt. Dry, weil er am Ende des Wasserfalls auf „trockenem“ Fels einfach weiterkletterte, und tooling, weil er dafür seine Eisgeräte und Steigeisen („tools“) einsetzte. Auch in Europa etablierte sich die Sportart schnell und Protagonisten wie

Schwierigkeitsskala & Ausrüstung
Bei der M-Skala steht „M“ einfach für „Mixed“, die darauf folgende Zahl beschreibt die Schwierigkeit. Bis jetzt reicht die Skala von M1 bis M14, wobei nach oben hin kein Limit gesetzt ist. „WI“ steht für „Water Ice“ und ist die gängige Eiskletterskala, von WI1 (kompaktes und flaches Eis, gut abzusichern) bis WI7 (freihängende Eissäulen, schlecht zu sichern). Mit + und - können jeweils noch feinere Abstimmungen vorgenommen werden (zB. WI6+). Alles klar?
Auch bei der Ausrüstung hat sich das Mixed-Klettern mittlerweile spezialisiert: Während leichtere Mixed-Routen mit festen Bergschuhen samt aufgeklippten Steigeisen geklettert werden, gibt es für die Profis leichte Schuhe mit fix integrierten Zacken. Moderne Eisgeräte sind gekrümmt und bieten mehrere Griffpositionen für Griffwechsel, Handschlaufen werden meist nicht angebracht.
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