
Packliste: Das brauchst du für die Skihochtour
Foto: Madlaina Walther
von Peter Plattner
Skihochtour

Ausrüstung Skihochtour
- 2 Verschlusskarabiner: Leichte, kleine Schraubkarabiner haben sich am besten bewährt und werden zum Beispiel von
Climbing Technology oderGrivel angeboten. - 1 Safe-Biner: Ein Drei-Weg-Karabiner zum Anseilen oder Sichern – idealerweise in birnenförmiger HMS-Ausführung. Erhältlich zum Beispiel bei
DMM oderAustrialpin . - 2 Normalkarabiner: Klein, leicht und vom selben Modell (für den Gardaknoten) – zum Beispiel von
Petzl . - 3 Reepschnüre: Die Länge sollte um die 3 m/3 m/1 m betragen, wobei sich Schnüre mit Dyneema-Kern durchgesetzt haben – ideal vorkonfektioniert in verschiedenen Farben & Längen von
Austrialpin . - 1 Eisschraube: Eine circa 21 cm lange und leichte, aber moderne (Kurbel)-Eisschraube inklusive Schutzhülle – wie etwa von
Petzl oderBlack Diamond angeboten wird. - 1 leichte Seilklemme: Die ist für Puristen & Könnerinnen zwar nicht wirklich notwendig, aber im Zweifel einfach fein. Erhältlich zum Beispiel bei
Petzl .

Das Seil

Pickel und Steigeisen

Skitouren-Standardausrüstung
- Schaufel und Sonde: Natürlich wird auch das LVS-Gerät mitgenommen – dieses wird allerdings unbedingt am Körper, nicht im Rucksack getragen.
- Erste-Hilfe-Set, Biwaksack, Stirnlampe und Mobiltelefon: Nicht alle Gruppenmitglieder müssen damit ausgestattet sein, allerdings sollte sichergestellt werden, dass entsprechend der Gruppengröße ausreichend Material vorhanden ist. Wer auch außerhalb der GSM-Netzabdeckung dazu in der Lage sein möchte, einen Notruf abzusetzen, dem sei ein Satelliten-Telefon empfohlen.
- Harscheisen und Reparatur-Set: Auch wenn manche vermeintlichen Profis meinen, in harten, steilen Firnhängen auf Harscheisen verzichten zu können, sind sie auf steileren Anstiegen Standard und ein Sicherheitsgewinn für alle. Im Hinblick auf das Reparatur-Set gilt: In einfacher Ausführung sollte es für die gesamte Gruppe ausreichen.
- Bekleidung: Unterwäsche, Softshelljacke und Tourenhose befinden sich ja bereits am Körper, sodass einzig eine Wechselbekleidung für Rast, Abfahrt und/oder Notfall einzupacken bleibt. Idealerweise befinden sich darum im Rucksack: eine wasser- und winddichte Primaloft-/Daunenjacke, ein Paar warme Handschuhe und eine Sturmmütze. Starke Schwitzer und schnelle Frierer wissen selbst am besten, was sie zusätzlich für ihre Bedürfnisse einzupacken haben.
- Rucksack: Ein 40-Liter-Rucksack (ohne viele Bänder, Taschen und anderem Zeugs) mit einem geeigneten einfachen Rücken, einem effizienten Hüftgurt sowie einer guten Skibefestigung ist ideal. Den Rucksackinhalt teilt man am besten in kleine wasserdichte Beutel oder Fellsäcke auf, damit alles rasch griffbereit und geschützt ist.

Was fehlt noch?
- Hüttenschlafsack
- Zahnbürste und -pasta
- Ohropax
- Ladegerät und Akkupack
- Wechselwäsche