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Sicherheits-Video

Video: Lawinensicherheit - Vorbereitung und die gute Linie

• 7. Februar 2022
1 Min. Lesezeit

Bevor man zu einer Skitour aufbricht, sollte man immer bestens über die Lawinenlage vor Ort informiert sein. Die Sicherheitsexperten Walter Würtl und Peter Plattner erklären im Video, wie man eine gute Linie im Hang findet und welche Gefahrenstellen man meiden sollte.

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Vorbeugen ist besser als heilen – das ist das oberste Gebot beim Wintersport. Zwei Dinge sind dabei essenziell: Die richtige Ausrüstung und das Wissen, wie man sich verhält, um eine Lawinenauslösung bestmöglich zu vermeiden. Wichtig: Das gilt nicht nur für Skitourengeher, sondern für alle, die sich im verschneiten Gelände bewegen.

Zusammenhänge zwischen Warnstufe und Hangneigung

Je kritischer die Verhältnisse sind und je steiler der Hang ist, desto größer ist auch das Risiko, eine Lawine auszu­lösen. Die Faustregel: bei Lawinenwarnstufe 2 auf Hängen unter 40° bleiben, bei Lawinenwarnstufe 3 auf Hängen unter 35° und bei Lawinenwarnstufe 4 auf Hängen unter 30°.

Bei Warnstufe 1 braucht man nur auf die Gefahrenzeichen zu achten und bei Warnstufe 5 bleibt man zu Hause. Gleichzeitig ist bei steigender Lawinengefahr auch ein größerer Abstand zu Steilhängen einzuhalten.

Sicherheit am Berg - Lawinengefahr
Foto: bergwelten.com
Sicherheit am Berg - Lawinengefahr

Eine gute Linie wählen

Eine gute Aufstiegs- und Abfahrtslinie ist der Schlüssel zu einem sicheren Skitourenerlebnis. Dabei gilt es vor allem, diese gefährlichen Geländefallen zu meiden:

  1. Felsige Partien – hier lieber oberhalb im flacheren Gelände queren
  2. Tiefe Rinnen, da man hier im Fall einer Lawine besonders tief verschüttet wird
  3. Übergänge von viel zu wenig Schnee

Mehr über Gefahrenzeichen und das richtige Verhalten im Gelände in Teil 2.

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