Almtalerhaus

714 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis September

Von 1. Mai bis 15. September durchgehend geöffnet.
 

Mobil

+43 664 995 456 98

Homepage

www.almtalerhaus.com

Betreiber/In

Andreas Dengg & Sandra Peitli

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
26 Zimmerbetten 50 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Spielplatz
  • Künstliche Kletteranlage
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten

Lage der Hütte

Das Almtalerhaus (714 m) steht am nordöstlichen Rand des Toten Gebirges im traumhaft schönen Almtal in Oberösterreich. Über ihr ragen die drei höchsten Gipfel dieses Gebirgszuges - Großer Priel, Spitzmauer und Schermberg - in den Himmel. Die Schermberg Nordwand dominiert das Talschluss-Panorama hier. Sie ist mit 1.400 m Höhe, die zweithöchste Wand der Nördlichen Kalkalpen nach der Watzmann Ostwand. Als ebenso respekteinflößend erweist sich von der Hütte die Nordwand des Großen Priels. Wir bewegen und hier im alpinen Mikrokosmos des Bergsteigerdorfes Grünau im Almtal. 

Das Almtalerhaus ist ein Anziehungspunkt für Menschen mit ganz unterschiedlichen Alpin- und Naturleidenschaften. Bergsteiger und Kletterer zieht es bergwärts Richtung Schermberg, Großen Priel, Spitzmauer. Konditionsstarke Wanderer und Geologie-Interessierte zu Überschreitungen des Toten Gebirges und dessen Karst-Hochfläche. Ohne aufsteigen zu müssen, finden Hütten-Besucher sowohl in der Umgebung, der Vorderen und Hinteren Hetzau, eines der größten Bergsturztäler Europas, Abwechslung. Durch einen Besuch des Großen und Kleinen Ödsees etwa. Oder intensiver Beobachtung alpiner Flora und Fauna. Da das Almtalerhaus mit dem Auto erreichbar ist, ist der Hüttenbesuch für Familien ein Kinderspiel, das sich aufgrund der Lage und Ausstattung fortsetzen lässt. Und wer in Berge wegen ihrer Höhlen hinein steigt, wird im Karst des Toten Gebirges seine Freude haben.  

Leben auf der Hütte

Während der Bewirtschaftungszeit gibt es im Almtalerhaus durchgehend warme Küche. Gekocht wird bodenständig. Gäste werden mit regionalen Spezialitäten und hausgemachten Schmankerln verwöhnt, auch vegane Speisen sind jederzeit erhältlich. Schließlich ist man hier nicht irgendwo, sondern im „schmecktakulären Almtal“. Große Besucher bekommen von der Hütte Ruhe, Behaglichkeit, Genuss und vor der Hütte ein abwechslungsreiches Angebot an Bergsport-Möglichkeiten geboten. Am Abend kann man sich in der handgebauten Sauna erholen oder den Abend im Schein eines Lagerfeuers ausklingen lassen. 

Kleine Gäste finden an der Hütte einen Spielplatz mit Rutsche und Schaukel, einen Tischtennis-Tisch, einen Basketballkorb, eine künstliche Kletterwand sowie ein Trampolin. Die Natur rund um die Hütte ist ein riesiger, unerschöpflicher Spielplatz, in dem mit Phantasie unendlich viele gefahrlose Abenteuer zu erleben sind. Direkt am Almtalerhaus fließt ein Bach vorbei, dessen Kiesbett zum Dämme bauen einlädt. Zum Kleinen Ödsee sind es keine 500 m zu Fuß. Ein Stück weiter weg ist der Cumberland Wildpark Grünau, die Konrad-Lorenz-Forschungsstelle und die Lifte, die auf den Kasberg bringen.

Gut zu wissen

In den Zimmern gibt es teilweise nur Kaltwasser. In den beiden Waschräumen allerdings Warmwasser sowie Warmwasser-Duschen. Getrennte WC-Anlagen sind vorhanden, Stromanschlüsse in fast allen Räumen. Die Hütte eignet sich für Seminare mit bis zu 15 Teilnehmern und kann Firmen- sowie Familienfeiern belegt werden. Auch Yogafreunde kommen auf ihr Kosten, einfach bei den Hüttenwirten nachfragen.

Die Qualität des Handy-Empfangs ist abhängig von der Netzabdeckung des jeweiligen Mobilfunk-Netzbetreibers in Österreich abhängig. Bezahlt wird in Bar. Übernachtungen mit Hunden sind mit Hüttenwirtin Anita vorab zu klären. Hüttenschlafsack-Pflicht. Wer keinen solchen Schlafsack hat, kann ihn vor Ort kaufen. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Welser Hütte (1.726 m), die in 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Prielschutzhaus (1.420 m, 6 h); Pühringerhütte (1.637 m, 6:30 h). 

Gipfel und Touren: Temlberg (2.327 m, 4 h); Großer Priel (2.515 m, 5 h); Schermberg (2.396 m, 5 h); Zwillingskogel (2.187 m, 5 h); Brotfall (2.380 m, 5:30 h); Spitzmauer (2.442 m, über Maisenbergsattel, 6:30 h); Klettertouren und -routen: Schermberg - Tassilo-Klettersteig; Kreuz (2.180 m) - Kreuzkante 6+, Messerscharf 7+, Esel streck dich 8-; Schermberg Nordwand - Schlossgespenst 5, Welser Weg, Linzer Weg; Almtalerköpfl Nordwand 4+; Totes-Gebirge-Überschreitung: Hinterstoder (über Prielschutzhaus); Bad Aussee (über Pühringerhütte); Skitouren: Großer Priel, Schermberg (im Frühjahr).

Anfahrt

In das oberösterreichische Almtal und nach Grünau gelangt man mit dem Auto auf der A1, West-Autobahn, und der A9, Pyhrn-Autobahn. Die A9 verlässt man an der Ausfahrt Inzersdorf-Kirchdorf, um auf der B120, der Scharnstein Straße, über Pettenbach bis Scharnstein zu fahren. In Scharnstein geht es auf der Almseestraße Richtung Almsee und beim Gasthof Jagersimmerl nach links zum Almtalerhaus und in die Hetzau. Ein Anfahrtsweg, der für aus den Großräumen Wien, Linz oder Steiermark und Graz Kommenden zu empfehlen ist.

Die Anreise aus dem Westen, wie aus Salzburg etwa, kann auf der A1 entweder bis zu den Abfahrten Laakirchen West oder Vorchdorf erfolgen. Von Laakirchen geht es zunächst auf der B144, der Gmundner Straße, bis Gmunden und von dort über die B120 bis Scharnstein. Abzweigen Richtung Grünau, Almsee und Kasberg. Von Vorchdorf geht es auf der Pettenbacher Straße nach Pettenbach und weiter nach Scharnstein. Und wie bereits beschrieben nach Grünau zum Gasthof Jagersimmerl und zum Almtalerhaus. 

Parkplatz

Am Almtalerhaus

Öffentliche Verkehrsmittel

Grünau im Almtal ist mit Regional-Zügen vom Bahnhof Wels aus zu erreichen. Vom Bahnhof Grünau fährt der Wanderbus von Anfang Mai bis Mitte September dreimal pro Woche - Montag, Donnerstag und Sonntag - bis zum Almtalerhaus. In Wels machen internationale, überregionale und regionale Züge Halt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit vom Busbahnhof Gmunden am Traunsee mit dem privat betriebenen Linienbus Nr. 533 bis zum Bahnhof nach Grünau zu fahren. 

Hütte • Oberösterreich

Rettenbachalm (630 m)

Die Rettenbachalm (630 m) in Oberösterreich ist im Sommer und Winter ein beliebtes Ausflugsziel. Besonders im Winter besticht das Langlaufparadies Rettenbachalm durch das traumhafte Ambiente der einst größten Niederalm des Salzkammergutes und durch seine Schneesicherheit. Die Mentaloase Rettenbachalm bietet in der nahen Umgebung lohnende Wanderungen und ist Ausgangspunkt für viele Schneeschuh- und Skitouren. 
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Loserhütte (1.497 m)

Die Loserhütte (1.497 m) steht im steirischen Salzkammergut am Westrand des Toten Gebirges an den Südabhängen der Gipfel Loser und Hochanger. Man befindet sich hier in einer der eindrucksvollsten Bergkultur-Landschaft Österreichs und der nördlichen Ostalpen. Dessen Wahrzeichen ist der Loser mit seiner markanten und ausgeprägten Stirnwand. Der Gipfel steht wie ein Richtung oberösterreichisches Salzkammergut, den Blick in den Westen gewendeter, Charakterkopf. Er repräsentiert auch Charakterzüge der um den Loser lebenden Ausseer Menschen.  Die Loserhütte ist zu jeder Saison ein lohnendes Ziel. Sie ist mit dem Auto, Motorrad, Fahrrad, Bus, dem Lift und zu Fuß für jedermann und -frau zu erreichen. Niemand braucht sich den grandiose Ausblick auf die Nordseite des Dachsteins mit seinen Gletschern, auf das unterhalb liegende Altaussee mit dem Altausseer See, die beeindruckende Trisselwand und den Ahornkogel gegenüber der Hütte entgehen lassen. Man sollte sich aber auch nicht das, aufgrund der Lage der Hütte, ganztägig intensive Sonnenlicht, das Knacken ihrer Zirbenholz-Wände und die Gastfreundschaft von Heli und Anni König entgehen lassen.  Auf der Loserhütte wird gegessen, getrunken, geredet, geschaut, genossen und entspannt. Rund um die Hütte tummeln sich Genuß- und Weitwanderer, Radfahrer, Gleitschirmflieger, Kletterer, Klettersteig-Geher, Höhlenforscher, Alpin-Skifahrer, Snowboarder, Freerider, Skitouren- und Schneeschuh-Geher, Rodler, Lederhosen- und Trachträger, Salzbarone und -gräfinnen, Narzissenköniginnen sowie sonstige kleine und große Charakterköpfe. Ein buntes Völkchen, angezogen von Wasser und Stein des Ausseer Landes.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Berghaus i.d. Walchen (985 m)

Das per Auto erreichbare Berghaus in der Walchen liegt in schöner Waldlage inmitten des steirischen Walchentales nahe Öblarn im Ennstal. Als geräumiger Selbstversorgerstützpunkt wird es (im Dachgeschoss) auch gerne als Jugendlager genutzt. Ansonsten beziehen hier vor allem Wanderer, Kletterer und Skitourengeher Quartier. Beliebte Touren vom Berghaus aus führen z.B. auf den Hangofen (2.056 m) oder aufs Gumpeneck (2.226 m). Das Berghaus ist ganzjährig geöffnet.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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