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Wildstrubelhütte in den Berner Alpen
Foto: Elias Holzknecht
Hütte

Rund um die Wildstrubelhütte

• 29. Januar 2018
Klassischer Berghütten-Charme mit 90-jähriger Tradition und der schönste Sonnenuntergang im Schweizer Alpengebiet: Roland Baumgartner war für das Bergwelten Schweiz (Februar/März 2018) zwischen Crans-Montana und Lenk unterwegs. Wir stellen euch hier die Wildstrubelhütte im Detail vor – außerdem: die schönsten Touren rund um die Hütte.
Bergwelten Schweiz (Februar/März 2018)
Foto: Bergwelten
Bergwelten Schweiz (Februar/März 2018)
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Die Wildstrubelhütte liegt auf 2.793 m im Wildstrubelmassiv in den Berner Alpen. Sie verfügt über 68 Schlafplätze in insgesamt 7 Lagern. Alle Lager sind mit Duvets und Kissen ausgestattet, ein Hüttenschlafsack ist obligatorisch. Die Hütte ist von März/April an bewartet, ein Winterraum mit insgesamt 30 Plätzen steht immer offen.

Westlich des Plaine Morte Gletschers gelegen ist die Wildstrubelhütte im Winter Ausgangspunkt für zahlreiche lohnende Ski(hoch)touren im Grenzgebiet der Kantone Bern und Wallis – zum Beispiel auf den Wildstrubel (3.243 m), das Wildhorn (3.247 m) und/oder das Mittagshorn (2.685 m). 

Auch kulinarisch werden alle Register gezogen: Verschiedene Menüs, hausgemachte Backwaren, 3-Gänge-Menüs, Müsli, Brot, Marschtee – es bleiben keine Wünsche offen.

Die Wildstrubelhütte im Detail:

Tourentipps

1. Skitour zur Wildstrubelhütte von der Iffigenalp

Lange und konditionell fordernde Skitour von der Iffigenalp (1.584 m) über das Schnidejoch (1.572 m) zur Wildstrubelhütte (2.793 m). Von der Iffgenalp nach Groppi und weiter in Richtung Südwesten über den Rücken von Egge. Vorbei am – oder bei dicker Eisdecke: über den – Iffigsee (2.065 m) steigt man in südwestlicher Richtung bis zur Wildhornhütte (2.303 m) auf, folgt weiter dem Talverlauf, quert die nordöstliche Zunge des Tungelgletschers und erreicht schließlich nach einer kurzen Abfahrt in die Mulde zum Lac de Ténéhet nach neuerlichem Aufstieg die Wildstrubelhütte.

2. Skitour zur Wildstrubelhütte von Crans-Montana

Unschwieriger Zustieg von Crans-Montana: Ausgangspunkt ist an der Bergstation Glacier de la Plaine Morte. In nördlicher Richtung folgt man nun dem Gletscher und erreicht in weiterer Folge nach einem großen Linksbogen über die Wisshorelücke (2.851 m) den vorläufigen Endpunkt des Aufstiegs. Hier gilt es nun abzufellen und eine 60 Höhenmeter lange Abfahrt zu nehmen – schon ist man an der Wildstrubelhütte angelangt.

3. Skitour auf den Wildstrubel

Das imposante Wildstrubelmassiv erstreckt sich an der Grenze der Kantone Wallis und Bern und besteht aus drei nahezu gleich hohen Gipfeln: dem Wildstrubel (3.244 m), dem Mittelgipfel (3.243 m) und dem Grossstrubel (3.243 m). Der Aufstieg zum Wildstrubel erfolgt bequem von der Wildstrubelhütte. Zunächst geht es hinauf auf die Wisshorelücke (2.851 m), wo eine kurze Abfahrt – mit möglichst viel Schwung – genommen wird, ehe die Ebene des Morte Gletschers gequert wird. Über die West-Schulter des Wildstrubels (3.244 m) gelangt man schließlich unschwierig zum Gipfel, von wo man die faszinierende Aussicht auf die umliegenden Gipfel der Berner Alpen und die Walliser Viertausender genießen kann.


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